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Young Babes will fulfill your every wish. ... « | » Mein allererstes Kindersachbuch wird jetzt gerade gelayoutet. ...

Kindersachbücher schreiben fliesst zügig und locker dahin, ...


Kindersachbücher schreiben fliesst zügig und locker dahin, ich bin immer noch irgendwie ganz gut im Zeitplan und muss nur aufpassen, dass ich nicht alle duze, denen ich begegne. Es setzt sich so fest. Andererseits duzen mich auch sowieso viele, denen ich begegne, fällt mir gerade auf. Sollte mir das irgendwas sagen?
:-)
Als ich klein war und alle mich dutzen und als ich 14 war und alle mich siezten, da wollte ich Innenarchitektin werden. Ich entwarf und bastelte Modelle von Möbeln und zeichnete ständig irgendwelche Zimmer, deren Bilder ich dann wieder ganz klein zerriss. Dann fand ich heraus oder meinte es damals herauszufinden, dass Innenarchitekten anderen Leuten das Haus einrichten - eine Tätigkeit, die ich selbst mir niemals hätte aus der Hand nehmen lassen. Was ich gedacht und gemeint hatte, damals, war Möbeldesigner. Aber da ich niemanden wusste, mit dem ich über meine Berufswünsche hätte sprechen können, fand ich das erst später heraus und da hatte ich das bereits verworfen und die vage Idee, dass ich einen Job haben wollte, bei dem man auf wichtige Konferenzen im Ausland muss.

Boah, ausgerechnet der Wunsch erfüllte sich dann irgendwann *ggg* dabei war es der schwachsinnigsten einer. Was geblieben ist von dem ersten Wunsch sind genervte Schreiner und massgeschneiderte Möbel :-) jedenfalls gelegentlich. Gestern war dann Oliver dran, ich habe ihn in den Baumarkt geschleift, in dem ich vorher schon sorgfältig recherchiert hatte, und verlangte energisch den Bau zweier Einrichtungsstücke. Nein, ich kann das nicht selbst. Doch, ich kann das selbst, aber es kostet mich viel mehr Mühe und es wird dann auch nicht so gut. Oliver kennt das schon von unserem Computertischen, die er allerdings nicht bauen musste. Jeder von uns sitzt vor einem Monitor an Augenhöhe an einem Arbeitsplatz mit ausfahrbarer Tastatur auf einem richtig breiten Brett, mit einem runden Kabelschacht in der Arbeitsplatte und einer Leuchte dahinter. Optimale Voraussetzungen für den Körper, die Augen werden nicht müde und wenn der Stuhl gut ist und man gelegentlich wechselt, gibt es nicht mal Verspannungen. Den Drucker habe ich/haben wir jeweils ins Regal ausgelagert, das sich bis zur Decke hochsetzt.

[Foto entfernt]

Hab ein Bild gefunden - allerdings fehlt Nandi, der normalerweise rechts von mir das Kinn auf den Laptop legt, genau unter dem Bild seines weißen Artgenossen und mit demselben Blick. Eine schön übersichtliche Ecke (jedenfalls wenn ich nicht gerade ein Kindersachbuch schreibe und knietief in ausgelegten Blättern wate). Das ist natürlich kein Weinglas, sondern ein dunkelblauer Glaskelch *g* aus dem ich mein Mineralwasser trinke. So einen Tisch in dreimal so lang hat Oliver im anderen Zimmer. Wir wussten, dass wir zusammenbleiben, als wir uns ein paar Minuten lang gesehen haben bzw. nach dem ersten Treffen alleine, und so konnte ich es mir leisten, ihm diesen Arbeitsplatz in “meinem” Häuschen schon nach dreieinhalb Monaten Beziehung zu Weihnachten zu schenken ;-) das war 1998 und es stand auch ohne ein Gespräch darüber fest, dass er so bald wie beruflich möglich einziehen würde.

Tscha, und in 2001 stopfe ich das Häuschen immer noch mit eigenen Entwürfen voll, schmeiße auf der anderen Seite Kisten voll Krempel wieder raus (auf den zu guten Zwecken veranstalteten Flohmarkt von Ulrike). Seit gestern kann ich über dem Bett eine schmale Tischplatte hin und her gleiten lassen, die in der richtigen Höhe für den Laptop und ausgedehnte Frühstücke ist und den Begriff “Catwalk” ganz neu definiert. Blaues Holz, Stahlbeine auf Rollen, hoch genug, um absolut nicht zu stören, wenn sie ans Fussende verschoben wird, und ein affenstarker Arbeitsplatz im Bett *g* nur zum Schreiben und für Fusskranke, natürlich. Aber ich glaube, den geb ich auch nicht wieder her, wenn ich wieder ganz gesund bin. Ach ja, und natürlich kann man den Catwalker auch ins Wohnzimmer schieben und als Serviertisch für ein kaltes Büffet benutzen. Wenn man es schafft, den Katzen zu erklären, warum es an einem Tag niedlich ist, wenn sie quer der Länge nach draufliegen und an einem anderen nicht.

Montag, 12. März 2001 um 11:00 PM
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