Nun ist Oliver wieder zuhause, seufz ... ...

Nun ist Oliver wieder zuhause, seufz ... und ich bin immer noch hier. Es war ein wunder-, wunderschönes gemeinsames Wochenende und ich habe jetzt Inselkoller. Der vergeht auch wieder, denke ich. Irgendwie habe ich es mir verkniffen, gleich die Taschen zu packen und mitzukommen nach Düsseldorf.
Bevor mich jetzt wieder alle ausschimpfen :-) wie schon per Mail: Gearbeitet und geschrieben habe ich natürlich nach Möglichkeit nur, wenn Olli gerade am Strand unterwegs war, eine Radtour machte, etwas zum Essen aus dem Restaurant holte oder schlief. Er sollte ja ein bisschen was von der Insel haben.

Wieder liegt eine Woche vor mir, und ich muss immer noch umdenken: Montage sind nicht mehr schlimm :-) Ausser, Oliver fährt weg. Ihr seht schon, viel anderes habe ich heute nicht im Kopf.

Oder doch, eins noch: Meine Mutter möchte einen Computer. Mit Internetzugang. Ernsthaft. Ich wollte nie Klavier lernen, ich hasste meine Blockflöte, diese Tochter einer Musikpädagogin hat nichts weiter gesungen als einen sexy House Song, der eben deswegen nie erscheinen konnte. Nicht nur deswegen, aber auch deswegen *g* Und nun will sie, meine Mutter, einen PC. Das hat mich wider Willen schwer beeindruckt und ich habe direkt einen bestellt. Nix sagen, Papa! Es ist ein gebrauchter, und wir müssen den erst aufmöbeln, einen Monitor besorgen und gebrauchtes Win95 kaufen und so weiter, das kann noch etwas dauern. Vor allem, weil ich noch auf der Insel bin und ein Weilchen bleibe und natürlich auch, weil Computer, die man mitten in der Nacht bestellt, in der Regel dann doch nicht am nächsten Morgen geliefert werden *ggg*

Irgendwann wird dieses Tagebuch in seiner jetzigen Form sterben, weil zu viele Leute es lesen, die zu nah sind. Glaube ich. Ich bin nicht sicher, könnte mir das aber gut vorstellen. Es würde auch eine Menge Energie für andere Dinge freilegen, oder auch nicht ... ich weiß es eben noch nicht. Natürlich kann es auch sehr gut sein, dass ich einfach mit den Schultern zucke wie bisher, wenn jemand den öden alten “das könnte ich aber nicht” oder den “für mich wäre das ja nichts” oder den “ist das nicht zu öffentlich?” Spruch lässt. Ehrlich, ich wünschte mir ganz oft sehr doll, andere Menschen wären wesentlich origineller ;-)