Fast fertig gelesen: Liebesmale, scharlachrot

Liebesmale, scharlachrot

Vorab muss ich sagen, dass ich das Buch anstrengend zu lesen fand – nicht schlecht, aber anstrengend. Ein moderner Briefroman mit drastischen Beschreibungen sexueller, na sagen wir Wahnvorstellungen, Fantasien sind das schon nicht mehr. Blumige Beschimpfungen, auch sonst schön sprachgewaltig. Eine Hauptperson trägt dann noch den Namen eines ehemaligen Bekannten, das war streckenweise belustigend. Trägt aber leider auch dazu bei, dass ich eigentlich nicht mehr wissen will, wie es überhaupt ausgeht und dann um Seite 200 und nach der x-ten Schilderung der Impotenz des Serdar bald das Interesse verlor. Seine Briefe an Dina waren dann noch das Beste, letzten Endes, aber die letzten 60 Seiten lese ich also ein anderes Mal und dem lieben Menschen, der gerne meine Meinung hören wollte, kann ich nur sagen:

Nicht jede Geschichte lohnt die Investition, und diese lohnt für mich nicht, auch wenn man sich bestimmt in die kraftvolle Sprache und blumige Ausdrucksweise fallen lassen und das langsame Lesen genießen kann. Daher verrate ich auch nicht wirklich was vom Inhalt. Google findet viele echte Buchbesprechungen dazu.

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