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Donnerstag, 15. März 2001

Huch, ich hab noch ein Buch gefunden, ...

Huch, ich hab noch ein Buch gefunden, in dem ein Beitrag von mir ist: Ein Mitschreibkrimi. Gefunden habe ich es natürlich beim Aufräumen in der hier während meines Norderneyaufenthaltes aufgelaufenen Post und nicht zufällig im Handel *ggg* und zwar war das eins von diesen interaktiven Mitschreibprojekten, von denen es so unendlich viele sich ähnelnde gibt. Ich habe mich so im Vorbeisurfen beteiligt, und mein Beitrag war bei denen, aus denen das Buch gedruckt wurde. Schön :-) Wenn ich jetzt noch das Anschreiben wiederfinden würde, könnte ich Euch sogar verraten, was das genau war. Naja, das taucht schon wieder auf, denn ich tauche tief in die letzten Stapel :-)

Elke hat mich gestern bei der Massage nicht anderthalb, sondern drei Stunden verwöhnt. Einfach so, ohne es vorher zu sagen, aus Nettigkeit. Es gibt keine Vokabel für dieses Wohlgefühl, mit Mineralsalz und Zitronenöl massiert zu werden und das so lange, bis man wegdriftet, komplett entspannt, zu schweben anfängt, alles vergisst, die verspannten Schultern gelöst werden ... und das Telefon klingelt und ein Auftrag kommt. Na gut, drei Stunden sind genug und ich habe auch ganz fest beschlossen, über Aufträge nicht zu meckern
*g* ;-)

Nun ist Freitag und abgesehen von der Fortsetzung der Aufräumorgie bin ich entschlossen, den Boden meines Postfachs mal wieder zu sehen. Frühjahrsputz hat sich bei mir bisher so geäussert, dass ich endlich die Gardinen weggeworfen habe. Ich hasse klassische Gardinen, und habe sie bisher nur drangelassen, weil ich nicht gut genug stehen konnte, um diese kleinen Röllchen runterzufummeln und andere wieder drauf. Sichtschutz brauche ich aber nun mal, bzw. Sonnenschutz, deswegen hab ich sie nicht einfach abgenommen. Stattdessen habe ich sie in die Ecken geknubbelt, auch sehr sinnreich.

Dann ist mir eingefallen, dass ich ja Olli zwingen kann, Gardinenstangen aufzuhängen, auf die man diese bunten Hängegardinen mit Schlaufen hängen kann. DAS sollte man ja auch wohl schaffen, wenn man nicht lange richtig stehen kann. Also weg mit dem weißen Tüllzeugs mit Schleifen, das nagelneu war, als ich von der Vormieterin übernahm. Ohne gefällt mir auch ganz gut (hoffentlich liest Olli das nicht, bevor die Stangen hängen ...), mit ging einfach nicht mehr. Damit wird der Frühjahr(putz)sanfall sich allerdings auch erschöpfen, wie ich annehme.

Ich wünsche euch einen schönen Freitag! ;-)

# 15. März 2001 um 11:00 PM
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Mittwoch, 14. März 2001

Heute hat die Coolspot Jury von Wrigleys ...

Heute hat die Coolspot Jury von Wrigleys Airwaves meine Homepage [url=http://www.abgehakt.de]http://www.abgehakt.de[/url] für eine Woche zum Surftipp ernannt.

Das ist nett, danke! :-) Aber auch das bringt mich nicht dazu, diese 80 oder 90 alten, uralten und schon verbröckelten Grafiken wieder rauszukramen, die mal auf einer Unterseite namens “Award-Friedhof” vor sich hin dümpelten. Alles kann man ja nun auch wieder nicht aufräumen, klare Fernsicht auf dem Schreibtisch reicht. Dort liegt übrigens jetzt kein Papierberg mehr, denn traditionell habe ich alle vorübergehenden Unterlagen weggeworfen und ‘reinen Tisch’ gemacht, als das eingetütete Manuskript auf die Post ging. So. Das wird mein fünftes Buch (Übersetzungen und Buchbeiträge zählen nicht).

Abgabetermin eingehalten. Ich bin verdammt erleichtert. Nicht, weil ich pünktlich bin, das bin ich ehrlich gesagt so gut wie immer, das erwarte ich einfach von mir. Sondern weil ich letztes Jahr an dem Homepagebuch fast verzweifelt bin, als es mir so schlecht ging, und das war nicht auf Termin fertig. Man tausche eine schlechte Erfahrung gegen zwei gute und neutralisiere sie damit. Voila. Ab jetzt wird alles immer gut ;-)

Ein großer Brocken wie ein Buchmanuskript blockiert in der Abgabephase immer alles andere, und so bin ich jetzt natürlich nicht “arbeitslos”, sondern erst mal meine Sekretärin, dann meine Aushilfe für die Ablage und dann die Praktikantin, die sich in neue Dinge einarbeiten darf. Die Chefin hat sich für heute mittag eine Ganzkörpermassage ins Wohnzimmer bestellt und vorher geht sie noch eine Freistunde lang surfen: Ich hab seit einer Woche oder so keine anderen Onlinetagebücher gelesen, nachher verpasse ich noch irgendwas unglaublich lebenswichtiges *g*

Ach ja, und das große Frühjahrstreffen der Wellen-
brecher in Düsseldorf am 2. Aprilwochenende rückt näher. Auf Euch alle freue ich mich schon sehr :-) und besonders hoffe ich, dass es Ilona dann besser geht.

# 14. März 2001 um 11:00 PM
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Dienstag, 13. März 2001

Mein allererstes Kindersachbuch wird jetzt gerade gelayoutet. ...

Mein allererstes Kindersachbuch wird jetzt gerade gelayoutet. Das weiß ich, weil ich in der RTF-Datei die Bitmaps dringelassen hatte und so war das ein Monsterdokument von 220 MB. Ein Klacks für meinen PC, und deswegen kam ich gar nicht auf den Gedanken, dass andere das Ding nicht ganz so easy öffnen können *g* und habe es nochmal entbildert und neu geschickt. Juchhuu :-) da fluppst der allerletzte Rest des aktuellen Manuskriptes doch gleich noch mal so gut. Die Bitmaps lasse ich übrigens diesmal von vornherein draussen. Mensch ist ja lernfähig.

Wobei ich mit lernfähig definitiv nicht meine “bereit und zumindest ansatzweise in der Lage, alles und jedes abzukupfern und nicht eine einzige eigene Idee zu haben.” Ich frag mich oft, ob andere Leute das auch so ekelig finden, wenn jemand rumzeckt ohne Ende und immer nur nachbastelt, was andere gemacht haben. Wenn es mir einmal aufgefallen ist, dass jemand die eigene Kreativität nur über Anzapfung nutzen kann, sticht mir anschließend auch wirklich jedes Detail ins Auge - angefangen mit der innovativen Nutzung fremder Ehemänner und Projektideen bis hin zum kleinen, feinen Abkupfern rechts, links und in der Mitte: Rezepte, Hobbys, Träume, Farbvorlieben, whatever. Ebenso klar tritt für mich jemand hervor, der “was Eigenes” hat (nicht nur ein Jodeldiplom). Ist vielleicht wie mit den Menschen, die Namen von Wochentagen in bestimmten Farben sehen *g* und bedeutet nicht, dass ich an jeden den Anspruch stelle, ein vor Kreativität berstendes Energiebündel zu sein. Aber immer erst der Zweite zu sein, der genau dasselbe tut, das isses doch wohl auch nicht ... und die Ideen enden dann auch schnell und bleiben schweigend an einem Punkt stehen, wo andere noch ein neues kleines Ideen-Universum hätten.

Darüber habe ich wieder mal nachgedacht, als ich über die schönen (handillustrierten, natürlich) Grafiken auf einer Homepage (zu der ich wiederum einen von vielen Texten geliefert hatte) zu der Seite eines Freundes meines Bruders kam, der wiederum diesen Menschen (bildtechnisch) verewigt hatte. Es ist ja doch ein kleines Web. Irgendwie. Seit ich auf jener Homepage mit den schönen Zeichnungen war, bin ich knatschig, weil meine eigenen Hände nicht mehr zeichnen wollen. Mit der Hand schreiben übrigens auch nicht. Sobald sie die Tasten und die Maus verlassen, werden sie zu holzigen Griffeln und schicken das deutliche Signal: Das nun auch noch? Nee, lass mal lieber.

Eines Tages wird mein PC automatisch ein Kabel ausfahren, wenn ich mich an der Schulter kratzen will. Statt den Kopf zu drehen, wird die Webcam mein Zimmer zoomen. Mein Internet wird aussehen wie das in amerikanischen SciFi Soaps, wenn blaue Strahlenbündel durch flackernde Firewalls eindringen und Hacker in den Gitterwänden einer dreidimensionalen Struktur herumsurfen, auf Skates und so weiter. Ist euch aufgefallen, dass die Darstellung des Netzes sich geändert hat, seit Sandra Bullock ihre Mail per Kurierdienst verschickte (grins)? Es waren einmal vor langer, langer Zeit sehr große Menüs und Buttons, auf denen sehr plastische Anweisungen standen. So ein riesengroßer Pfeil, der auf einen Briefumschlag von 20 mal 30 cm zeigte, auf dem in sehr deutlichen Buchstaben M-A-I-L stand. Dann sagte der/die Schauspieler/in “oh, eine elektronische Nachricht, die wie ein kleiner Brief auf meinem Computer hier in meinem Zimmer ankommt” oder so ähnlich. Hm tja. Den Rest hab ich dann meistens schon nicht mehr mitbekommen, weil ich mich auf dem Boden wälzte. Jedes beliebige 15 cm große Icon konnte das auslösen.

Dann rutschten die ersten Filme nach, in denen die Icons höchstens noch 8 cm groß waren, nicht mehr ganz so bonbonbunt und erklärt hat sie auch niemand mehr. Weil das nicht nötig war: Es wurde in Form von Filmchen visualisiert. Böse, böse Email kam mit einem bedrohlichen Zischen an und wurde in Zeitlupe gefährlich nah heruntergeladen, untermalt von Tönen, bei dem aber auch wirklich jeder kapierte, dass es sich nicht um ein nettes anzügliches Liebesbriefchen handelte. Dementsprechend geschockt auch das Gesicht des Lesenden, der daraufhin sofort jemanden anrief, um zu erklären, was da gerade angekommen war. Oder es war jemand dabei, der sich nicht annähernd mit irgendwas auskannte und sofort eine blöde Frage stellte. Sehr praktisch.

Ziemlich lustig wurde es dann, wenn ZWEI Expertos aus dem Datennetz fachschwafeln sollten, während das Geschehen auf dem Bildschirm dargestellt wurde. Ich hab immer drauf gewartet, dass so ein Virus sich aus dem Bildschirm lehnte und fragte: “HALLO? Seid ihr bald mal so weit? Ich hätte die Festplatte längst formatieren müssen.”

Und jetzt sind wir im Zeitalter der Computerspiele angekommen und das Netz wird dargestellt wie ... ein Netz halt. Wenn ich das jemals erleben würde, dass mein PC ein Tor einen dunklen Schacht öffnet und mich auf einem pulsierenden Lichtstrahl in eine dreidimensionale Gitterwelt schickt, ich glaube, ich würde den Beruf wechseln. Es sei denn, es handelt sich um ein Computerspiel, klar ;-)

Genug Fingerübungen für einen durchschnittlichen Mittwoch. Jetzt kommt Phase Grün. Mein Manuskript ist ausgedruckt und einmal Korrektur gelesen. Nun kommt der grüne Textmarker und pickt alle Vokabeln heraus, die einer zusätzlichen Erklärung bedürfen. Hipp hey, ich werde diesen Abgabetermin halten. Und es wird nicht mal stressig. Ob das wohl alles so richtig ist?

# 13. März 2001 um 11:00 PM
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Montag, 12. März 2001

Kindersachbücher schreiben fliesst zügig und locker dahin, ...


Kindersachbücher schreiben fliesst zügig und locker dahin, ich bin immer noch irgendwie ganz gut im Zeitplan und muss nur aufpassen, dass ich nicht alle duze, denen ich begegne. Es setzt sich so fest. Andererseits duzen mich auch sowieso viele, denen ich begegne, fällt mir gerade auf. Sollte mir das irgendwas sagen?
:-)
Als ich klein war und alle mich dutzen und als ich 14 war und alle mich siezten, da wollte ich Innenarchitektin werden. Ich entwarf und bastelte Modelle von Möbeln und zeichnete ständig irgendwelche Zimmer, deren Bilder ich dann wieder ganz klein zerriss. Dann fand ich heraus oder meinte es damals herauszufinden, dass Innenarchitekten anderen Leuten das Haus einrichten - eine Tätigkeit, die ich selbst mir niemals hätte aus der Hand nehmen lassen. Was ich gedacht und gemeint hatte, damals, war Möbeldesigner. Aber da ich niemanden wusste, mit dem ich über meine Berufswünsche hätte sprechen können, fand ich das erst später heraus und da hatte ich das bereits verworfen und die vage Idee, dass ich einen Job haben wollte, bei dem man auf wichtige Konferenzen im Ausland muss.

Boah, ausgerechnet der Wunsch erfüllte sich dann irgendwann *ggg* dabei war es der schwachsinnigsten einer. Was geblieben ist von dem ersten Wunsch sind genervte Schreiner und massgeschneiderte Möbel :-) jedenfalls gelegentlich. Gestern war dann Oliver dran, ich habe ihn in den Baumarkt geschleift, in dem ich vorher schon sorgfältig recherchiert hatte, und verlangte energisch den Bau zweier Einrichtungsstücke. Nein, ich kann das nicht selbst. Doch, ich kann das selbst, aber es kostet mich viel mehr Mühe und es wird dann auch nicht so gut. Oliver kennt das schon von unserem Computertischen, die er allerdings nicht bauen musste. Jeder von uns sitzt vor einem Monitor an Augenhöhe an einem Arbeitsplatz mit ausfahrbarer Tastatur auf einem richtig breiten Brett, mit einem runden Kabelschacht in der Arbeitsplatte und einer Leuchte dahinter. Optimale Voraussetzungen für den Körper, die Augen werden nicht müde und wenn der Stuhl gut ist und man gelegentlich wechselt, gibt es nicht mal Verspannungen. Den Drucker habe ich/haben wir jeweils ins Regal ausgelagert, das sich bis zur Decke hochsetzt.

[Foto entfernt]

Hab ein Bild gefunden - allerdings fehlt Nandi, der normalerweise rechts von mir das Kinn auf den Laptop legt, genau unter dem Bild seines weißen Artgenossen und mit demselben Blick. Eine schön übersichtliche Ecke (jedenfalls wenn ich nicht gerade ein Kindersachbuch schreibe und knietief in ausgelegten Blättern wate). Das ist natürlich kein Weinglas, sondern ein dunkelblauer Glaskelch *g* aus dem ich mein Mineralwasser trinke. So einen Tisch in dreimal so lang hat Oliver im anderen Zimmer. Wir wussten, dass wir zusammenbleiben, als wir uns ein paar Minuten lang gesehen haben bzw. nach dem ersten Treffen alleine, und so konnte ich es mir leisten, ihm diesen Arbeitsplatz in “meinem” Häuschen schon nach dreieinhalb Monaten Beziehung zu Weihnachten zu schenken ;-) das war 1998 und es stand auch ohne ein Gespräch darüber fest, dass er so bald wie beruflich möglich einziehen würde.

Tscha, und in 2001 stopfe ich das Häuschen immer noch mit eigenen Entwürfen voll, schmeiße auf der anderen Seite Kisten voll Krempel wieder raus (auf den zu guten Zwecken veranstalteten Flohmarkt von Ulrike). Seit gestern kann ich über dem Bett eine schmale Tischplatte hin und her gleiten lassen, die in der richtigen Höhe für den Laptop und ausgedehnte Frühstücke ist und den Begriff “Catwalk” ganz neu definiert. Blaues Holz, Stahlbeine auf Rollen, hoch genug, um absolut nicht zu stören, wenn sie ans Fussende verschoben wird, und ein affenstarker Arbeitsplatz im Bett *g* nur zum Schreiben und für Fusskranke, natürlich. Aber ich glaube, den geb ich auch nicht wieder her, wenn ich wieder ganz gesund bin. Ach ja, und natürlich kann man den Catwalker auch ins Wohnzimmer schieben und als Serviertisch für ein kaltes Büffet benutzen. Wenn man es schafft, den Katzen zu erklären, warum es an einem Tag niedlich ist, wenn sie quer der Länge nach draufliegen und an einem anderen nicht.

# 12. März 2001 um 11:00 PM
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Freitag, 09. März 2001

Young Babes will fulfill your every wish. ...

Young Babes will fulfill your every wish. Eigentlich bin ich ja gegen Kinderarbeit, aber der Gedanke an eine geputzte Wohnung, gebügelte Wäsche und organisierten Einkauf stimmte mich froh und so klickte ich bereitwillig auf dieses nette Angebot - koste es, was es wolle! Pustekuchen. Was bitte soll ich mit einer glotzäugigen Blondine, die sich Bananen in die falsche Öffnung schiebt?! So wird das nie was mit den Vitaminen, jedenfalls nicht ohne einen Durchbruch zum Dünndarm. Alles anatomisch sehr irritierend und den Staub macht es auch nicht weg.

Und dann ist da diese Sache mit den farbigen Slipeinlagen. Ich habe zart angedeutet, dass ich schwarzlichttaugliche plastikbeschichtete Bakterienbiotope eine Lachnummer finde. Nicht gefragt habe ich nach detaillierten Erfahrungsberichten, warum wer wieviel Feuchtigkeit wann damit auffangen will. Obwohl, sollte ich jemals eine Diät machen wollen, so könnte ich gerne darauf zurückkommen, diese Gespräche fortzuführen. Werde ich aber nicht. Ich rieche gut. Ätsch. Ende der Diskussion.

Ja, ich weiß. Meine Verwandten werden auch dann hier nicht aufhören zu lesen, wenn ich über Slipeinlagen referiere. Aber einen Versuch ist es wert.

Diese Woche ist an mir mit einer so atemberaubenden Geschwindigkeit vorbeigeflitzt, dass ich mich dauernd umschaue und mich wundere, dass ich überhaupt gar kein Problem mit irgendwelchen Zeitplänen habe. Viel zu tun, wenig Zeit, aber: Ich bin irre gut erholt. Natürlich tue ich einiges, damit dieser Effekt schnell wieder ruiniert wird *g* aber ich werde mich bessern. Ehrlich. Gestern zum Beispiel habe ich lauter FRISCHES Essen in einen Blätterteig geworfen, und das, obwohl noch eine Tiefkühlpizza da gewesen wäre. Und vorgestern bin ich schlafen gegangen, BEVOR meine Augen rausfielen und über den Fussboden würfelten - gekollert wären sie wohl kaum, viereckig von einem drogenfreien 18stündigen Trip in den Cyberspace.

Nein wirklich, ich bemühe mich. Haare gewaschen, bevor es nötig war .... Bademantel gegen Klamotten getauscht, angesichts des Briefträgers nicht versucht, ihn wegzuklicken ... nur starrte ich sehr lange auf das Bild eines kleinen Mädchens mit einem Briefblock und fragte mich, wieso herrjeh noch mal dieses Bild “Girl with Notebook” heißt. Dann fiel es mir ein: Bestimmt war es nur ein Bildausschnitt und die hatten den Laptop weggeschnitten (warum eigentlich?!) Alles in Ordnung, lag nicht an mir.

Und so schalte ich den großen PC aus und das Notebook ein und gehe ins Bett. Man muss schliesslich Verbindung halten. Mit Oliver. Per Webcam ins Wohnzimmer :-) und wer das jetzt glaubt, ist selbst schuld. Obwohl wir das mit Netmeeting natürlich schon getestet haben.

# 09. März 2001 um 11:00 PM
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