Gespendet, damit diese Familie ihr Haus behält:

http://www.manomama.de/blog/2011/01/18/hilfe-fur-elke-familie-mamapowers/

Ich schrieb in die Comments dort:

“Wir haben gerade gespendet. Eine Spendenaktion wie diese hat uns im letzten Sommer dabei unterstützt, unsere Wohnung zu behalten nach einem Hausbrand, wofür wir sehr dankbar sind, denn sonst wäre es noch sehr viel schwieriger geworden als sowieso schon.

Mike fragt: “Warum sollen andere für ein Haus spenden, was hinterher der Familie gehört?” und ich antworte: Weil es der Sinn dieser Hilfsaktion ist, dass die Familie ihr Haus behält. Simpler geht es nicht.”

Im letzten Sommer, während die Hilfsaktion für uns lief, fragte mich jemand, warum sie für uns spenden solle, wo doch in Afrika Kinder an Aids sterben. Ich stand komplett unter Schock kurz nach dem Brand, unter Schock und auch neben mir - deswegen erklärte ihr überschwenglich, dass es doch egal sei, wo man hilft, so lange man überhaupt was tut - es wäre doch super, dass sie das tun würde und für welche Organisation sie denn spenden würde, irgendwann würde es uns ja auch wieder besser gehen und wir könnten selbst wieder anderen helfen, da könnten wir doch auch an diese Organsiation spenden (alles etwas wirr, ich bitte zu bedenken, wie sehr ich doch “durch den Wind war”).

Ihrem sehr betretenen Gesichtsausdruck konnte ich dann entnehmen, dass sie natürlich gar nicht gespendet hatte.

Sie gönnte es uns nicht, dass man uns half und wollte Gift ins Wasser spucken.
Und das ist vermutlich auch schon alles, was man über diese Art von “Kritik” wissen muss.