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Pfotenfamilie. « | » Schreiner Düren

Sprachunsteuerung,

Stundenlang durch nervige Sprachsteuerungen gequält, mühsam mit einer Maschine kommuniziert, die von annähernd Hirntoten konzipiert wurde und jede noch so dumme Aushilfs-Hotline-Nuss als kompetentes Organisationsgenie dastehen ließe, würde man sich denn nur die Mühe machen, Menschen statt Maschinen einzusetzen? Immer wieder die Kundennummer eingetippt, Sprachbefehle wiederholt und am Ende stets wieder rausgeflogen?

Dann schlage ich vor, ab der ersten Frage der Sprachsteuerung nur noch ein monotones, aber lautes »Blablablablabla« abzusondern, dann stellt das Scheißteil nämlich fast sofort zum nächsten freien Menschen durch.

Sprachgesteuerte Menüs sind doch das Hinterletzte, der mieseste vorstellbare Kundenservice. »Sagen Sie mir nun deutlich artikuliert, worum es geht: Apfel, Eisenbahnschienenmonteursausbildung, Käsekuchen.« - »APFEL.« - »Eisenbahnschienenmonteursausbildung also. Einen Moment bitte.«

Waahaaaaaa!!!!

Dienstag, 26. September 2006 um 06:03 PM
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Hilfe, sowas gibts? Das ist ja grässlich! Ich bin schon vom: “Wenn Sie sich für unser Produkt A interessieren, drücken Sie die Taste 1, wenn Sie sich für Produkt B…... (3 Minuten später) ...drücken Sie die Taste 9, ansonstene bleiben Sie am Telefon” genervt. Spracherkennung kann ja wohl deren Ernst sein…

anna  am  27. September 2006

Mir schwant, dass das so ziemlich haargenau der Laden mit weißen Zeichen auf blauem Grund war, der mir in den letzten Monaten so viel Vergnügen spendiert hat. So oder so: Das Hinterletzte an Kundenservice. Vollkommen d’accord.

serotonic  am  27. September 2006

Darf ich für’s nächste Mal die Eisenbahnmaschienenmonteursausbildung nehmen? Ich will sehen, wie die Technik zusammen kracht.

Obwohl für mich ist nach wie vor die allerschlimmste Plage Warteschleifenmusik. Ganz dunkles Thema in meinem Leben!

creezy  am  27. September 2006

Serotonic: Nein, Magenta.

melody  am  28. September 2006

Ich kann das absolut nachvollziehen.

Ich war vor ein paar Tagen auch rund eine halbe Stunde in der Hotline gefangen. Mein “Leidensbericht” findet sich hier.

Jens Matheuszik  am  30. September 2006
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