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Mittwoch, 30. März 2005

Whatever.

Scheisscool sein ist doch eher ein Armutszeugnis.

# 30. März 2005 um 03:03 PM
heartbeat • 0x FeedbackE-MailDrucken





Sonntag, 27. März 2005

Pädagogik oder warum muss immer einer aus der Reihe tanzen

Wenn auf dem Tisch Salat steht und Chili und eine warme Gemüsemischung und selbstgemachte Guacamole und Bohnenbrei und Sauerrahm und Nachos und noch mehr Salat und drei Sorten Käse und Mais und geschrabbelter Kohl und noch ein halbes Dutzend andere Gemüse und Füllmöglichkeiten für die Fajitas, damit sich sowohl Vegetarier als auch Fleischfans ein leckeres Essen zusammenstellen können ... wenn sich also der Tisch förmlich biegt und alle selig futtern und dazwischen sitzt einer, der eine Fresse zieht und fragt, ob er nicht “wenigstens ein Brot” haben kann, damit er “wenigstens” die Guacamole essen kann, dann gibt es eigentlich nur eine Antwort:

»Du kannst essen was auf dem Tisch ist, oder Nudeln mit Ketchup - oder gar nichts.«

Scheinbar musste das mal geklärt werden, damit es dann erst richtig schön wurde :-) und das wurde es. Nudeln mit Ketchup wollte er nicht, seltsam, er hat dann doch ganz ordentlich gefuttert. Nur den Nachtisch haben alle verweigert: Zu vollgefressen. Zwei Pfund Windbeutelchen, ok - aber auch noch Pfannkuchen, dann hätte sich angeblich keiner mehr bewegen können. Ich hab’s ja eingesehen.

Außerdem habe ich beschlossen, dass ich zukünftig nur noch für Vegetarier bremse. Ich kann es wunderbar akzeptieren, wenn jemand kein Fleisch essen möchte und auch so kochen, weil ich selbst schon drei Jahre vegetarisch gelebt habe. Darauf keine Rücksicht zu nehmen fällt mir nicht ein, denn das ist was völlig anderes als einfach nur verwöhntes Rumgezicke, das ist eine Lebenseinstellung.

Alle anderen Nörgelnasen aber sollen sich einfach ihr eigenes Käsebrot mitbringen oder gleich daheim bleiben, wenn sie sich angesichts einer so reichhaltigen Auswahl nicht normal benehmen können - irgendwelche Sprüche höre ich mir nicht mehr an. Da ich aber lieb und nett bin, werde ich nun immer Ketchup mit Nudeln bereithalten als Alternative: Ich hab gehört, auch nörgelige Kleinkinder essen solchen Matschdreck immer gern - und glaube das einfach mal.

# 27. März 2005 um 10:37 AM
diary style • 0x FeedbackE-MailDrucken





Donnerstag, 24. März 2005

Challenges

Planung für vier Gäste: Eine Vegetarierin, ein fast-nur-Fleisch-Fresser, eine Dame mit Unverträglichkeit für scharfe Speisen und ein Herr mit einer Leidenschaft für ausschließlich ebendiese.

Fajitas vegetarisch oder chili-like, wahlweise. Blaubeerpfannkuchen mit Joghurtsahne und gerösteten Walnüssen. Und? Mehr fällt mir jetzt nicht ein, und außerdem habe ich den Mann an World of Warcraft verloren und da ich ihn liebe, darf er meinetwegen seinen ganzen Urlaub lang drin rumrennen, wenn er das dann wirklich will (ich kenn ja jetzt das Wellness-Hotel). Kleiner Scherz.

Irgendwie ist es zu früh, frohe Feiertage zu wünschen, deswegen mach ich das jetzt auch noch nicht. Ich hab’s auch aufgegeben, nicht über Blogs zu schreiben und da ich genau weiß, dass die Ankündigung einer zarten Pause wüste Schreibgelüste hervorrufen würde, kündige ich auch keine an und ich verbiete mir erst mal ein ReDesign. Jedenfalls mein eigenes.

# 24. März 2005 um 10:23 PM
diary style • 6x FeedbackE-MailDrucken





Mittwoch, 23. März 2005

Vollmond

Am 24. um ca 10 Uhr früh. Für alle, die sich das anhaltende Montagsmorgengefühl nicht erklären können, den PMS-Kalender nachrechnen oder eine vorgezogene Midlife Crisis absolvieren: Es ist nur der heranwuchernde Mond. Nicht, dass ich den noch so leicht nehmen würde, nachdem er letzten Monat offensichtlich eine Herzrhythmusstörung beim parkinsonkranken Nachbarn ausgelöst hat und ich den Notarzt rief, der [zunächst] einen weiteren Schlaganfall diagnostizierte.

Das Gute an diesem Mond: Er bringt ein langes, langes Wochenende mit. Vielleicht sogar mit Zeit, nicht nur mit Zielen. Gute Nacht.

# 23. März 2005 um 10:20 PM
das leben • 5x FeedbackE-MailDrucken





Wer immer da mit meinem AB podcasten möchte ...

... sprich dich aus. Sprechen Sie sich aus. Reden Sie, Mann! Oder Frau. Anrufen und auflegen, nachdem der Spruch aufgesagt wurde, wird nicht dazu führen, dass ich drangehe.

(Man kann also doch nicht kommunzieren.)

# 23. März 2005 um 11:09 AM
ranting • 1x FeedbackE-MailDrucken





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