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Für immer und ewig in der Wayback Machine « | » Mitnehmkiste und Bilderrätsel

Schenke mit Geist ohne List

Das Telefon klingelt. Es klingelt auf der Leitung, deren Durchwahl ich nur bei Bestellungen angebe, ich bin also vorgewarnt. Melde mich freundlich und lausche aufgeschlossen den Dingen, die da nun durch die Leitung kommen können. Man könnte mich als vorbereitet bezeichnen.

Eine recht überschwängliche Hotline-Dame begrüßt mich mit der aufrichtigen Herzlichkeit einer lange vermissten Seelenverwandten und freut sich darüber, dass ich schon so lange Kundin beim XXXX-Verlag bin.

Ich: »Ich hab da letztes Jahr einmal was gekauft, ja, das stimmt wohl.«

Dame: »Ach, das ist ja schön, wir freuen uns auch sehr darüber.«
(Holt Luft und will richtig loslegen, aber ich unterbreche vorher.)

Ich: »Ist das hier ein Verkaufsgespräch?«

Dame: »Nein, wie kommen Sie denn darauf?«

Diese Lüge steht nun zwischen uns, das merkt sie wohl auch - also legt sie in Sachen Herzlichkeit gleich noch mal eins drauf.

Dame: »Wir haben ein Geschenk für Sie!«

Ich: »Will kein Geschenk.«

Dame: »?????«

Ich, sehr herzlich und aufrichtig und so: »Ich möchte bitte kein Geschenk und keinen nur noch diese Woche geltenden supertollen Rabatt oder so was und auch keine Prämie. Ich möchte einfach nur dann etwas bestellen, wenn ich etwas bestellen will und das dann auch kriegen. Sonst nichts.«

Dame: Stammelt Wirres über Geschenke und ob ich nicht wenigstens neugierig sei.

Ich, ganz lieb: »Nein, bin ich nicht. Ich möchte bitte kein Geschenk. Tschüs.«

Dame, fassungslos »Tschüs.«

Ich: Lege auf.

Geiz ist so ungeil. Gier auf Kostenloses ist so freudlos-doof. Ich spiel einfach nicht mehr mit.

(Schenke mit Geist ohne List: Ringelnatz-Zitat)

Montag, 30. Januar 2006 um 12:35 PM
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...sei eingedenk,
dass Dein Geschenk
Du selber bist ;-)
Das mit der Sonder-MSN für Bestellungen ist eine gute Idee, werde ich auch mal einführen. Dann kommt aber eine Ansage auf den dort geschalteten AB, dass der Anruf rückverfolgt wurde und mein Anwalt monatlich von der Telekom die Nummern übermittelt bekommt.
Neulich hatten wir abends 12 (!) Anrufe auf unserer Privatnummer. Und Abends dann einen Typen, der unbedingt eine Umfrage zum Thema Auto machen wollte. Ich mutmaße einen Auto-Dealer aus dem Nachbarort. Das war der einzige in den letzten Jahren, der nicht meine Handynummer bekommen hat. Handy ist den meisten noch zu teuer.
Bei Bestellungen erfind eich mir immer ein “Middle Initial” dazu. Wenn ich Reklame bekomme kann ich denjenigen, der die Adresse weitergegeben hat, am Buchstaben erkennen. Dann reicht meist ein kleines Schreiben mit Hinweis darauf und es ist ganz schnell Ruhe.

VolkerK  am  30. Januar 2006

“will kein Geschenk”

*lachträne aus Augen wisch*

Andreas  am  30. Januar 2006
Seite 1 von 1 Seiten

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