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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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Jeden Morgen lege ich den kleinen Kater lang ausgestreckt auf eine weiche Decke und knubbele ihn von oben bis unten durch. Von vorne, von hinten und seitlich. Ohren kneten, umklappen, reinschauen, Nacken kraulen, unterm Kinn auch, jede Pfote wird der Länge nach sanft gerubbelt und dann kitzele ich ihn unter den Achselhöhlen, krabbele die bespeckten Rippchen und bohre sanfte Finger in den strammen kleinen Bauch. Massieren, kraulen, kuschelkneten. Beinchen strecken, ein bisschen in die Hinterbacken zwacken und alle Pfoten spreizen und angucken. Katerbaby kennt das vom ersten Tag an, fordert diese Behandlung durch energisches Quietschequäken inzwischen morgens bereits von selbst an - dann macht er sich unter meinen Händen wohlig lang, damit ich auch bloß nichts vergesse. Jeder Rückenwirbel bekommt eine eigene Umrundung, jede Kralle wird begutachtet und am Ende ist der ganze kleine dicke große Kater rundherum entspannt und wurde (fast) überall geknuffelt, gestreichelt, gestupst und ein bisschen herumgeknödelt. Jetzt liegt er da rum, Plauze nach oben. Sein Schnurren ist bis ins Nebenzimmer zu hören.
Das ist meine Antwort auf die Frage: Warum sind eure Katzen so entspannt und zutraulich?
Aber es ist auch eine gute Methode, stets halbwegs entspannte Tierarzt-Besuche zu verbringen, weil das Tier eben schon daran gewöhnt ist, ‘untersucht’ zu werden und sich ohne Angst drehen und wenden lässt. Ich könnte noch mehr Ausreden für die Knödel-Session finden, aber jetzt ist das Katzenfräulein dran :-)
Kommt mir sehr bekannt vor.. erinnert mich an die Knuddelsessions mit meiner Wuffi-Dame. Sie lässt sich zB nur sehr ungern an den Pfoten berühren, aber ich darf ihr da sogar die Haare schneiden - und sie genießt es :) Es gibt kaum was Besseres, als das Vertrauen eines Tieres zu genießen.
Huch. So intensie Rituale. Da bekomme ich ja ein richtig schlechtes Gewissen.
Also, wir sind schon ganz gut dressiert von unserer leicht angejahrten Katze. Wir schmusen, füttern, spielen, öffnen und schließen Türen wie Schränke auf Kommando und wissen auch ganz genau, was wir nicht dürfen: Bauch und Pfoten sind tabu. Aber absolut tabu, da gibt es kein Pardon. Unrechtmässige Berührungen werden sofort geahndet und mit Pflastern nicht unter 4 cm Breite bestraft :-)
Achtung!! Vor einer Vogelgrippeinfektion wird gewarnt! Bitte nähern Sie sich Ihrem Tier nur mit der adäquaten Schutzausrüstung! Papiertaschentücher helfen nicht!
Fürsorglich,
e.
Hiermit bewerbe ich mich um die nächste freie Stelle als Hauskatze im Hause Heine.