Es kommt, wie es kommt und so.

Naiv wie ich bin, hätte ich doch tatsächlich gedacht, dass es meine Sache ist, wann ich in diesem Weblog die Templates und Archive aufräume. So kann man sich täuschen. Aber ich hab ja schon bei der Server-Umstellung gelernt: Es hilft mir gar nichts, wenn ich verkünde, dass die Fehlersuche Zeit hat, mir wird trotzdem hartnäckig geholfen :-) je mehr Zeit vergeht, desto nachdrücklicher.

Ich finde das ja auch sehr nett, nur behebt das nicht notwendigerweise meine Zeitnot oder die Entscheidung, mich irgendwann erst später zu kümmern (um alles in Ordnung zu bringen, ist es mit 15 min nicht getan). Nicht alles ist Blog, es gibt noch anderes Leben auf diesem Planeten, so unglaublich das manchmal scheint. Wenn ich keine Zeit hab, dann hab ich keine und sie wird auch nicht von selbst mehr. Leider.

Das Weblog vorübergehend löschen ist in solchen Fällen auch keine Lösung, dann hagelt, regnet und schneit es Mails (ich hab’s schon mehrfach probiert). Irgendwie sehe ich aber auch nicht ein, dass ich »Pause« draufschreiben soll, wenn ich gar keine mache, sondern schlicht und ergreifend meine Posting-Frequenz selbst bestimme.

Oh ja, das sind Problemchen … Gestern erfuhr ich dann noch von einem anderen Blogger, dass ich meine Archive nur deswegen nicht veröffentliche, um heraus zu finden, wie viele Leser ich ohne Suchmaschinen und Archiv-Links habe. Gut, dass ich das auch mal erfahre, ich wäre von selbst nicht drauf gekommen, ich hab das nur so als Nebeneffekt zur Kenntnis genommen.

Geht’s eigentlich noch gut, wenn man über so was in Bezug auf andere Blogs nachdenken muss, oder ist das schon ein schlechtes Zeichen?

Und: Schön, dass ich am Wochenende keinerlei Gelegenheit haben werde, mich um die Templates und Archive zu kümmern :-)