Böse starrt Word mich an, böse starre ...


Böse starrt Word mich an, böse starre ich zurück. Eben haben wir gestritten und ich habe 7.000 Zeichen einfach wieder gelöscht. Eigentlich ist es nicht lustig (und es kann wahrscheinlich auch nicht schaden, nachts mehr als eine Stunde zu schlafen), aber ich lache doch. Andere haben eine Schreibblockade, ich habe eine kleine originalgetreue Nachbildung der chinesischen Mauer im Kopf und die Buchstaben tanzen spöttelnd darauf herum.

Wenn ich mich vorbeuge, um sie einzufangen, sterben sie wie Schmetterlinge. Sehe ich ihnen nur zu, machen sie unanständige Dinge. Das Fachbuch ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden und ich sollte besorgt sein, aber ich bin froh. Zuviel Sommer für schon wieder soviel Fach im Buch. Man könnte mal wieder ein echtes schreiben. Irgendwann.

Das Finanzamt war gemein zu mir und wenn ich Publikum hätte, ich würde dekorativ schmollen. Das war mein Geld! Irgendwie. Ich wusste ja, dass die Steuern kommen, aber ich hätte lieber nicht mitgespielt. Wie sagte der Assistent meiner Steuerberaterin doch so verständnisvoll, alle Kreativen sind schlechte Buchhalter und umgekehrt.

Die Liebe meines Lebens hat meinen kleinen dicken Diesel ein bisschen angetrümmert. Eine Kuhtasse hat einen Sprung und ich bin froh, dass ich von dem Wahnwitz besessen war, ich müsste mehrere haben. Wenn Kätzchen rülpsen, so bringt das sicher Glück. Morgen kommt Besuch. Hamburg ruft - mit vielen Stimmen. Berlin auch. Und München erst. München kommt aber erst hier hin :-)

Irgendeinen Link sollte ich noch quer hier reinbloggern, hm? Schon aus Prinzip. Intimitätsprinzip. Kann man die klassischen Charaktere aus der ancient cyberculture auch auf Weblogger übertragen?