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Oh so müde.

Mein Plan, mich zuhause vernünftig auszukurieren, hatte ein paar organisatorische Lücken: Postzusteller und Prospektverteiler zum Beispiel.

Wie Bluthunde hatten sie bereits kurz nach unserem Einzug gewittert, dass es sich im Grunde immer lohnte, auf unsere Klingel zu drücken, um Einlass zu finden. Als hätte jemand HOME OFFICE auf das Schild geschrieben statt Heine, gewöhnten sie sich innerhalb weniger Tage an, erst hirnloses Geschepper zu erzeugen und dann »Göhömphföhhh!« oder so ähnlich ins Treppenhaus zu brüllen, wenn ich nachfragte. Das haben sie sich natürlich nicht innerhalb weniger Tage wieder abgewöhnt, nur weil ich im Krankenhaus war und ich stelle fest, dass ich es fast nie schaffe, einfach liegen zu bleiben. Es könnte ja mal was wichtiges sein. Noch wichtigere Sonderangebotsprospekte zum Beispiel.

Die zweite Lücke: Das Telefon. Die Nummer im Krankenhaus hatte ich nur drei Menschen gegeben, nachdem ersichtlich wurde, dass in dem Zimmer sowieso rund um die Uhr so lautstark telefoniert wurde, dass ich kaum Gelegenheit haben würde. Die Nummern hier haben eine Menge Leute, klar. Jetzt sitzen meine Eltern auf verschiedenen Seiten des Globus und passen den Moment ab, in dem ich endlich eingenickt bin, um sich besorgt nach meinem Befinden zu erkundigen.

Geht so, danke.

Dann war da noch das Handy. Wer mich auf dem Telefon nicht kriegt, musste natürlich danach das Mobiltelefon jodeln lassen. Nicht nur einmal oder kurz, nein, bis zu 10xmal à 5 Minuten. Glücklicherweise kann man heutzutage innerhalb von vier Stunden eine unverbrauchte neue Handy-Nummer bekommen, wenn man nur will. Ich wollte.

Gegen die Katzen aber fällt mir nichts Wirksames ein. Mit fünf Kilo Katzenmädchen auf der Brust schläft man nur schlecht, wird man parallel noch vom Troll in die Füße gehackt, zumindest eher unruhig.

Die Umstände wollen mir also bedeuten, dass ich wieder gesund bin. So fühlt es sich aber nicht an, außerdem soll ich mich unbedingt schonen. Mehr Ruhe als im Krankenhaus ist hier ohnehin:

Ich erbitte Verlängerung.

Montag, 23. April 2007 um 08:52 PM
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In deinem Haus vielleicht nicht ohne weiteres umsetzbar, aber ein Freund hat eine sehr praktische Lösung in seinem Wohn- und Geschäftshaus eingerichtet: die Klingelanlage ist mit der Telefonanlage verbunden und wenn jemand an der Tür läutet, klingelt es auf seinem schnurlosen Telefon. So muss er nicht jedesmal zum Türöffnen aus der Werkstatt an die Tür rasen. Am Klingelton kann er sogar unterscheiden, ob für die Privatwohnung oder das Geschäft geklingelt wurde.
Ich wünsche Dir weiter gute Besserung und möglichst viel Ruhe.

Feli  am  24. April 2007

Auch wenn es mich selbst immer sehr viel Überwindung kostet, weil ich kønnte ja einen wichtigen Anruf verpassen:
Mobiltelefone kann man abschalten und auch Festnetztelefone ausstøpseln. oder mal den Rechner runterfahren :-)
Okay, das waren jetzt doofe Vorschlæge…für die Klingel fällt mir allerdings nix ein.

Gute Besserung,

Britta

the-sun  am  24. April 2007

Danke :-)
wird schon werden - muss ja.

Feli: Das Haus kriegt eine Gegensprechanlage, dann ist für unsere Etage auch so ungefähr diese Lösung geplant :-) aber wann diese Anlage nun genau eingebaut wird, weiß ich nicht, die Sonderumlage bezahlt haben wir schon.

melody  am  24. April 2007

Gruselige Krankenhausgeschichten ;-)
da bin ich aber “happy”, dass ich mich beim letzten Aufenthalt durchgerungen habe das für den Urlaub verplante Budget stattdessen für ein privates Zimmer auf den Kopf zu hauen. Ein bisschen schade war’s schon (um das Geld), aber im Nachhinein bin ich doch ganz froh dass ich mich überwunden habe. Wenn ich mir Deine Erzählungen anhöre ist das meine Horrorvorstellung! Dabei war es beim vorletzen Besuch meinerseits gar nicht sooo schlimm in der Touristenklasse.

Da bleibt mir nur zu wünschen, dass Du nie wieder ins Krankenhaus musst. Gute Genesung!

Gegen 5kg Fellknäule und Fußhackende Trolle habe ich leider keine Patent- oder anderen Rezepte.  Ausser der Hoffnung, dass der liebende Partner - sofern er die leisen, erstickten Hilfeschreie unter dem Fellberg hören würde - mal kurz zum aufräumen kommen könnte, sofern er in der Nähe ist.  Alles Gute!

SnapHappy  am  24. April 2007
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