“Wer war denn nun Dein Frosch?” werde ...


“Wer war denn nun Dein Frosch?” werde ich vorwurfsvoll gefragt und erfahre auf diesem Wege, dass mehrere Herren sich nominiert fühlen - ich hätte mich wegschmeissen können vor Lachen. Was für grauenvolle Geschmacksverirrungen ihr mir zutraut! Ich habe jetzt beschlossen, dass als Fröschkönige nur Leute in Frage kommen, mit denen man auch wirklich eine Beziehung hatte. Da gibt’s bei mir keinen Onliner. Aber es ist auch egal, der Brunnen wird sich schon irgendwann füllen, ich seh das nicht so eng *grins* das muss ja nicht ich persönlich sein, die dort Frösche einwirft. Offline kann ich keinen präsentieren, der dort hineingehört, da habe ich gar keine so schlechten Erfahrungen gemacht *smile* ... ongoing statement :-)

Die Menschen von dieser grossen Computerzeitung machen es mir wirklich schwer, nein zu sagen. Ich habe sehr freundlich geschrieben, dass ich keine Lust habe, mich auf ein Klischee reduzieren zu lassen und der nette Mann antwortet: “Habe ich auch nicht vor. Es geht um obiges und darum, daß du eben nicht die Alice Schwarzer des Internet bist, die Vorzeige-Emanze, sondern dir andere Projekte eigentlich viel wichtiger sind und du das mit der Emanzen-Page eigentlich wohl eher mit einem Lächeln nebenher erledigst. Das Thema ist also weiter gefaßt: Im Ergebnis könnte es eher so sein, daß den Lesern klar wird: Das is ja eigentlich gar keine gräßliche Emanze, in diese Schublade wird sie nur immer gesteckt.” Und was, wenn ich dann doch vielleicht Lust habe, eine grässliche Emanze zu sein? Nur mal so ab und an, wenn mich irgendein Würstchen nervt? :-)))) Und wenn ich nebenbei gar nicht lächle? *grummel* Die einen sagen, Publicity ist gut, nimm’s mit. Das sind teilweise die Publicitygeilen, da habe ich schon den einen oder anderen hochnotpeinlichen Fall fallen sehen. Die anderen sagen, wenn du es lassen willst, dann lass es auch ganz, denn es regt uns auf, dass Du es nicht einfach machst. Pah. Ich sollte geschmeichelt sein und bin es nicht. Vielleicht mache ich es doch. Es wird danebengehen und man wird mich die nächsten fünfzig Jahre die Online-Alice nennen. Aber werde ich das überhaupt merken???? *hm* :-) Langfristig wird mir sowieso nichts anderes übrig bleiben, als ein paar neue Dinge zu machen, sowas oder sowas oder sowas, aber ganz anders, neu. Tja… ich überleg es mir. Eine Gelegenheit, persönlich vorgestellt und vom Emanzensockel geschubst zu werden. Hm. Muss ich das haben? Ich schlafe mal eine Nacht drüber. Es käme meinen Prinzipien ja eigentlich sehr entgegen, mal ein paar Takte dazu sagen zu können, dass ich inhaltlich und intellektuell nicht auf ein Webprojekt festgelegt bin. Mal schauen. Wieso wollen die überhaupt über mich berichten? Ist schon das Sommerloch? *LOL*