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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

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Wer wirklich will, kann auch stillen « | » Elf Jahre

Der Popo ist gerade unten links.

Wir erreichen die Phase, in der die lieben Mitmenschen mir erzählen, dass “man jetzt ja schon was machen könne”. Damit meinen sie: Auf RTL laufen Happy-Family-Sendungen über Babys, die mit einem Pfund Lebendgewicht zur Welt kommen, also kann ja im Grunde nichts mehr schiefgehen, richtig?

Das ist nett gemeint. Ich hab das durchaus begriffen.

Zu meinem Glück stumpfe ich allmählich ab, was die Wohlmeinenden und Gutinformierten angeht.

Unsere Mieterin hat mir erzählt, dass sie es mal gewagt hat, ihrem Baby ein Mürbchen (weiches weißes Milchbrötchen) zu geben. Inmitten einer Horde Dinkelmamas (WTF?). Ich suche immer noch nach der Pointe, aber tatsächlich muss das ein dramatisches Vergehen gewesen sein.

Mittwoch, 25. Juli 2007 um 08:40 AM
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Das ist ungefähr so, als würde sich ein Schalker in die Dortmunder Südkurve setzen… *ROTFL*

Schau mal in den Mütterforen, was für Kuchen die Kinder zum ersten Geburtstag bekommen. Wer da zugibt, _keinen_ gluten-, ei-, zucker- und milchfreien Kuchen serviert zu haben, wird quasi der Kindesmißhandlung bezichtigt.

Ute  am  25. Juli 2007

Das wirst du noch lernen, was Dinkelmamas sind. Aber Ute hat es ganz gut erklärt. Wir haben letztens ganz schlechte Kritiken eingefahren, weil kinderlose Freunde (!) mitbekommen haben, dass Quentin schon ein paar Mal bei McD war.
Erster Geburtstag: Schokokuchen über beide Ohren (auch in beiden Ohren, aber gut).

Karin  am  25. Juli 2007

Ach du Schande, es geht noch weiter ... ;-)
Ja, “wer nicht hüpft, der ist ein Schalker”. Oder so. *gg*

Der Fortschritt der Medizin ist ja durchaus beruhigend, aber irgendwie dachte ich mir, dass du davon schon wusstest. :-)

Ein bisschen befremdlich fand ich, dass ein Paar im Umfeld eine Hochzeitseinladung mit Kinderfuß drauf und aus Kindperspektive verfasst versendet, wobei das Kind noch ungeboren ist. Aber jeder, wie er will.

Tina  am  25. Juli 2007

das wird sich wohl nie ändern… als ich ein baby war und partout weder socken noch schuhe tragen wollte, haben sich die nachbarinnen über die rabenmutter aufgeregt, die das arme kind barfuß laufen lässt…

limone  am  25. Juli 2007

Meine damals VIER(!)jährige Tochter hatte seinerzeit eine Kindergartenfreundin, die durfte NICHT zu uns spielen kommen, weil es in unserer schrecklichen, ungesunden Familie schon mal Gummibärchen oder im Sommer ein Eis mit Schokoladenüberzug für die Kinder gab.

Doch. Obst und Gemüse gab es auch. Aber eben nicht nur.

Biggi  am  25. Juli 2007

Oh, mein Gott :-) Wie habt ihr alle das Mutter-Sein denn bei klarem Verstand überlebt? Heutzutage ist es aber auch kein Spaß mehr ein Kind zu sein. Wir haben früher nicht nur Mohrenköpfe und Gummibären gegessen, sondern manchmal sogar Dreck. lol

Marion  am  25. Juli 2007

Und ich glaube Dreck ist oft gesünder als manches Fastfood, Süsszeugs und Bäckereiprodukt ;)

Wahrscheinlich wäre ich auch eine Dinkelmami…
Ich bin dafür dass jede ihr Kind befüttern darf wie sie mag.

Ratschläge sind leider (oft) auch nur Schläge.
Aber wie sagt Horst Schlämmer: da kannze nix machen, da musse gezz durch, weisse Bescheid.

Die Kommentiererei von aussen setzt sich fort bis das Kind aus dem Haus ist und dann kommt die Frage: wann wirste denn endlich Omma?

Frau G.  am  25. Juli 2007

Gegen Dinkel ist ja gar nix zu sagen, aber daraus eine Religion zu machen und Spielverbote zu erteilen in Familien, wo es auch mal Gummibären gibt - da fängt das Muttersein für mich echt an, bescheuerte Züge anzunehmen. ;-)

Marion  am  25. Juli 2007

Einmal Gummibären beim einmal spielen machen sicher nix, aber regelmässiges spielen wo regelmässig Süssigkeiten zum Speiseplan gehören wäre mir halt nicht so recht. Das mag man pingelig oder bescheuert finden, wäre mir dann ziemlich egal.

Aber ich bin ja im Augenblick nicht in der Verlegenheit sowas entscheiden zu müssen und kann mich deshalb auf die Pingeligkeit beschränken was mein eigenes Essen angeht. ;)

Frau G.  am  25. Juli 2007

Dann ist ja gut ;-)

Marion  am  25. Juli 2007

“Transitive Orthorexia nervosa” nenne ich sowas.

Ute  am  25. Juli 2007

*Link hinterherschmeiß*: http://de.wikipedia.org/wiki/Orthorexie

Stichwort “soziale Isolation”. Statt der Gastgebermutter zu sagen, daß das Kind bitte keinen Süßkram haben soll, oder nur so und so viele, darf das Kind gar nicht erst mehr die Freundin besuchen. Ähm… Jaaaa… So kann man soziale Kontakte natürlich auch kaputtmachen.

Ute  am  25. Juli 2007

Jeezus F. Christ! Was die Leute heutzutage aber auch alles immer so kompliziert machen müssen. Soweit ich mich erinnern kann, sind wir damals (ja, ist auch schon ein Weilchen her) so nebenbei mit groß geworden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Mutter in der Schwangerschaft irgendetwas nicht gegessen hätte und als Kinder haben wir halt das mitgegessen, was auf den Tisch kam. Und ansonsten alles mögliche andere, was uns halt so in die Hände fiel. Die Sachen, von denen einem kotzübel wurde, dann halt nur einmal… Man ist ja auch als Kind nicht völlig bescheuert (naja und wenn, dann ist einem eh nicht zu helfen). Für so ein Tütü hätte meine arbeitende Mutter überhaupt keine Zeit und schonmal gar keine Nerven gehabt. Wenn ich heutzutage Mütter manchmal reden höre, klingt das so, als wäre Kinderkriegen und -aufziehen die reinste Wissenschaft…
Ich meine, ich kann ja nicht aus eigener Erfahrung mitreden, da ich - sofern ich es irgendwie verhindern kann - niemals welche haben werde, aber wenn ich mir die Weltbevölkerung so anschaue, scheint es doch wesentlich einfacher zu sein, Kinder großzuziehen als diese “Übermütter” einem immer einreden wollen.

Wenn ich allerdings so lese, was du dir alles so anhören darst, Melody, dann hätte ich fast Lust selber schwanger zu werden - nur um solchen Pappnasen dann mal richtig den Marsch blasen zu können. On the other hand, maybe not…

samulli  am  25. Juli 2007
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