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Das Leben, wie ich es kannte II « | » nun wollen sie zehntausend euro von mir

Update: Die Woche danach

Leider aufgrund von enormem Zeitdruck von unterwegs nur ganz kurz!!!

Wir sind vollkommen überwältigt von der Hilfsbereitschaft überall und haben beide erst einmal eine Stunde lang geweint, als wir von der Spendenaktion hörten. Ihr seid alle verdammt großartig. Dazu später mehr, sobald ich wieder richtig online bin.

Jetzt ganz wichtig:

Die vielen, vielen Dinge, die ihr uns schenken wollt - bitte spendet sie bei http://kinder-armut.de oder für Frauenhäuser (zum Beispiel das internationale Frauenhaus der AWO),  Mädchenheime wie http://www.geso-jugendhilfe.de oder gebt sie in die Sammelstellen wie Kleiderkammer der Caritas oder http://www.DKHW.de/Kinderarmut 

Denn wir haben bereits geliehen oder geschenkt bekommen (oder beim “Sommerfest” des Möbelschweden sehr günstig ergattert):

Waschmaschine, Trockner, Herd, Kühlschrank, Betten, Schrank und ganz viele nützliche Sachen, die wir momentan zusammenfassend auf “Schredder” getauft haben, weil man in diesem Geröll keinen Überblick mehr haben kann. wir haben ja auch gar nicht viel Platz momentan und alles ist total chaotisch, aber die allerwichtigsten Gegenstände sind dank wunderbarer hilfsbereiter Menschen vorhanden.

Danke, danke, danke euch allen!

Es gibt unendlich viele Menschen, denen ihr mit guten Haushaltsgeräten und Kleidung das Leben erleichtern könnt und wenn dieser unglaublichen Spendenaktion (ich hab mich noch gar nicht getraut, die Website genauer anzuschauen, das kommt alles noch) und eurer ebenso unfassbar großen Hilfsbereitschaft diese vielen Sachen dort landen, wo sie noch mal richtig Sinn machen - das wäre absolut genial.

Wir brauchen nämlich keine 28 Waschmaschinen und 15 Trockner :-)) andere aber schon.

Und wenn Ihr das Gefühl habt, dass ihr keine Haushaltsgeräte durch die Gegend schleppen könnt, kauft doch mal einen Esel für Nepal (das Nepal-Projekt läuft noch! und verändert dadurch ein fremdes Leben für immer.

So wie ihr alle meins gerade.

Aber dazu später mehr - mein Leben brennt, ich muss weiter, bin ab 26. wieder “zuhause” online, wenn alles klappt. Naja, und das tut es ja selten auf Anhieb.

*

P.S. Tochter gesund, aber verstört - Mann aus dem Krankenhaus und elend mit Verbrennungen dritten Grades - aber alles wird gut. Bald können wir auch die Katzen holen, die bei der lieben Rosi wohnen.

Freitag, 16. Juli 2010 um 09:14 AM
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Liebe Carola,
es freut mich sehr zu hören, dass es schon wieder so halbwegs aufwärts geht! Ich drück aber weiter die Daumen für Euch, dass es auch so bleibt. ;-)
Und wenn man selber ein sehr netter Mensch ist (oder zu sein scheint, wir kennen uns ja nicht persönlich ;-)), soll man sich nicht wundern, wenn einem in so einer Lage ganz viele andere Menschen helfen wollen! Alles Gute weiterhin!

Kirsten  am  16. Juli 2010

Das mit der Tochter wird wieder. Einfach nur Liebhaben heilt so vieles. Und an Oliver gute Besserung! Schön, daß es wieder aufwärts geht mit und bei Euch! :-)

Ute  am  16. Juli 2010

Liebe Carola,

ihr habt so vielen Menschen so oft geholfen und ganz viel gegeben auf unterschiedliche Art und Weise. Ohne großes Trara einfach nur da gewesen, angepackt, unterstützt…

Und wenn viele zusammen halten, kann dabei etwas ganz Großartiges herauskommen. Ihr werdet gemocht, geliebt und geschätzt und wenn diese ganze beschissene Situation vielleicht für eines gut war, dann dafür, dass ihr jetzt wisst, wie vielen ihr fünf am Herzen liegt.

Liebe Grüße und von Herzen gute Besserung für Oliver

Marion

Marion Reichwein  am  16. Juli 2010

Liebe Carola,

das freut mich, dass allmählich eine gewisse Balance einkehrt.

Ich wünsche Oliver gute Besserung und Eurer Tochter eine heile Seele. Es wird schon, aber es dauert, wie alles braucht’s Geduld.

Liebe Grüße und träumt Schönes, damit es wahr wird

Claudia Troßmann

PS: Ich soll von meinen Vierpfötlern liebe Tatzen- und Pfotengrüße ausrichten.

Claudia Troßmann  am  16. Juli 2010

Oh, das liest sich gut!

Ich hab mich gar nicht getraut zu fragen, wie es mittlerweile aussieht.

Ich hoffe, der Versicherungsmensch war nett und macht Euch das Leben leichter - dafür sollte er schließlich da sein.

Wenn Ihr die Bettdecke & das andere ;-) braucht: Frisch gewaschen liegt es hier bereit!

Haltet Euch tapfer!

Tanja
:-)

tanja  am  16. Juli 2010

Wenigstens klingst Du optimistisch, das ist für mich die größte Freude!

Alle Gute weiterhin, das wird alles wieder. Gute Besserung an den Mann und bald wieder angstfreie Stunden und Nächte für die Puppe! Für die Miezen sowieso!

creezy  am  16. Juli 2010

Ich drücke weiterhin die Daumen, dass ihr bald wieder ein relativ normales Leben führen könnt. Dann wird H. sich auch schnell wieder fangen. Da bin ich mir sicher! Und für O. weiterhin die besten Genesungswünsche!!! Und Dir natürlich auch. Ich hoffe, es geht Dir gut!!!!

Liebe Grüße und ganz viele Umarmungen!

Silke  am  16. Juli 2010

Ach Carola, schön dich zu lesen! :-))

Susi  am  16. Juli 2010

Ja, schön dich zu lesen. Ganz viel Kraft und alles Gute weiterhin!

Was deine Netzwerk-Kolleginnen da für dich/ euch auf die Beine gestellt haben ist fantastisch. Nach allem was man so liest, habt ihr das aber auch mehr als verdient! :-)

Allerleirauh  am  16. Juli 2010

Danke, liebe Carola, dass du Zeit gefunden hast für diese Zeilen. Gut zu wissen, dass ihr alle auf dem Weg der Besserung seid. Liebe Grüße aus Wales

Gwen  am  16. Juli 2010

Liebe Carola,
schöne Sch… mit der Versicherung! Brauchst Du noch jemanden zum Aufschreiben und Fotografieren? SMS reicht!
LG, Sabine

Sabine D.  am  16. Juli 2010

Ach Carola - ich hoffe, es geht Deinem Mann bald besser, Verbrennungen tun so weh. Was hast Du für einen wunderbaren mutigen Mann! Und Du wirst Eurer Tochter die Grund-Geborgenheit bald wiederherstellen können, Kinder haben erstaunliche Anpassungsfähigkeiten.

Ich wünschte, ich wäre nicht so weit weg und könnte helfen.

Hoffentlich hält Deine Gesundheit durch. Nimm alle Hilfe an, die Dir geboten wird. Aber das weißt Du ja selbst.

Und: es ist wunderbar, wie Du in einer Notlage noch an andere denkst, und Hilfe weiterleitest. Das ist nicht selbstverständlich! Jemand anders hätte vielleicht 15 Trockner eingesackt und verkloppt :-) und Du denkst an andere.

Und da Du wohl so bist, wundert es mich kein bißchen, daß eine Welle der Hilfsbereitschaft durchs Netz und durch Deine Umgebung schwappt.

Karma hat auch seine guten Seiten.

Ich habe es nach unserem Brand auch nicht gedacht, aber: eines Tages wird der Einschnitt seine Schärfe verlieren und Du wirst Dich wieder zuhause fühlen.

Gute, herzliche Wünsche begleiten Dich.

Lila  am  16. Juli 2010

Liebe Carola,

es freut mich, von dir zu lesen. Es ist schön, wenn man ein wenig helfen kann, damit euer Leben wieder halbwegs in die Bahn kommt. Jetzt werde ich mich wieder in die stille Lese-Ecke zurückziehen. Meine allerbesten Wünsche begleiten deine Familie und dich!

Beste Grüße aus Köln
Claudia + Frank

Claudia  am  16. Juli 2010

liebe Carola,
ich lebe nach dem Grundsatz:alles was man gibt kommt wieder zurück und ich bin so ein olles 70jKind, dass noch an Solidarität glaubt.

Ich bin so eine der hie und da stillen Leserinnen und vieles von Dir ward mir Inspiration.

Es ist beschie….  , dass ich es erst jetzt so zurückgeben kann ein kleinst bisschen, daher nimm es und schweig! ;)

Ich wünsche Dir und den Deinen Kraft, Sonne im Herzen und den Glauben daran, es wird gut!

lg
Monika

Monika  am  17. Juli 2010

Furchtbar, was H****, Carola und Olli am 8. Juli widerfahren ist - insbesondere für Olli, den ich als ruhigen Mitbewohner und liebevollen Vater kenne, hoffe ich, dass er seine Blessuren bald überwunden hat.

Wer aber mit einer Aktion “Abgebrannt! Wir helfen.” hilfsbereiten Menschen an Herz und Geldbeutel fasst, sollte sich, bei der online-Stellung der Aktion fünf Tage später, ruhig etwas näher an die Fakten wagen - das ist der Spendenbereitschaft nicht zwingend abträglich.

Die Gebäudeversicherung unseres Hauses ist eine sogenannte Neuwertversicherung. Die Dachwohnung der drei wird bezugsfertig wieder aufgebaut und nach den neuesten baulichen Bestimmungen bedacht - dies dauert übrigens nicht “mindestens Jahr”, sondern nach den derzeitigen Planungen bis zum März, höchstens Mai kommenden Jahres. Vom Verwalter der Eigentümergemeinschaft, der noch in der Brandnacht vor Ort war, über die Gebäudeversicherung, Handwerker, Architekten und Gutachter geben alle an einem Wiederaufbau Beteiligten fürchterlich Gas. Der Versicherungsmann von der Hausrat, für den Carola in einem Blog schon einen Genickschussexperten suchte, hat ihr am Montag, zwei Werktage nach dem Brand, einen Scheck geschrieben, der sicherlich nicht einmal das vorletzte Wort war. Ich weiß das deshalb so genau, weil alle Akteure in diesen Tagen mehrfach in wechselnden Konstellationen an meinem Esstisch gesessen haben. In der Zwischenzeit war Melody nicht etwa obdachlos, sondern hat bereits am Samstagvormittag, maßgeblich durch die Initiative einer ihr und mir gut bekannten Mitbewohnerin des lädierten Hauses, eine große Wohnung in 50 m Luftlinie Entfernung zur Verfügung gestellt bekommen, in der Freunde und Helfer in kürzester Zeit offenbar Großartiges geleistet haben.

In der ganzen Zeit bis heute muss man annehmen, hier sei ein Einfamilienhaus abgebrannt. Kein Wort über sieben weiteren Besitzer- und Mietparteien - wir haben ebenso fassungslos vor unserem brennenden Haus gestanden -, kein Wort über den Säuglingsvater, der dreimal !!! bis oben gerannt ist, um sicher zu sein, dass die drei heil runterkommen. Der versteht übrigens was vom Entwurzeltsein - er ist 94 aus dem Kosovo geflüchtet. Kein Wort über unseren Ghanaer, der sich hier eine kleine Existenz aufgebaut hat und seinem Vater jeden verfügbaren Cent schickt, damit der seinen Arzt bezahlen kann. Und auch kein Wort über den gegenüber wohnenden Rettungssanitäter, der aus seiner Freizeit heraus zielsicher in unseren Keller gerannt ist, um die Hauptgasleitung zu schließen. 

In den Blogs und im Gästebuch der Spendenseite menschelt es derweil vortrefflich. Neben Betroffenheit, Mutmachen, Durchhalteparolen und Hilfsangeboten werden nicht ganz stromlinienförmig schreibende Menschen teils rüde abgebürstet oder verschwinden wie ein kritisch nachfragender “Klaus” gänzlich aus dem Blog. Mich wundert ehrlich, dass die Versicherungsfachfrau Conny, die auf eine Geschäftsversicherung hinweist, noch im Gästebuch steht.

@Ute: Der Blitz wird nicht “Anonyma”, sondern in der Tat mich oder meine Mitbewohner beim Scheißen treffen, vielleicht auch beim Rasieren, Bloggen oder Staubsaugen, wer weiß das schon so genau. Es ist davon ausgehen, dass dieses nicht nur brand- sondern auch löschwassergeschädigte Haus, in dem alle Mitbesitzer außer Melody und Familie weiterhin wohnen (müssen), keinen funktionierenden Blitzableiter hat, dafür aber Planen auf dem Dach, die den derzeit wiederholt vorkommenden teilweise extremen Wetterlagen ziemlich wenig entgegenzusetzen haben. Falls Dir das noch nicht genug ist, kannst Du ja bei Peter und Smokediver über toxische Gase und Giftstoffe weiterlesen - oder komm einfach vorbei und nimm mal eine kräftige Nase davon, was hier seit vergangener Woche durch’s Haus wabert. Ich bin froh, dass ich nicht auf Dein Mitgefühl angewiesen bin, Du Herzchen!

@Carola: Ich habe Dir gestern, am Tag 8 nach dem Brand, per mail lediglich eine Lernfrage zu Deiner Hausratversicherung und dem Fortgang der Aufräumungsarbeiten gestellt verbunden mit einer dringlichen Bitte. Warum Du diese mail hier als Beschwerde der Hausbewohner verkaufst - dieses Wissen hast Du wirklich exklusiv! Macht sich aber gut im Blog… Das richtige Leben - soweit es das Brandhaus betrifft - findet allerdings am Rather Kirchplatz statt!
@all: Wer immer von Euch einen guten Draht zu Carola und Zugriff auf das gespendete Geld hat: Bitte nimm die eine wie das andere fest in die Hände und besorge möglichst umgehend jemanden, der die Brandwohnung(en) entrümpelt. Die Reihenfolge für dieses Haus lautet: Entrümpeln / Dachstuhl + Dachgeschoss abtragen / neuer Dachstuhl drauf / Dachausbau (die drei letzten Punkte macht die Gebäudeversicherung). Eine andere Reihenfolge gibt es nicht!

André

André  am  17. Juli 2010

Meine Güte, André, jemanden wie Dir will man aber auch nicht versehentlich den Rücken zudrehen.

creezy  am  17. Juli 2010

Es ist verdammt heißt-bei einigen der Betroffenen liegen verständlicherweise die Nerven blank.


Solch ein Ereignis löst Furcht aus - bei allen, die irgendwie betroffen sind und Furcht ist immer berechtigt.

Vorwürfe bringen gar nichts.

Durchatmen, Kaffee trinken,-Eiskaffee - ruhiger werden und sichs mal Durchdenken.

lg

Monika  am  17. Juli 2010

Antworten zum Kommentar von André findet ihr hier:

http://www.abgebrannt-wir-helfen.de/gastebuch/#comment-104

limone  am  17. Juli 2010
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