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Gimme Five, weil es gerade passt (das Handy ist auf Reisen) « | » Vermieterei

Realitätsverzerrung

Vor einer halben Stunde kam hier ein zweiseitiges Fax an. Eine Bestellung über 65.000 Euro über eine Sauganlage inklusive Anhänger und eine Auftragsbestätigung über 25.000 Euro für ein Vakuumsilo. Irrläufer, falls sich jetzt jemand fragen sollte, ob ich ins Hardware-Geschäft umgestiegen bin.

Die Angaben auf dem Fax waren leider zu klein, um sie lesen zu können, aber anhand des Logos fand ich die Firma im Internet und rief an, um sie auf den Irrläufer aufmerksam zu machen. Ich fragte nach der Person, die Angebote per Fax verschickt und erhielt ein hingegrunztes »Ich. Was wolln Sie?!« und erklärte, dass und welche Irrläufer bei mir auf welcher Nummer gelandet waren. Was soll ich sagen? Die Reibeisenstimme interessierte sich nicht nur nicht wirklich dafür, war auch nicht erstaunt oder so (war ja nur ein Angebot über 65.000), nein - die Dame motzte mich auch noch an. Hatte wohl gestört, wahrscheinlich wurde sie gerade als Mitarbeiterin des Monats prämiert und musste zurück zum Champagner.

Sollte euch in nächster Zeit ein hochkarätiges Fax verloren gehen und ihr wundert euch, warum die Empfänger des Irrläufers nicht so höflich waren, sich wenigstens kurz zu melden, wüsste ich also nun eine Person mindestens, die solche kleinen selbstverständlichen Aufmerksamkeiten zu Unerfreulichkeiten macht.

Donnerstag, 02. Juni 2005 um 01:41 PM
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DAS ist mir auch schon passiert und auch ich habe ein ähnliche Reaktion erhalten.

Nach Beendigung des Telefonats habe ich mich wirklich gefragt, ob ich mich nun schlecht fühlen soll, weil das Fax bei uns raus kam.

Allerdings ging es dabei nicht um ein 65.000 Euro-Angebot, sondern um vertrauliche Daten einer Rechtsnwalts-Kanzlei zu einem “Scheidungs-Krieg”.

Pia  am  02. Juni 2005

Das ist ja noch heftiger. Mit branchenfremden Angeboten kann kaum einer was anfangen, aber vertrauliche Daten ... na super.

Melody  am  02. Juni 2005

Ein Bürozubehörhandel hatte mal meine Fax-Nummer in einer Anzeige angegeben. Und so bekam ich massenweise Bestellungen. Ich rief an und machte sie auf den Fehler aufmerksam. “Ja schicken Sie uns die Faxe einfach weiter”, sagte die Frau am Telefon zu mir. Keine Entschuldigung. Nix. Nur der Befehl, die Faxe weiterzuleiten (auf meine Kosten?!).

Ich hätte vielleicht noch mit mir reden lassen bezüglich der Weiterleitung, aber nach dem unfreundlichen Telefonat habe ich nichts weitergefaxt. Vier Wochen später war das Unternehmen insolvent. Unfreundlichkeit lohnt sich nicht… :-)

Christiane  am  02. Juni 2005

Hört sich in allen drei Fällen nach “prähistorischer Sekretariatsdrache” an :-/

Melody  am  03. Juni 2005
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