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Kleine Männer mit Haarbüscheln in den Ohren « | » Viel zu tun

just another manic weekday

Ein Montag also. Bestellt hab ich den nicht, aber da müssen wir jetzt wohl durch.

Die Umsatzsteuerunterlagen möchten kopiert werden. Mir wäre es lieber, einfach ein bisschen draufzustarren stattdessen und darüber nachzuphilosophieren, warum ich phasenweise diesen Drang zu ordentlich in sich abgeschlossenen Blog-Postings habe und dann wieder nicht.

Spiegel des Innenlebens? Ganz sicher nicht. Chaos kommt und geht, mal kämpfe ich – mal fließe ich mit. Die Ordnung oder fehlende Struktur auf meinem Schreibtisch gibt das aufgeräumte Schreibverhalten auch nicht wieder. Ich habe ja auch gar keinen Schreibtisch, daran könnte das natürlich liegen. Mein Arbeitsplatz ist eher ein Cockpit, 99% papierfrei - doch mit diversen Kabeln, die ich nicht hergeben will, alle Möglichkeiten der Funkvernetzung hin oder her.

In letzter Zeit kristallisiert sich hier allerdings wohntechnisch die Erkenntnis heraus, dass mittelgroße Kater neue Denkanstösse über Kabelsalat liefern können. Und nicht nur über Kabel. Der Mann fragte mich völlig verblüfft, ob ich schon gesehen habe, dass der Kater den ganzen Gang im Badezimmer blockieren kann, wenn er sich mit den Vorderpfoten gegen die eine Wand und den Hinterpfoten gegen die Wanne drückt. Oh ja. Habe ich. Noch bin ich stärker, aber irgendwann wird er entscheiden können, wer das Bad verlässt.

Den letzten Donnerstag hat Kenzo fast durchgehend in der Gemüsekiste zwischen den kleinen gelben Runkelrübchen verbracht (neuer Kosename: Rübe), gestern entdeckte er das Längssitzen ganz oben auf Stuhllehnen für sich und momentan versucht er gerade, zuvorkommend schon mal ein paar Kisten Leergut raus zu tragen. Jedenfalls hört es sich so an.

Wissen will ich das gar nicht so genau. Viel interessanter wäre es zu erfahren, warum das Finanzamt mir ungefragt eine neue Steuernummer gibt, wenn sie danach bei jeder Steuerzahlung von Umsatz- bis Einkommenssteuer die Zahlung nicht finden und mich anmahnen. Unter Angabe der alten Nummer, versteht sich. Oder warum der Hausmeister seit Jahren auf seinem Balkon sitzt und alle 2 bis 8 Minuten brechkotzwürghustet. Dieses Geräusch des Aufrotzens bereichert unser Ambiente rund um die Uhr.

Wir könnten aber auch ganz gut ohne auskommen.

Montag, 23. Januar 2006 um 12:21 PM
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Also bis jetzt habe ich ja nichts gesagt, aber jetzt muss es raus: Weisst Du eigentlich wie schwer Du es mir machst den Versuchungen kleiner niedlicher Kätzchen (wahlweise auch Hündchen) zu widerstehen?

Seit Kenzos Ankunft lese ich nur noch ganz still mit und halte mich sehr bedeckt, weil ich mir doch vorgenommen habe nie wieder kleine Kätzchen und so ... wenn, dann nur eine arme schon ältere aus dem Tierheim etc, möglichst mit Behinderung, eine die keiner will .... aber nur wenn meine mal nicht mehr sind, versteht sich.

Aber so langsam schwindet mein Widerstand, der aufgebaute Schutzwall kriegt lauter Risse und ich weiss nicht wie lange ich die Beherrschung noch aufrecht halten kann. Also das musste ich jetzt doch mal loswerden. Und Schluss mit niedlichen Katzenbildern, das ist ja die reinste Zermürbungstaktik!

SnapHappy  am  24. Januar 2006

Eine sehr weise und sehr liebe Freundin hat zu mir gesagt, als ich genau diese Bedenken äußerte (lieber eine alte kranke Katze bis zum Ende pflegen), das hätte ich doch gerade erst getan und sowieso würde ich mich in so vielen Bereichen engagieren, dass ich jetzt auch einfach mal mir selbst eine Freude machen dürfte.

Und was ist passiert? Das Vieh ist ein Papakind. Kenzo Rübe liebt meinen Mann mit dem ganzen Kleinkinderegoismus, aber tagsüber bin ich dann auch gut genug :-) und kriege Pfötchen und Blödsinn und Randale und kann mit beeinflussen, wie zutraulich das Tierchen sein wird für den Rest seines Lebens.

melody  am  24. Januar 2006
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