Kenzo Update

Entweder bin ich mir völlig darüber im Klaren oder es erscheint mir nur so, dass plötzliches Bloggen einiger Aktivitäten so wirkt, als hätte man vorher nichts zu berichten gehabt. Natürlich ist es genau andersherum - je mehr es zu berichten gäbe, desto knapper ist die Zeit. Dann nimmt man sie sich eben oder nicht, und ich hab sie mir jetzt ziemlich oft ganz gerne auch einfach mal nicht genommen. Es geschieht so viel zurzeit, ich weiß einfach noch nicht, wie viel davon ich bloggen will. Blogsichere Themen gibt’s natürlich auch:

Kenzo ist immer noch ein erstaunlich agiler kleiner Saftnasenkater, der jeden Zentimeter Oliver anbetet und mich gerade mal eben so in dieser Wohnung duldet, es sei denn, das Bäuchlein will mal ausgiebig massiert werden, dann bin ich gut genug. Ein nervtötender Teenager. Wenn Miss Peppermint ins Zimmer kommt, hört man das sanfte Stumpern ihrer Pfötchen, weil sie meistens zu dem Platz trabt, an dem sie sich dann ordentlich hinsetzt, kurz die Pfötchen sortiert und sich zu einem Ball zusammenrollt. Da bleibt sie dann. Kenzo dagegen rast um die Ecke, knallt gegen den Türpfosten und bleibt dann gleich mal liegen, um probeweise die Pfoten dran zu wetzen, springt wieder hoch und bollert geräuschvoll (von wegen Samtpfoten) ins Zimmer, um sich mit einem satten Ploffen irgendwo hinzuschmeißen. Dort liegt er dann, der Schwanz zuckt hektisch auf und ab und eine Pfote dribbelt ungeduldig in der Luft herum. Nach einer Minute ist er wieder weg, die Flaschen aus der Hausbar schmeißen oder mit einem übertrieben hohen Hopser in die Wäschetonne springen, den Badezimmerteppich wegräumen oder alles aufessen, was in Peppermints Trockenfutterschale ist.

Dieses Bild trifft es ganz gut:
Kenzo and kicking

Wenigstens ist er nicht mehr gewachsen, 4600 Gramm Wonne sind genug.