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Frisch vom Arbeitsplatz « | » Essen, was auf den Tisch kommt

Donnerstag ist Biokisten-Tag.

Diese wöchentliche Gemüselieferung ist für mich so was wie eine unvermeidbare Geschicklichkeitsaufgabe: All das Grünzeugs muss bis zum Termin biologisch abgebaut werden, denn die Kiste muss leer sein – bevor sie ausgetauscht wird. Mit Spitzfindigkeiten wie dem Umräumen in meine eigene Kiste halte ich mich nicht auf, dieses Wochenabo muss innerhalb einer Woche verbraucht werden oder ich kann die Badewanne zum Kompost umbasteln. Es muss weg.

So finde ich mich am Vorvortag mit nachdenklichem Gesichtsausdruck und einem kleinen feinen Kohlkopf in jeder Hand wieder, einen Sellerie vor der Nase und die letzten Schwarzwurzeln im Topf. Von den sehr leckeren Kartoffeln mit dem denkwürdigen Namen ‘Forelle’ ganz zu schweigen.

Vielleicht sollte man sich Restaurantbesuche und Extreme Brunching verkneifen, wenn daheim eine Biokiste wartet. Vielleicht auch nicht. Natürlich habe ich aus dem ganzen Zeugs so zügig wie möglich einen großen Wintereintopf gekocht, ich hab hier nämlich noch was anderes zu tun, als mir stundenlang am Gemüse zu spielen.

Der Eintopf mit Forelle war dann so verdammt lecker, dass ich spontan einen kalten Teller davon verfrühstückt habe. Der war sogar so reichlich, dass er trotzdem heute und gestern fürs Abendessen reichte. Die Verdauung regt er auch gut an, ebenso die Abgasproduktion. Das ist also alles ganz fein so.

Jetzt sind von der Biokiste nur noch

alle

sechs Eier und eine Packung Öko-Sauerkraut sowie ein paar Zwiebeln übrig. Das Sauerkraut hält laut Beschriftung ungefähr bis Sommer 2007, Zwiebeln gehen hier tonnenweise weg. Die Eier kann ich verdrängen.

Morgen ist also Biokisten-Tag.

Ich werde mich der Herausforderung stellen. Aber erst morgen. Heute zitiere ich die kleine Trotzpocke Scarlett: I can’t think about that right now. If I do, I’ll go crazy. I’ll think about that tomorrow.

Mittwoch, 18. Januar 2006 um 11:00 PM
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Aufgrund ihres letzten Biokisten Eintrages bin ich letzte Woche zu unserem Bio-Wochenmarkt hier um die Ecke gestiefelt und mit einem Hackenporsche voll Grünzeugs und Eiern für 33 Cent das Stück *kreisch* heimgekehrt. Und nun muss ich da jede Woche hin. Ich bin verdorben für jegliches Supermarktgemüse, vor allem was die Kartoffeln angeht. Und Pfannkuchen aus diesen Eiern wurden dermassen gelb und fluffig.

Da kann der Bio-Kram aus dem Supermarkt leider nicht mithalten. Danke nochmal für die Anregung. ;)

Frau G.  am  19. Januar 2006

Also wenn du mich jetzt ernsthaft siezt, muss ich dich zukünftig leider ignorieren :-))

Ich hatte mich irgendwie auf eine “Wiederholung” der letzten Woche eingestellt, aber diese Biokiste ist ganz anders, wieder super ... ich seh schon, die gewünschte Abwechslung ist auf jeden Fall drin. Wie köstlich gelbe Rübchen auf die Faust sein können, hach.

melody  am  19. Januar 2006

Ups, ich hatte vorher bei Frau Snap einen Kommentar geschrieben, das muss abgefärbt haben. ;D

Ja, so eine Kiste hat ja auch einen gewissen positiven Überraschungeseffekt, das hat mir bei meiner Kiste auch gut gefallen. Bis auf die Überraschungen des Lieferanten selbst.*ächz*

Ich bin auch kein Mega-Fan von Grünkohl, aber ein bis zweimal pro Saison lass ich mich hinreissen, weil er ja auch so gesund ist. Statt Schweinebörks koche ich gern eine geräucherte Putenkeule rein oder koche ihn mit ausgelassenen Zwiebelchen und Butter zu Bratkartoffeln mit Spiegelei.

Und bei chefkoch.de gibt´s ein nettes Rezept für Gebratenen Lachs auf Grünkohl mit Zitronensenfsauce. Sehr zu empfehlen und für genau ein Kilo Grünkohl geignet.

Frau G.  am  19. Januar 2006
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