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Donnerstag, 07. Dezember 2000

Ärghs. Verschlafen. Erst um viertel nach 8 ...


Ärghs. Verschlafen. Erst um viertel nach 8 aus dem Bett hochgeschossen und durch die Gegend geschlumpft, bis ich endlich auf die Idee kam, einen Kaffee zu kochen. Gehört nicht zu meinen jahrzehntelangen Morgenritualen. Könnte ich auch gut drauf verzichten, nur braucht mein Motor derzeit wohl den Extrakick. Grmpf.

Ich weiß nicht warum, aber das mit dem Kaffee ärgert mich wirklich am meisten. Jeden Morgen eine Tablette nehmen, lebenslang, das werd ich schon schaffen und auch überleben. Drei Wochen “ist ja offensichtlich sowieso egal” beim Konsum von Fast Food und bequemer Nahrung haben mir gezeigt, dass ich die Pappe sowieso nicht runterwürgen kann und ich bin wieder bei Frischware und Salat angelangt. Aber Kaffee/Cappuccino war etwas, wovon man nach dem Essen genüsslich eine Tasse trank. Nicht als Standardgetränk. Bei Leuten, die Kaffee wie Diesel täglich und literweise zum Antrieb nutzen, zerspringt irgendwann das ganze Gesicht in ausgeleierte Fältchen, nur Kettenraucher sind schlimmer dran, iiiieh. Will ich nicht. “Alt werden in Würde”, man ersetze das “in Würde” durch “aber gepflegt”. GRUMMEL! Auf jede Tasse Kaffee die anderthalbfache Menge Mineralwasser. Das leise Gluckern im Web, das bin nur ich. Kümmert Euch nicht drum. Jeder hat das Recht auf mindestens einen nervösen Tick.

Vorhin kam eine Tasse von OfficeXL.de mit Keksen und Kakao. Jemand anderes schickte mir Champagnertrüffel ;-) und ich entdecke auch sonst die Freuden der Weihnachtszeit so allmählich wieder *g* Der Paketbote hasst mich. Dabei könnte er mich täglich näher kennen lernen. Naja nicht wirklich. Aber ich bin immer nett. Auch, wenn er mal wieder zweimal klingeln muss, weil er um die andere Strassenecke herum gefahren ist und noch ein Paket entdeckt hat. Das passiert ständig, weil die das mit der Sortiererei nie so richtig hinbekommen. Zweimal täglich Die Post und einmal UPS oder DPD oder GPS sind Standard. Dabei war die Tasse heute das erste “Geschenk” für mich. Es hat schon Vorteile, mit ein wenig Planung immer gegen frühen Mittag zuhause zu sein und nicht täglich mit drei bis fünf orangefarbenen Karten bewaffnet das Postamt aufzusuchen :-) obwohl es natürlich nicht immer so heftig ist wie jetzt gegen Jahresende. Amazon hat eine Art unbewaffneten Raubüberfall durch mich überlebt, die bei den unterschiedlichsten Händlern bestellten Weihnachtsgeschenke wollen angeliefert werden, ich bin immer noch bei EBAY unterwegs, Einkaufen per Schnäppchenschnappen macht am meisten Spaß und so weiter. OK. Ich sagte ja mindestens ein Tick. Keine Mengenbegrenzung.

Zwei Wochen und zwei Tage bis Weihnachten. Dieses Jahr ist bald vorbei, ich finde das nicht schade. Viel zu viele Leute hatten eine viel zu schwierige Phase in 2000, und der Satz “es kann nur besser werden” steht fast unverändert :-)

# 07. Dezember 2000 um 11:00 PM
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Mittwoch, 06. Dezember 2000

Nach der Vorstellung stürmten wir eine gerade ...

Nach der Vorstellung stürmten wir eine gerade schliessende Pizzeria und überredeten sie, uns noch zu füttern. Schimmi ist zwar sicher über 190 cm groß, aber wenn er jammervoll bettelt “wir sind über 500 km gefahren und haben Hunger!”, wer soll da widerstehen? :-)

Wir beschlossen, dass wir lieber zeitig (also bis ca 2 Uhr) ins Bett gehen wollten und dafür am nächsten Tag in München noch was richtig unternehmen wollten, statt auszuschlafen. Guter Plan. Wenn Harlequin pünktlich wach geworden wäre. Jaja, ich weiß, es liest sich so, als würde ich auf dem armen kleinen Bengel böse herumhacken, aber so weit bin ich noch gar nicht *g* ich schildere eigentlich nur die Tatsachen ... bisher :-)

Irgendwann waren wir so genervt, dass schon wieder zwei Stunden unserer gemeinsamen Zeit um waren, dass wir ihn einsammeln fuhren. Schimmi ist ein furchteinflössender Weckdienst. Höhö. Und ein sehr bereitwilliger. Wir schleiften den frisch geweckten Harlequin mit und fuhren zu fünft mit der A-Klasse (och ja, das geht schon mal, wenn auch nicht ständig) näher an die Innenstadt und dann mit der S-U-Bahn oder was auch immer ins Zentrum. Dort flüchteten wir vor dem irrsinnigen Menschenansturm in den Ratskeller, den Olivia mir am Mittwoch zuvor gezeigt hatte (winke! *g*). Dorthin wollten wir telefonisch Anne bestellen, die aber eintrudelte und auf den anrufenden Olli traf, bevor dieser Plan so richtig zum Zug kam. Wir hingen dann nach längerer Tischsuche gemütlich miteinander herum, testeten süddeutschen Nachtisch und Brezen und tranken Kaffee und amüsierten uns königlich-bayrisch. Dann war es auch schon wieder Zeit, sich auf den Weg zum Musical zu machen - ein zweites Mal. Wir freuten uns alle enorm darauf! Und ich könnte es noch dreimal sehen ;-) denn “Kiss me Kate” war wirklich super umgesetzt und wenn man nicht die ganze Zeit schielte, wo Melle gerade rumhopste ... aber das taten wir natürlich doch. Gerne sogar.

Anschließend waren wir dann doch recht groggy und so wurde auch das keine sehr lange Nacht. Dafür hatten wir uns alle am Sonntag schon ganz früh wieder :-) sogar Harli war pünktlich. Ob das daran gelegen hatte, dass man (ich) ihm unmissverständlich mitgeteilt hatte, sein Weckbonus sei nun verbraucht? Sobald es für ihn umkomfortabel werden könnte, geht es anscheinend. Darüber muss ich noch mal nachdenken *grrmpf* :-)

Wir frühstückten - auch Anne hatte wieder zu uns gefunden *lach* - und hingen bis mittags miteinander herum, dann mussten sich alle auf den Heimweg machen bzw. wir uns so langsam in Richtung Flughafen bewegen. Dort warteten wir zwar zwangsläufig noch etwas, aber das war schon OK, schön gemütlich mit Kaffee und Buch. Es hat sich bewährt, dass wir so pünktlich waren, denn die Bayern der Gepäckkontrolle bestanden darauf, meinen Laptop und die Digicam so genau zu beschnüffeln, als hätten sie eine Ahnung. Während sie drei bis fünf Teile Elektronik völlig ausser Acht liessen, in denen ich gut Messer und Handfeuerwaffen hätte verstecken können, zwangen sie mich, den armen Laptop zu starten, dessen Akku gerade leer war. Wütend machte ich einen Scandisk und wurde auch noch mit einem kostenlosen Vortrag über Datensicherung belohnt. Das also ist ein Polizeistaat. Wenn man nur nicht immer den Verdacht hätte, dass die ausführenden Beamten zwar zu den stursten, aber nicht zu den hellsten gehören ... furchteinflössend.

Wir durften dann doch durch die Schranken und landeten mit nur unwesentlicher Verspätung in Düsseldorf. Es war wunderbar, und ich bin froh, dass der Wellen-
brecher sich so oft trifft. Mir persönlich gefällt es besonders gut, dass das keine Sauf-Treffen sind. Wir haben auch nüchtern irre viel Spass, und es ist schon einige Male vorgekommen, dass der mitgebrachte Sekt und Wein ungeöffnet wieder in die Ecke geräumt wurden - am nächsten Tag. Jeder kann natürlich trinken, was und wie viel er will, aber Alkoholleichen und Kater gehören irgendwie nie zum Repertoire. Klasse. Nix gegen ein gutes Schlückchen, aber feiern muss man können ;-) und zwar auch ohne. Und das können wir ;-)

# 06. Dezember 2000 um 11:00 PM
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...


Eine neue Kurzgeschichte ;-) Der letzte Walzer. Ich musste wissen, ob ich mich einfach hinsetzen, ein Minikonzept auflisten und den Text herunterschreiben konnte. Es ist so lange her, dass ich einfach so die Zeit hatte und ich hab sie auch jetzt nicht gehabt. Aber immerhin, es war eine erholsame Stunde und hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Übung muss sein. Gefallen tut sie mir aber auch.

Das hier unten ist der kleine Hunger, ein Frühstückspokemon, bei seinem Job. Er arbeitet nicht alleine! Wer seinen Partner sehen will, der klicke auf das Bild ... die beiden sind ein unzertrennliches Team. Der eine macht die Dosen auf, der andere - na gut, das könnt Ihr Euch denken.


Frühstück mit Nandi


Stefan vom Stefansurium hat mir eine Postkarte aus Yale geschickt. Das ist besonders nett von ihm, weil ich gar nicht “hier” geschrieen habe, als er virtuell ankündigte, den Schreihälsen eine zu senden ;-) Schade, dass er bei diesem Treffen nicht dabei war. Hoffentlich klappt es beim nächsten!


... in München

... fuhr ich letzte Woche Donnerstag weit aufs Land hinaus zu Melle, um den ganzen Abend lang ihre Eltern in Grund und Boden zu quatschen. Sagte Melle, die früh schlafen ging und mich auf ihre Familie losliess. War eigentlich nicht so geplant, hatte aber auch was. Die sehr netten Melleltern haben ihre Tochter schon so oft zu uns fliegen lassen und mich erst anschliessend besichtigt, da gab es schon das eine oder andere Thema. Ob Melle nun trotzdem noch mal kommen darf? Es wird sich zeigen *g*

Am Morgen darauf (das war der Freitag) versiegten die Tagebucheinträge abrupt, denn ich holte am Flughafen Oliver und Harlequin und den Mietwagen ab und vorbei war es mit dem geruhsamen Tippen zwischendurch. Wir hatten das Internet Weekend Special von e-sixt gebucht, also einen A-Klasse Mercedes (Neuwagen!) für ca. 150 DM plus Vollkasko und Steuern. Fein, dass man so ein knuffig aussehendes Auto für so wenig Geld probefahren kann - jetzt hab ich wieder ein Auto auf der Liste, das für mich nicht in Frage käme. Nicht, dass ich mich wirklich für Fahrzeuge interessiere, das tue ich nämlich gar nicht. Fixierte Automenschen sind Langweiler. Die Sixte Dame schlug mir vor “für nur dreissig Mark mehr bekommen Sie eine E-Klasse” und ich fragte nur zurück “sehe ich aus wie ein Mann?” Für nur 30 Mark bekommt man auch eine Unfallversicherung für die Insassen, das macht ja wohl mehr Sinn.

Bevor ich aber Insassen in Sicherheit wiegen konnte, musste ich sie erst mal einsammeln. Der Flieger hatte Verspätung, und zwar nicht zu knapp. Ich wippste so am Gate herum und wartete. Neben mir wartete eine Flamencotänzer-Truppe. Das hatte ich mühelos erraten können, weil sie nämlich übten. So ein bisschen auf der Stelle. Nette Jungs. Pech, dass sie so dunkelhäutig waren. Die bayrische Flughafenpolizei muss beim Anblick der Gitarrenkästen und des Lachens von dusterem Misstrauen erfasst worden sein, denn so ein Kurzbein mit Standardpolitesse (dunkelblond mit Pferdeschwanz, mittelgroß) im Schlepptau forderte herrisch Einsicht in die Pässe der Tänzer und Tänzerinnen.

Sie sprachen kein Deutsch, die Bayern kein Englisch. “Pass” wiederholte der kleine Polizist hartnäckig und wütend. “Pass!!!!” Ich nuschelte ein “passaporte” in die richtige Richtung und fand mich plötzlich zwischen Zaumzeug und Gitarrenkästen wieder. Ergänzend muss ich sagen, dass ich ein rostiges Italienisch radebrechte, das aber nicht ganz so schlecht wie das von dem spanischen Vortänzer war. Die Tanztruppe erklärte mir, sie würden mit einer Pferdenummer und Flamenco-Songs auftreten. Der Polizist motzte mich (!) an, wieso die keine Pässe hätten. “Die haben Pässe”, erklärte ich und alle zeigten ihre Passaporti? her. “Was wollen die denn doa?” Mir hat es in dem Moment gereicht und ich zeigte brav auf die Ankunftshalle mit dem Gepäckband und meinte “Sie warten auf ihr Pferd, das kommt gerade an.”

OK, verhaftet haben sie mich nicht. War aber nah dran. Die Tänzer haben sie dann auch ziehen lassen müssen. Was für ein Mist aber auch, dass man Flamencotänzer nicht einfach verhaften kann, wo die doch so fremdländisch aussehen :-(


endlich ein nettes bayrisches Schild


Dann kamen Oliver und Harlequin an. Obwohl sie gerne in dem kleinen Feuerwehrauto gefahren wären, auf das obiges Schild verwies, blieb ich unerbittlich. Wir umkreisten mit dem Mietwagen erst einige Male München oder zumindest große Teile davon. Es gab auch keinen Grund zur Eile, denn Harlequin hatte es fertiggebracht, in seinem Hotel erst ab 17 Uhr einchecken zu können und so hatten Olli und ich keine ganze Stunde für uns. Die allerdings haben wir ihn in der Hotelhalle warten lassen *g* und wenn er auch nur annähernd so aussehen würde wie auf den Porträts seiner Homepage, dann hätte er Ilona und Schimme schon früher kennengelernt.

Da er natürlich aber einchecken musste, verursachte er eine unglaubliche Hetze, bis wir uns einigermassen pünktlich zu dem Musical in Bad Aibling auf den Weg machen konnten. Dass wir es überhaupt schafften, verdanken wir einem resoluten Schimmi, der ihm das Rasieren und Duschen persönlich anwesend untersagte, hihi ...

Eigentlich sollte Harli bei Ilona und Schimmi mitfahren und Anne bei uns, aber das hat der Kerl wohl nicht gehört und so fuhren wir zu viert in Bad Aibling über den Weihnachtsmarkt - und gerade noch rechtzeitig wieder herunter, bevor der letzte Stand aufgebaut und die Absperrung endgültig geschlossen wurde *hüstel* jedenfalls hetzten wir zwei Minuten vor Vorstellungsbeginn in unsere Plätze in der ersten Reihe. Melle eröffnete das Musical sogar höchstpersönlich - wie man in den vorherigen Beiträgen schon lesen konnte, und sie war sehr gut. Wir hatten unglaublich viel Spaß und die Zeit verging wie im Flug.

# 06. Dezember 2000 um 11:00 PM
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Dienstag, 05. Dezember 2000

Adventskalender


Unser Adventskalender auf [url=http://www.weihnachtswelle.de]http://www.weihnachtswelle.de[/url] gefällt mir immer besser. Natürlich sind alle Kalender schön, in die jemand Kreativität und liebevolle Energie gesteckt hat - aber in unserem findet man nun mal nicht die ewig gleichen Gags und Gimmicks. Fein. Und alle Texte sind so unterschiedlich wie die Autoren. Mein eigener Beitrag gefällt mir nicht so gut. So ist das halt, sicher muss ich noch eine ganze Weile lang Kompromisse machen, bis meine Gesundheit mich nicht mehr ständig in die Kniekehlen tritt.
Im Großen und Ganzen geht es mir besser, in München ging es mir richtig gut. Es ist noch nicht wie vorher, bzw. wie vor diesem Jahr, alles kostet überproportional viel Kraft und Einteilung. Leider muss ich gelegentlich Kaffee trinken, den verhassten Alterungsprozessbeschleuniger, damit die Schilddrüse in Fahrt kommt :-( aber eigentlich kann ich nicht klagen, es fühlt sich alles schon verdammt viel normaler an. Drei Wochen, und schon ist es so ein Unterschied.

Nun wollte ich zwar den Bericht schreiben, der langsam in meinem Kopf Form annimmt. Aber das kann jetzt auch noch warten. Nicht, weil ich schon wieder von der Seite angequäkt wurde, wo denn das Diary bleibt (im Gegenteil, sowas erzeugt eher Lustlosigkeit denn ein hochladendes Gefühl) ... sondern weil ich etwas wichtiges unterschrieben rücksenden und daher noch zur Post muss :-))))

Übrigens: Alles Gute zum Nikolaus und viel Spaß im Adventskalender!

# 05. Dezember 2000 um 11:00 PM
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Montag, 04. Dezember 2000

Olivers Oma hat angerufen und mich daran ...


Olivers Oma hat angerufen und mich daran erinnert, dass wir immer noch nicht verkündet hatten, was wir zu Weihnachten wollen. Das hatten wir nämlich für diese Woche versprochen und es ist immerhin schon Dienstagmorgen. Ich sagte “Hmpf” und sie fragte, ob wir nicht vielleicht Bettwäsche haben wollen würden. Mit einem Blick auf meine überquellenden Schränke versicherte ich möglichst glaubwürdig, die könne man immer brauchen. OK, ich wollte schnell raus aus der Nummer, aber ich weiß auch warum. Als nächstes erklärte sie mir nämlich, was ich noch nicht wußte, der Argumentation nach aber auf alle Fälle stimmt: Wir brauchen unbedingt überlange Bettwäsche.
Ollis Oma überlegte dann mit meiner Hilfe (nun ja, eigentlich nicht - aber ich bin ein guter Zuhörer), dass man dann ja auch überbreite Wäsche hätte und schlug vor, diese abzunähen. Welches Muster übrigens? Keine Blümchen, keine Muster außer Streifen, keine Mischgewebe ... Entsetztes Geräusch meinerseits, als sie die Überlegung äusserte, von Bremen nach Hamburg zu fahren, falls sie nichts passendes finden würde. Ich bin nicht ganz sicher, wie es weiterging. Anscheinend habe ich versprochen, möglichst bald unsere Kontonummer zu liefern, auf die dann ein Beitrag für das Erwerben neuer Wäsche überwiesen werden wird. Vergessen werde ich es schon deswegen nicht können, weil sie jetzt an nichts anderes mehr denken wird, bis sie das abgehakt hat. Seufz.

P.S. Hat abends angerufen und Kontonummer eingefordert.

P.P.S. Nein, mir ist immer noch nicht nach Bericht, muss erst einen Artikel abgeben.

# 04. Dezember 2000 um 11:00 PM
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