“Wie geht’s?” Harmlose Frage, großes Potenzial. Freunden/Bekannten ...


“Wie geht’s?” Harmlose Frage, großes Potenzial. Freunden/Bekannten kann man schon mal sagen “heute nicht sehr gut, aber danke, dass Du fragst.” und es ist OK. Weil man Mensch ist und sein darf.

Allen, aber auch wirklich allen anderen zeigt man am besten die geraden weißen Zähne, lächelnd versteht sich, und versichert glaubwürdig “Danke, bestens!” Andere Menschen können sich zwar immer bestens in Situationen versetzen, aber meistens nur in die eigenen. Das ist meine leicht angebitterte Erkenntnis nach einem langen und harten Tag, an dem mir zweimal voller Genugtuung fast die Ohrmuschel weggekeift wurde mit einem “aber ich dachte, es läuft alles so gut bei Dir!!!” und ich dann auch noch erklären musste, dass wirklich die meisten Dinge sehr gut laufen, ich aber trotzdem mal einen verdammt schlechten Tag haben kann (gesundheitlich, aber das habe ich nicht gesagt, ich habe das Thema selbst nämlich auch satt). Hach, was muss das doch für manche Menschen ein erhebendes Gefühl sein, wenn es mir mal schlecht geht :-)

Genug gespöttelt. Es gibt auch nette Menschen da draussen, massenhaft. Bin selbst schuld, wenn ich mich mit den Miesmachern aufhalte und nicht mit den freundlichen Geschöpfen, vor allem den cyberhaften. Gegen manche Schmerzen hilft nur warten, seufz ... Sollte mir ein Entscheidungsträger der Firma in die Hände geraten, die jene Tampons herstellen, mit denen man angeblich alles machen kann, sogar reiten und schwimmen (nur nicht computern), werde ich ihn zwingen, einen zu essen. Ungebraucht natürlich, was denkt Ihr denn. Nein, ich bin nicht ekelig. Erica ist es *g* in diesem ganz speziellen Fall sollte man ihr Menstruation Diary namens Bleed vielleicht nur lesen, wenn man nicht sehr gut Englisch kann. (Warum soll eigentlich heute nur mir blümerant zumute sein? Jungs, geht lesen.)