Essen, was auf den Tisch kommt

Heute gelernt: Eine Kiste voll Grünkohl macht mich nicht glücklich.

Das liegt nicht am Kohl, der sieht toll aus – wie Porree, Möhren, Rüben, Zucchini, Wirsing, Chicoree und Salat auch. Wunderbares, frisches Gemüse. Sehr lecker alles, man muss aufpassen, dass man nicht in den Salat beißt wie in einen Apfel, das duftet alles schon so gut.

Nur ist ausgerechnet vom Grünkohl ein riesiger Berg dabei bzw. ein Kilo Grünkohl ist eine verdammte Menge. Der Mann mag keinen, ich bin kein wirklicher Fan von dem Zeugs und mich ekelt obendrein vor 98% aller klassischen Grünkohlgerichte – vor allem, wo Mettwurst, Schwein, Kassler, Speck oder Wurstabfälle etc. drin oder dabei sind, bäh.

Der Kater wiederum findet Grünkohl ganz toll, hat ihn bereits zweimal aus der Kiste gekippt und quer durch den Flur gepflanzt. Gute Gründe, es schnell hinter sich zu bringen.

Denn der kleine Kenzo möchte jetzt sehr bald aus dem Grünkohlparadies abgeholt werden. Er weiß es nur noch nicht.