Straßenbahnschluchten

In der Innenstadt stiegen sie ein: Eine halbe Schulklasse äußerst tief dekolletierter Teenie-Mädchen mit wogenden Brüsten, die über Rüschen quollen oder sich durch Knopfleisten pressten. Tief geknöpft, hoch geschnürt, weit geöffnet und bis unters Kinn hochgeschoben.

Man wusste wirklich nicht, wohin man anständig hätte schauen können, den quellenden und schwellenden Ansichten konnte man einfach nicht ausweichen, ständig schaute man in tiefe Schluchten und aufs Gebirge. So allgegenwärtig habe ich die weibliche Brust bisher nur in Musikvideos gesehen, aber auch da nicht so gehäuft. Der eine oder andere Opa war einem Herzkasper nahe, einige sicherlich nur aus Höflichkeit – wohin sollte man auch schauen? Sie waren überall, und Mädchen hingen auch mit dran.

Die armen gleichaltrigen Jungs. Es waren zwar keine dabei, aber es muss sie ja irgendwo geben.