Kalte Nase, warme Decke.

Unser Heizverhalten hat sich sehr geändert, seit wir mit der nagelneuen optimierten Heizungsanlage wohnen, die wir hier als Erstes eingebaut haben - früher war die Heizung entweder voll an oder ganz aus, da die Wärmeregulierung in der alten Wohnung mehr als schwerfällig reagierte. Daher haben wir im Winter meistens einmal komplett aufgeheizt und das bis zum Frühjahr so gelassen. (Das war auch teuer, nehme ich an - ich hab es nie ausgerechnet).

Die neue Anlage reagiert sehr schnell, es ist nun möglich, in einer Viertelstunde ein Zimmer zu heizen, das vorher ganz kalt war. Auch das wirklich große Bad ist im Nullkommanix warm. Gerade deswegen heize ich nun kaum. Ich brauche ja keine vorgewärmten Räume, es reicht mir völlig, bei Gefröstel etwas aufzudrehen. Es ist fein, endlich eine gute Heizung zu haben. Sie ist auch deswegen gut, weil sie sich so prima dosieren lässt.

In einem richtig kalten Zimmer unter einer warmen Decke aufzuwachen ist herrlich. Ich stecke die Nase so lange ins Zimmer, bis sie kalt ist und freue mich darauf, mich nach dem Aufstehen und Frieren warm anzuziehen.

Aber vorher liege ich noch warm eingepackt und lasse meine Nase auskühlen und freue mich darüber, unter dem Kirchturm zu schlafen.