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Verschobene Wahrnehmungen « | » Mit einem von neun Leben spielen

Verschobene Wahrnehmungen II

Verschobene Wahrnehmungen der Männerwelt: Das könnte eine Serie werden. Muss aber nicht. Aktuelles Fundstück: Da schreibt jemand eine Rezension zum Madeira-Reiseführer von Angel/Andrea und bezeichnet sie als ‘offenbar extreme Bergsteiger- und Wandermaus’. Schublade auf, Frau rein. Süüüß, die Kleine wandert!

Hat mal irgendwo schon mal über einen Mann so etwas gelesen wie “der Harald, der offensichtlich emsige Bergsteiger-Hamster und Wandersbursch”? Nein. Ganz im Gegenteil.

Harald kann kleiner als ein handelsüblicher Wäschetrockner sein und ums Mäulchen herum riechen wie betagter Dorsch, doch trotzdem wird niemand auf den Gedanken kommen, derart verniedlichend oder gar herablassend über ihn zu sprechen, wenn und weil das Thema Haralds nur neues Bergsteigerbuch mitsamt Inhalten ist. 

Andrea allerdings, die übrigens nicht nur ‘Extremsportlerin’, sondern auch Informatikerin ist, wird natürlich erst mal als eine “Wandermaus” bezeichnet. Ist das so natürlich? Naja.

Montag, 11. April 2005 um 07:39 AM
das lebenLinkDrucken

Ohja, mach da bitte eine Serie draus :-)

Interessant in diesem Zusammenhang - selber hätte ich den Finger nicht so genau auf den Punkt legen können, warum die ‘Maus’ so daneben ist. Ist aber. Niemals nie nicht bin ich eine Maus :-)

Angel  am  11. April 2005

Ach, das wäre keine Serie, sondern eine Lebensaufgabe. Wirklich kapieren würden es großteils nur Frauen und gerade jene Männchen, die leichten Keksbruch haben, würden es verächtlich abtun.

Ist dir schon mal aufgefallen, dass es als Beleidigung gilt und als Grund für aufrechte Empörung, wenn man einen Mann als “Mädchen” beschimpft? Klar weißt du das, aber ist es dir *aufgefallen*?

Melody  am  11. April 2005

Jaja, die Sprache. Inzwischen sind fast alle notorischen Fräuleins (die bis ins hohe Alter darauf bestehen, ihre Eheverfügbarkeit plakativ vor sich hin zu tragen) ausgestorben. Trotzdem erinnere ich in einem früheren Leben meinen Ex-Schwiegervaer, wie er eine Kellnerin als “Frollein” rief. Auf der (u.a. meiner) Hochzeitsfeier.
Mir fehlten zu diesem Zeitpunkt die Promille, ihn zu fragen, ob er in seinem früheren Leben vor der Umschulung vom Kellner zu was fast seriösen auch “Herrlein” gerufen wurde. Oder warum er davon ausginge, dass diese Kellnerin a) vor 1930 geboren wurde und b) bislang noch unverheiratet sei.
Später hatte ich dann mal in einer vergleichbaren Situation genügend Promille für diese Frage.
Eine Antwort habe ich nicht erhalten.

VolkerK  am  11. April 2005
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