Vierzehnter Tag Heilfasten. Mir geht’s herausragend, ich ...


Vierzehnter Tag Heilfasten. Mir geht’s herausragend, ich bin selbst erstaunt. Einmal ist mir ein Glas Weisswein dazwischengerutscht, als wir Besuch hatten - ein andermal habe ich es einfach vergessen und einen Cappuccino getrunken, aber sonst klappte es verdammt gut. Klappt es gut, denn ich darf noch nicht aufhören. Die Füsse sind deutlich besser dran, aber noch nicht geheilt. Ich will jetzt mal nicht meckern, angeblich wird man ein Lymphödem ja nie wieder los, wenn man einigen Weißkitteln und zwei oder drei Büchern glaubt. Bei mir sieht es aber ziemlich so aus, als wäre das Gewebe noch nicht so verhärtet gewesen und vor allem auf die Lymphdrainagen spricht alles sehr stark an, seit ich ‘faste’. Die Chance ist ziemlich groß, dass ich es komplett wieder loswerde (Eigendiagnose *grins* aber nicht nur das). Also zähme ich meine Ungeduld und pflastere meinen Terminplan sorgfältig mit Dingen, die mich aus dem Haus zwingen. OK, so nach 14 Tagen hätte ich schon mal Lust auf irgendwas zu essen *g* aber wie gesagt, das muss jetzt warten. Es ist auch noch sehr gut auszuhalten.

Wie Ihr Euch denken könnt, bin ich den allgemeinen Empfehlungen gefolgt und habe mich in den letzten zwei Wochen viel öfter als sonst ausgeruht, sonst wäre ein Heilfasten ja auch schlecht machbar. Nur eins vermisse ich wirklich: Die Möglichkeit, begleitend Sport zu treiben, das machen die Füsse noch nicht mit. Aber das wird schon wieder. Mehr gibt es hier und heute auch nicht zu berichten, denn ich werde jetzt zum Friseur düsen und mir 10 bis 15 cm von der Mähne abschnetzeln lassen. Ich sitze nämlich schon wieder drauf - wir fliegen am Freitag nach Berlin, und bei dem letzten Flug nach London ist mir der halbe Pferdeschwanz im Sicherheitsgurt hängengeblieben, sehr unerquicklich. Schon seltsam, ab einer bestimmten Länge sollte es fast egal sein, aber es sind immer dieselben 10 cm, die sich in Gurten verwickeln, die müssen ab.