Schlichte Strategien.

Für die Katerkröte gehörte ich ja nur zum Inventar - seit er hier eingezogen ist, war ich immer da. Selbstverständlicher Service, um den man sich nicht weiter kümmern muss, man weiß ja schon, dass man gestreichelt wird, sobald man in Reichweite kommt, das ist halt so.

weiterlesen

Darf ich bitten?

Vor Weihnachten zum ersten Mal angerufen: Den alten Tisch hätte ich gerne abgebeizt, und das Pult. Mein Bruder hat die Dinge verschandelt, ich will sie wieder schön haben,  also machte ich mich auf die Suche nach einem Abbeizunternehmen. Fand auch einen, der war sehr in… weiterlesen

Unterwegs und so

Ihr Lieben, ich schaff’s gerade nicht bis in die Tiefen meiner Mailbox - sag ich mal schnell und tauche wieder ab 😊

Müde fern der Heimat

Ich möchte eine Standleitung zu Weihnachten. Den USBkäfer hab ich gar nicht gebraucht. Und jetzt fahre ich in ein internetfreies Hotel in einer sehr niedlichen Stadt, mit deren Namen und Leitungen ich viele Erinnerungen verbinde.

Nacht.

Selbst schuld.

Ich: »Kannst du mir deinen USB-Stick leihen?«
Er: (schaut fragend, es ist noch früh am Tag und Worte nur in karg verfügbar)
Ich: »Du hast doch sogar zwei. Leihst du mir den einen?«
Er: (knappstmöglichst) »Liegt im Büro.«
Ich: »Und der andere.«
Er: »Kaputt.«
Ich:… weiterlesen

Me and the Muff

Unterwegs in der Stadt muss ich immer aufpassen, dass ich nicht zu lange in den Gesichtern der Menschen versinke, die ich gerne länger betrachten würde. Nicht nur, weil es unhöflich ist, jemanden anzustarren oder weil das Objekt der Beschauung sind angegriffen fühlen… weiterlesen

Schreck am Morgen

Für meine Nerven wäre es wesentlich entspannter, wenn meine Verwandtschaft die spontanen Ergänzungen zu ihrem Testament nicht per Einschreiben schicken würde. Oder wenigstens auf den äußersten Umschlag von dreien schreiben würde, dass es sich nicht um einen Todesfall… weiterlesen