Missverständnis: Keine “Grabstelle”

Es wird keine Grabstelle auf dem Tierfriedhof geben, dort wird nur die Einäscherung vorgenommen. Was Privatbegräbnisse im eigenen Garten angeht: Es ist nun mal nicht unser eigener Garten und ich bin da in städtischen Gegenden eher auf Seiten des Grundwassers, seitdem ich mitbekomme, dass selbst bernhardinergroße Hunde mal eben in Stadtgärten untergebuddelt werden.

Außerdem gehe ich davon aus, dass viele dieser Begräbnisse stattfinden, weil die Besitzer verständlicherweise das Tier nicht in den Restmüll werfen lassen wollen, aber die (hohen) Kosten für die Einäscherung scheuen – und eben nicht nur, weil Lassie für immer unter Mamas Himbeerstrauch schlafen soll. Selbst beerdigen ist dann wohl die Lösung, die Herrchen oder Frauchen am besten aushält. Dann ist das eben so.

Wenn jemand ‘richtige’ Tierfriedhöfe mag und sie ihm/ihr bei der Verarbeitung helfen, ich habe bestimmt nichts dagegen zu sagen - es ist nur nichts für mich. Exakt das gilt auch für selbst veranstaltete Haustierbegräbnisse auf eigenem Grund und Boden:

Macht doch alle, was Ihr wollt.