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... « | » Taking the long road home

Nandi von Chera, 02.04.1991 - 17.10.2005

Um 3 Uhr nachts ist Nandi auf meinem Arm gestorben, nachdem er in meiner Armbeuge liegend eine Vollnarkose erhalten hat, die ihn auf eine Spritze ins Herz vorbereiten sollte. Sein geschwächter Körper hat aber schon die Narkose allein nicht mehr verkraftet und so spürte ich, wie er noch einige Male schwerer atmete und dann ruhig wurde.

Wir denken, dass wir den richtigen Moment abgepasst haben: So lange er noch Freude am Magerquark, Thunfisch und frischem Wasser hatte, alleine ins obere Klo konnte und herumstrolchte, um sich einen Liegeplatz auszusuchen und freudig schnurrte, wenn man ihn an der Stirn berührte, war es zu früh. Am Sonntag aber hatte er Schwierigkeiten, sich hinzulegen, zu trinken und hat auch nicht mehr geschnurrt, er war sehr erschöpft und lief eher aus Verzweiflung herum als aus Interesse.

Ein Happen frischer Thunfisch war seine letzte Mahlzeit, ich glaube aber eher versehentlich und reflexartig. Danach wollte er nichts mehr essen, konnte kaum trinken, hatte Schwierigkeiten mit dem Liegen … Wir warteten erst noch ab und wollten sehen, ob er nur einen schlechten Tag erwischt hatte. Am Abend aber war klar, dass er nicht mehr konnte und wir wussten, dass wir ihn nun gehen lassen mussten. Dann wollten wir aber auch nicht mehr die ganze Nacht warten.

Seine letzte Amtshandlung bestand darin, sein Köpfchen vertrauensvoll in meine Hand zu drücken, als die Narkose gesetzt wurde. Ich erzählte ihm dann von den vielen Menschen, die heute an ihn denken würden und bedankte mich für jedes einzelne der vierzehn Jahre plus dreieinhalb Monate, die er mir geschenkt hatte und besonders für die letzten drei Wochen. Dann spürte ich ihn nicht mehr. Die Tierärztin war der Meinung, dass unser Timing richtig war, das ist immerhin besser als andersherum. Morgen holen wir ihn ab und werden ihn dann einäschern lassen.

Nun hat Nandi keine Beschwerden mehr, und darüber ist ein Teil von mir sehr froh. Der andere Teil sucht immer wieder nach dem goldenen Klecks, der vierzehn Jahre lang ständig in Reichweite gelegen hat und der leise zu brömmen begann, wenn ich seinen Namen sagte. Wenn ich mich nicht mehr so furchtbar betäubt fühle, werde ich viel Kummer haben.

Von allen blonden Bonsai-Löwen war er der feinste kleine Kerl, wir werden ihn unendlich vermissen.

Montag, 17. Oktober 2005 um 01:14 AM
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:-(
Ich denk an euch.

Rhabarbara  am  17. Oktober 2005

Wir denken ganz fest an euch.
(Entschuldige, mir fehlen die Worte…)

Cloud  am  17. Oktober 2005

(((ohhhh))) du hast ihm alles Gute gegeben und er ist jetzt sicher glücklich im Katzenhimmel!

Babs  am  17. Oktober 2005

Es tut mir so leid. Ich wünsche Euch alle Kraft der Welt.

Silvia  am  17. Oktober 2005

Wieder einmal kann ich dir nur meine Gedanken und Kraft schicken. Und mein Beileid.
Wie immer in solchen Situationen fehlen mir gerade die Worte. Weiß ich damit nicht umzugehen. Wo ich doch sonst immer eine große Klappe habe und alles wegdiskutieren kann.
Aber mit Schmerz geht das nicht. Vor allem nicht mit solchem.
Ich wünsche ihm alles alles Gute. Für die Wege, die er jetzt geht. Gehen muss. Und vielleicht schaut er gerade von irgendwo auf das alles hier runter und denkt sich seinen Teil.
Dir wünsche ich auch alles Liebe. Für deinen Weg, den du jetzt ohne diesen treuen Begleiter gehen musst.

Sebastian  am  17. Oktober 2005

Das tut mir sehr leid ...
Denk an die Regenbogenbrücke, das hilft vielleicht ein wenig.

Claudia  am  17. Oktober 2005

Es wird eine neue Miez geben, denke ich. Kein Nandi, aber…denk schon mal über einen neuen Namen nach, gelle?

Knuddl.

Übrigens, Rita Mae Brown hat die Asche ihrer ersten Lieblingskatze Baby Jesus auf dem Schreibtisch stehen. In ihrer Biographie schreibt sie darüber nicht viel mehr als ein paar Sätze. Aber was für welche…

Remington  am  17. Oktober 2005

Das sind jetzt die Sätze, vor denen ich mich die letzten Wochen immer gefürchtet habe, wenn ich hierhin klickte.
Weil ich wusste. dass ich nichts zu sagen wissen würde.

Ich denk an Euch.

Christian  am  17. Oktober 2005

Ich denk an euch und den kleinen Kerl. Es tut mir sehr leid. Und die richtigen Worte weiß ich auch nicht. Wie gehts Miss Peppermint? Knuddel sie mal ganz lieb von mir.

Wapiti  am  17. Oktober 2005

Traurig.

Lazerte  am  17. Oktober 2005

Es tut mir so unfassbar leid… Zu mehr fehlen mir gerade auch die Worte… Sehr traurig…

serotonic  am  17. Oktober 2005

Nun tollt Nandi mit meiner Katze zwischen den Wolken herum. Mein Beileid, bin in Gedanken bei euch.

ernst  am  17. Oktober 2005

Herzliches Beileid. Es ist tragisch, wenn eine solche Krankheit so plötzlich diagnostiziert wird und so rasend abläuft, dass man keine Chance hat zu helfen.
Hab keinen Kummer. Ich bin überzeugt, dass wir uns irgendwann, irgendwo alle wiedersehen, im Himmel, in der nächsten Inkarnation, wie auch immer.
Keine Seele geht verloren.

VolkerK  am  17. Oktober 2005

Ich habe die ganze Zeit mitgehofft, mitgelitten und bin nun auch sehr traurig. Das weckt Erinnerungen, denn ich habe auch schon einmal eine solche Entscheidung treffen müssen. Die Zeit heilt die Wunden, aber man vergisst nie ...

Sabine  am  17. Oktober 2005

:-(

Susi  am  17. Oktober 2005

Ich wünsche euch die Ruhe und Zeit für den Abschied. Er hat ein wunderbares Leben bei euch und mit euch gehabt. Ich bin richtig traurig :-( Alles Liebe!

Nicole  am  17. Oktober 2005

:( es tut mir so leid, er ist so ein liebenswertes Kerlchen gewesen. Ich denke an euch. Tina

Tina  am  17. Oktober 2005

...und wieder geht ein kleines, geliebtes wesen seinen weg und hinterlässt zwischen dem kummer und den tränen eine kleine schatzkiste mit wundervollen erinnerungen, in denen sich zu graben lohnt. sie machen das herz gleichzeitig schwer und leicht denn der schmerz über den verlust kämpft mit den glück, das man erleben durfte. ich wünsche euch von herzen, dass das glück möglichst bald über den schmerz triumphiert!

minx  am  17. Oktober 2005

Wie traurig es ist ein Lebewesen zu verlieren, an dem das Herz hängt, muss wohl jeder Mensch im Laufe des Lebens erfahren. Das macht es aber leider nicht besser. :( Ich denke an Euch und an Euren kleinen blonden Löwen, der im Katzenhimmel sicher jeden Tag Thunfischpizza bekommen wird.
Ganz liebe Grüsse!

Frau G.  am  17. Oktober 2005

Mein Beileid.

Ralf  am  17. Oktober 2005

Ich werde Casimirs “virtuellen Zwilling” wohl auch nie vergessen. Wünsche Euch viel Kraft in diesen schweren Tagen. Die Umarmungen für alle gab’s ja schon letzte Nacht, aber bei Bedarf wiederhole ich sie gerne.
Spezielle Grüße von Casimir, dem ich erzählt habe, was passiert ist, woraufhin er sofort auch anfing zu schnurren. Da sind mir dann beim Gedanken an NAndi und Euch die Tränen in die Augen gestiegen.

Liisa  am  17. Oktober 2005

leider ist der abschied von einem geliebten wesen immer irgendwann unvermeidlich… man kann dann nur wünschen, dass es in so harmonischer, liebevoller weise erfolgt wie euch. je nach glaube ist der abschied aber keiner für immer - und die erinnerung und die liebe bleibt.
alles gute für euch.

limone  am  17. Oktober 2005

Ich hatte auch immer Angst vor diesen Zeilen, wenn ich dein Blog angeklickt habe…. ihr habt euch sicher richtg entschieden, aber das macht den Schmerz im Moment auch nicht leichter…. Liebe traurige Grüsse
Karin
PS: wie verkraftet das Katzenmädchen denn die Einsamkeit?

Karin  am  17. Oktober 2005

Nandi ist jetzt in guter Gesellschaft, da oben im Katzenhimmel. Meine beiden Katzendamen, Sira und Serai, haben ihn da oben schon getroffen und begrüßt. Sie haben mir ein Zeichen gegeben. Wie traurig aber für euch.

Indica  am  17. Oktober 2005

Es tut mir sehr leid. Alles Gute!

MissPig  am  17. Oktober 2005

ich wünsch Dir für die nächste zeit noch n bischen mehr kraft von der Du schon so viel in der virtuellen und auch wahren welt versprüht hast.gruss aus dem schwabenlande vom Pitty

Pitty  am  17. Oktober 2005

Ich hab mich schon kaum noch getraut hier reinzuschauen. Meine erste Reaktion war auch: Oh, nein!
Es tut mir wahnsinnig leid, aber er hat wirklich Glück mit seinen Menschen gehabt, und Ihr hattet 14 schöne Jahre imt ihm.
Ich drück dich!
:-(

Petra  am  17. Oktober 2005

Ich hab nun den ganzen Tag nach Worten gesucht. Und hab gedacht, dass sie mir sicher einfallen. Tun sie aber nicht.

Deshalb sag ich jetzt nach wirklich langem Überlegen nur eines: Es ist gut wie es ist. Lieben heißt manchmal auch: Loslassen. 

ALLES alles Liebe.

Biggi  am  17. Oktober 2005

@all: Danke.

Melody  am  18. Oktober 2005

*umarmung schick* Auch wenn es arg komisch klingen mag, aber ich wünsche mir, wenn der Zeitpunkt für Hanni oder Nanni gekommen ist, dass ich dann genau das richtige tue, so wie ihr es getan habt.
Und dem kleinen Kerl gehts da oben jetzt wieder gut und er weiß, dass Katzenmami und -papi und sister an ihn denken…und viele unbekannte Freunde :-)

Kari  am  18. Oktober 2005

Oh mein Gott ich habe es heute erst gelesen. Es tut mir so leid! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll! Ich denke wi rwerden ihn alle in guter Erinnerung behalten und ich hoffe, ihr werdet es verarbeiten können, so schwer es fällt. Nandi ist einfach wirklich ein Süßer Kerl (ich weigere mich war zu schreiben!).
Ich bin in Gedanken bei euch drei.

Anna  am  19. Oktober 2005

Ich denk an Euch.

cats  am  19. Oktober 2005

Alles alles Gute und es tut mir so leid für euch.

Britta

the-sun  am  19. Oktober 2005

Ich sitz da und heule. Weil ich an meinen Hund denke, der ebenfalls in meinem Arm gestorben ist. Deine Beschreibung, wie Du Deinen Kater gestreichelt hast, geht mir soso nah! Im Winter kam dann auch mein Kater nicht mehr nach Hause, ich weiß nicht, was mit ihm geschehen ist. Meine Tiere sind Freunde. Sie zu velieren ist schmerzhaft.
Ach, irgendwie finde ich nicht die richtigen Worte. Aber ich denke, Du verstehst…

Conny  am  24. Oktober 2005

Tut mir Leid, dass ich so spät dran bin. Trotzdem mein allerherzlichstes Beileid. Es ist nie leicht, ein Familienmitglied gehen zu lassen.

Johannes  am  12. November 2005
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