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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

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Der Fragebogen. « | » Stories for Nox 2

Stories for Nox

Es war einmal ein kleiner schwarzer Hund mit dicken Zotteln, einem kompakten Rücken und rundem Po, der war mit weitem Abstand der beste Hund in dem Haus, in dem er lebte. Wenn er wollte, konnte er mit allen vier Pfoten gleichzeitig in die Luft springen, er war aber auch sehr begabt im Ganzkörperwedeln, fiel um wie kein zweiter und hatte die beste feuchte Nase von allen, die dort wohnten.

Eines regnerischen Tages, es ist noch nicht sehr lange her, da kam eine Frau und drehte ihn einfach um. Da lag er dann mit dem Bauch nach oben in ihrem Arm und dachte sich „Die will doch was. Die küsse ich jetzt einfach mal.“ Das war aber ein Missverständnis. Sie wollte seine haarige Brust kraulen, mit dem Finger unter dem Rippenbogen langschmeicheln und die spacken Schenkelchen zwacken – Zungenküsse wollte sie nicht. Der kleine Hund, entspannt und schwer in ihrem Arm, fragte nach, ob er dann wenigstens eine Geschichte bekommen konnte.

Das ging. Und sie erzählte ihm von einem kleinen schwarzen Hund mit zotteligem Haar, der sein Haus gegen Mäuse, Trolle und die Zahnfee schützte und seinen Menschen dabei half, mal wieder richtig schnell zu rennen und die komischen Quietschgeräusche wiederzufinden, die sich in ihrem Entzückungsbereich schon so lange verkeilt hatten, dass sie sie kaum noch kannten. Der kleine schwarze Hund unterstützte seine Mitbewohner auch beim Bücktraining, beim Lieben von zotteligen Zottelwesen und bei Fingerübungen im krausen Bauchfell. Auch sonst war er ein nützlicher Hund, der einen sehr guten Job machte. Die Zahnfee jedenfalls hatte schon lange keiner mehr gesehen.

Der Hund fand die Geschichte ganz gut, hatte dann aber Hunger.

Freitag, 06. Mai 2016 um 06:37 AM
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