Liebe Blog-Berater,

es ist ziemlich offensichtlich, welchen Tipp einige von euch hoffnungsfroh bloggenden oder nach Google-Ranking heischenden Firmen mit auf den Weg geben: Fleissig kommentieren und dabei die wichtigste URL hinterlassen. Aber bitte nicht ganz plump, der Kommentar sollte sich schon auf den Inhalt des Beitrags beziehen irgendwie.

Aber im Grunde doch arg plump, denn echte Blogger und authentische Kommentatoren verweisen nicht auf Produktseiten, wenn sie Feedback absetzen.

Liebe Blog-Berater, wäre es nicht wunderbar, wenn Erfolg so idiotensicher und mit solch dämlichen Methoden zu erreichen wäre?

Wohlhabend und anerkannt könnte man blogberatend werden, wenn Penetranz und der Missbrauch fremder Websites für das Platzieren von URLs tatsächlich sinnvoll wären. Sind sie aber nicht, denn auch SPAM im Schafspelz ist immer noch SPAM.

Man wird mit diesen Methoden also nicht wohlhabend und anerkannt, sondern zum Spammer-Helfershelfer. Tolle Wurst.

Hier ist es übrigens ganz einfach, in meinen Blogs werfe ich einen kurzen Blick auf die hinterlassene URL und wenn sie weder auf ein echtes Blog noch ein für mich akzeptables Projekt verweist, fliegt sie sofort raus. Es lohnt sich also nicht.