Erst denken, dann … noch mal denken.

In der Kita lernen unsere Kleinen wunderbare Sachen und machen enorme Entwicklungssprünge.

Morgens gibt man ein kleines rosa Mädchen dort ab, das alles Dargebotene mampft und stets höflich “danke” und “bitte” sagt, warum auch immer.

Mittags bekommt man dann ein kleines Monster wieder, das sich plötzlich zusammenhängend äußern kann und dies auch sofort mal tut. In Sachen Mittagessen nämlich: »Mag ich nicht! Weg! Voll ekkkelig! Das auch nicht! Lass es!«

Unser Kind findet jetzt viele Dinge »ekkkelig« mit mindestens 3 K und hat es gerne sauber. Den Popo, den Teller, den Tisch, den Stuhl und sowieso einfach alles.

Den neuen Sauberfimmel wollte ich nutzen, um endlich mal wieder im großen Bett zu schlafen, ohne mich mit einem Kuscheltierlager und dem quer liegenden Nachwuchs arrangieren zu müssen.

Also erklärte ich der Tochter, dass sie besser im kleinen Kinderbett schlafen solle, das sei nämlich schön sauber, also ganz doll geputzt und gewischt und neu bezogen worden und in jeder Ecke einfach “supersauber”. Nur das kleine Bett ist wirklich sauber. Erklärte ich ihr.

Wie blöd von mir.

Jetzt kann ich den ganzen Tag lang zuhören, wie das Mädchen allen, die es hören wollen (und noch einigen mehr) erzählt: »Mamas Papas großes Bett is’ voll ekkkelig, bah, mag ich nicht, dreckig großes Bett haben Mama Papa gemacht, iiieh.«

Seufz.