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Mittwoch, 23. Juli 1997

Jeden Abend in dieser übermüdeten Phase denke ...

Jeden Abend in dieser übermüdeten Phase denke ich “ach was, ich habe keine Lust” und doch schreibe ich einen kurzen Diary-Eintrag, schaue durch die Tagebücher der Bekannten, kontrolliere die Gästebücher, fische mit spitzen Fingern den einen oder anderen kontaktgestörten Mutanten aus dem Emanzenforum und schaufele den aktuellen Eintrag hoch. Weil ich weiss, dass jemand darauf wartet. Ehemalige und zukünftige Bekannte, gute und sehr gute Freunde und Voyeure, verdutzte zufällig Vorbeigesurfte, begeisterte Stammgäste und kühle Beobachter und täglich auch .... Nun, solche Leute gibt es überall. Aber vor allem liest hier eine Handvoll Menschen, die ich mag. Und weil ich das weiss, schreibe ich auch, wenn ich - wie heute - schlimme Magenschmerzen habe. Wer weiss, vielleicht hilft es ja auch. Ach was, ganz sicher hilft es :-))))

Calisto zum Beispiel sieht jeden Morgen hier hinein - nun zuck’ mal nicht zusammen - und wenn er meinen Eintrag beunruhigend findet, ruft er mich sofort in der Firma an. Sonja S. ist nicht die einzige gewesen, die mir fröhlich mitteilte, sie würde ja durch mein Tagebuch auf dem laufenden gehalten und wüsste daher schon, dass ich meine Mail noch nicht eingeholt habe. Grüsse! :-)))) Wenn ich nicht dauernd durch Anrufe unterbrochen würde, wer weiss, was ich hier noch nettes schreiben würde? Aber so wird man ja ganz wuschig. Die Magenschmerzen sind übrigens weg. Schnell aufhören und nichts wie weg von dieser Kiste :-)))

P.S. In letzter Zeit erreichen mich oft Mails von Leuten, die mich angeblich im Chat gesprochen haben. Das kann nicht sein. Ich chatte nur mit alten Bekannten und so gut wie nie im Web, das ist schon monatelang aus Zeitgründen so. Die Person, welche mich da so plump zu fälschen versucht, hat nicht nur mehr Zeit als ich, sie tut das auch schon recht lange und auch recht intensiv - daher erwähne ich jetzt noch einmal ausdrücklich, dass es sich nur um eine die Rechtschreibung folternde Fälschung handelt. Neid, nehme ich an. Einfach ignorieren.

# 23. Juli 1997 um 10:00 PM
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Dienstag, 22. Juli 1997

Gestern morgen lief auf EINS LIVE in ...

Gestern morgen lief auf EINS LIVE in der Sendung “Rucksack” das Interview mit Dagmar Dahmen. Schade eigentlich, dass ich erst durch einen Anruf von meinem Brüderchen davon erfuhr :-) Er hat während der Arbeit Radio gehört und war ziemlich überrascht, als er auf einmal mich hörte. Hat gleich auf Anrufbeantworter geplappert *grins* Nur, was meinte er damit “Hoffentlich hat das auch Onkel Klaus gehört”??? Soweit ich mich flüchtig erinnern kann, habe ich doch gar nichts gesagt, dass den konservativeren Teil der Sippe verstören könnte? Mal abgesehen von…. habe ich nun etwas über Cybersex gesagt oder erinnere ich mich bloss nicht mehr oder will ich mich einfach nicht erinnern???? Und wenn, WAS habe ich gesagt? Ich hatte niemals Cybersex, ich find’ das öde. Kann also nicht so schlimm gewesen sein, was ich da abgelassen habe :-)))) Ganz genau werde ich das aber erst wissen, wenn….. Dagmar hat einen Mitschnitt für mich gemacht, ich freu mich schon.

Eure Mails sind supernett, nur werde ich so niemals das Ende meiner Lawine erreichen. Jaaaa ich weiss, die Fotos sehen traurig aus. Kann ich jetzt auf die Schnelle auch nicht ändern. Philosophisch betrachtet betrachtet sie doch bitte als Momentaufnahmen *stöhn* :-) Und um eine häufig gestellte Frage zu beantworten: Klar bin ich mir darüber im klaren, dass Nachbarn, Kollegen und Verwandte auf diesen Seiten und in diesem Tagebuch stranden könnten. Soll mich das etwa beunruhigen? Darüber denke ich jetzt nach. Vielleicht. Aber vorher winke ich Michael Trittelvitz und Herrn Müller in der CBU Ost fröhlich zu, denn da kommt der Gruss vielleicht sogar an.

(205! und 386!!! Abrufe in den letzten 24 Stunden auf den beiden Homepages. Wahnsinn. Freue mich *smile*)

# 22. Juli 1997 um 10:00 PM
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Sonntag, 20. Juli 1997

37.650 Abrufe hatte meine Page an ihrem ...

37.650 Abrufe hatte meine Page an ihrem ersten Geburtstag :-) PLUS 47.000 auf der Em@nzenpage. Das sind über 84.600 Abrufe in knapp einem Jahr - Juli bis Juli - gewesen, darüber freue ich mich sehr. Darf ich doch, oder? :-) Ich find’ das nicht schlecht für eine One-Woman-Show, wenn ich das mal selbst so sagen darf. Jetzt trete ich noch einmal gegen den streikenden Scanner, das bewahrt vor Höhenflügen :-( und tschüs for now.

# 20. Juli 1997 um 10:00 PM
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Wolfgang D. schreibt “Wie kannst Du einerseits ...

Wolfgang D. schreibt “Wie kannst Du einerseits so romantisch und andererseits so sexistisch sein?” Tja Wolferl, tut mir leid. Es war natürlich nur ein Scherz, als ich geschrieben habe, ich hätte die Nacht mit Steve Tyler/Aeorosmith verbracht. Andererseits nehme ich an, dass alleine diese erotische Phantasie mit all ihren lebensgetreuen Details (*hüstel*) ungefähr achthundertmal so interessant ist wie ein ganzes Leben mit Wolfgang D. Sonst würde der ja nicht so langweilig-spiessige Mails schreiben. Obwohl ich ja froh und dankbar bin, gelegentlich daran erinnert zu werden, dass ich ein bißchen aus dem Rahmen falle. Wahrscheinlich würde ich es sonst vergessen. Oder der liebe Wolfgang ist einfach sehr verwirrt worden durch den Umstand, dass eine Frau - eins dieser zerbrechlichen, harmoniebedürftigen Wesen, die von nichts mehr als simpelstem Hausfrauensex im Blümchenfeld träumen dürften - sinnliche Gelüste geäussert hat. Die sich nicht auf Wolfgang D. bezogen. Ist ja auch etwas verunsichernd. Nehme ich an.

Eine Mail: “...gut, danach bin ich zum ‘home of melody’ rueber (‘h.o.me.’ - schööön) und hab da weitergesurft. Und dann…. DU HATTEST GEFÄLLIGST EINE WARNUNG HINTERLASSEN KÖNNEN !!!!!! DIARY - VORSICHT SUCHTGEFAHR - DER BUNDESGESUNDHEITSMISTER. wenn du langer als dieses knappe jahr eine homepage (mit diary) hättest, könntest Du jetzt wahrscheinlich mit einem brief vom anwalt meiner witwe rechnen, und meine beiden kinder wurden Dich anklagend ansehen - “das ist die frau, die euren papi hat verhungern und verdursten lassen, als sie ihn an den pc gefesselt hat - die bondagequeen” oder so.
kurz überlegend, ob ich nicht eine selbsthilfegruppe gründen soll (du das find ich aber jetzt acht scheisse, dass Du immer so linke dinger machst, auf die man dann klickt und ganz woanders ist - ich finde wir mussten da mal druber reden) hab ich dann doch noch einen ausweg gefunden - ich hab DAS BUCH ZUM DIARY gekauft. Super :-) aber viel zu kurz :-( - vielleicht les ich auch zu schnell. immerhin weiss ich jetzt, was ein teamy ist - wassessoallesgibt….”

Die Bondagequeen???? Iiiiiich????? Was habe ich gelacht über diese Mail, es hat richtig gutgetan, dankeschön.

Um noch mal auf die Bondage-Queen und auf meinen neuen Freund Wolfgang D. zurückzukommen: Ich stelle gelegentlich zweihundert Kerzen in mein Wohnzimmer und dann schreibe ich eine Liebeserklärung, die wie eine eiskalte Abfuhr klingt, aber näher an Bondage komm’ ich nicht ‘ran. Jedenfalls nicht mehr heute. Für Wolfi würde mir schon die eine oder andere Folter einfallen, aber ganz ehrlich und nur unter uns, viel Sinnlichkeit wäre wohl nicht im Spiel.

# 20. Juli 1997 um 10:00 PM
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Samstag, 19. Juli 1997

Es ist nicht nur so, dass dieser ...

Es ist nicht nur so, dass dieser Scanner sich weigert, mich als Besitzerin anzuerkennen. Der CD-Spieler hat sich in die Seele der Zeitschaltung eingeschlichen und wählt selbst, wann er mich mit welchem Lied zu Tode erschreckt. Nachdem ich ihm die Elton-John-CD fortgenommen habe, stellte er sich souverän auf Queen und Police um. Die Uhrzeiten, die Nummer des Songs - danach kann es nicht gehen, es ist völlig willkürlich immer genau der Song, den ich gerade ganz bestimmt nicht aushalte. Mein Telefon hat beschlossen, dass es selbst entscheidet, welche Nummern ich aus dem Speicher lösche - und welche nicht. Und auch, dass das Leben spannender ist, wenn es ab und zu eine anwählt, die ich gerade ganz bestimmt nicht eingegeben habe. Und manchmal, da klingelt es einmal. Das dumme Teil kann ja nicht wissen….

Zeitsprung
Das Telefon klingelt einmal. Ich bin sehr glücklich, denn gerade hat in Neapel jemand an mich gedacht. Andächtig nehme ich den Hörer ab und wähle. Einmal klingeln lassen, auflegen. *Ich liebe Dich* in den Zeiten moderner Kommunikation, wenn beide pleite sind und furchtbar jung. Die ganze Nacht geht das so. Es kostet keinen Pfennig, treibt eine italienische Grossfamilie und eine kleine Osnabrücker WG in den Irrsinn ... und zwei sind glücklich.
Zeitsprung Ende.

Blödes Telefon. Ehrlich. Die ganze Technik hat sich gegen mich verschworen. Was Parkscheinautomaten, Fernbedienungen und Gegensprechanlagen gegen mich haben, will ich schon gar nicht mehr wissen. Aber jetzt rottet sich meine ganze Wohnung gegen mich zusammen. Vor allem über den Scanner ärgere ich mich. Ich gehe wieder schlafen, es ist schliesslich noch nicht mal 15.00 Uhr und man sollte schon mehr als sechs Stunden schlafen und träumen, nicht wahr. Die letzte Nacht habe ich mit dem Sänger von Aerosmith verbracht - ich kriege jetzt noch rote Ohren bei dem Gedanken an all die netten Dinge, die der Kerl so anstellt mit einer zurückhaltenden jungen Dame *grins*

# 19. Juli 1997 um 10:00 PM
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