Moving-Target.de

Dies ist ein privates Blog und dies istdie vermaledeite Datenschutzerklärung.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:



Letzte Kommentare:

Linn in Von Arschlöchern lernen: War das auf Facebook? Als ich den Anfang des Artikels las, wollte ich auch auf jeden Fall ...

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Kontakt

Impressum

Datenschutzerklärung

powered by ExpressionEngine






Seltsam, aber obwohl es mir bei derart ... « | » Autorenporträt

Immer noch packt mich ein Unbehagen, wenn ...


Immer noch packt mich ein Unbehagen, wenn ich einen Auftrag ablehne. Dabei ist es ganz klar, dass ich keine Zeit und Lust habe, mich mit Sinnlosem, Unerfreulichem und grenzenlos Lästigem abzugeben und auch nicht alles annehmen kann, was meine Gesundheit schädigt (6 Tage Training, bei dem ich als Seminarleiterin auf den entzündeten Beinen stehen müsste, und das bei heissem Wetter, zum Beispiel, leider.). Trotzdem fällt es mir nicht so leicht, wie es sollte. Ich werde dann auch wütend, wenn jemand unverschämte Anforderungen stellt, zu niedrige Preise bietet oder unproduktive Hektik auslöst, denn so werde ich zu einer Abwehr gezwungen, dabei würde ich am liebsten nur friedlich vor mich hin arbeiten.

Und diese Kunden, sie sind so hartnäckig :-) ich sage NEIN, und sie bieten mir mehr, was anderes und besseres an. Mist. Schlimmer noch, sie lesen mein Tagebuch. Kscht, kscht, kscht, weg hier! Hier bin ich privat! Naja. Was man so privat nennt bei anderthalbtausend Besuchern am Tag. Jedenfalls kann man mich bei Verhandlungen rein gar nicht damit irritieren, dass man mich auf meinen roten Morgenmantel oder ein Diary-Statement von 1997 anspricht. Das hör ich einfach nicht. Einer liest sich gerade tapfer durch sämtliche Projekte, aber ich bin unerschütterlich. Zwar hatte ich nicht die geringste Ahnung, wie diese Site mutieren würde, aber jetzt ist es eben so und fertig. Sie ist zum Angucken da, soll ich sie etwa verstecken?!

Mein Bruder scheint sie auch gefunden zu haben. Ich weiß zwar nicht wie, denn er hat gar keinen Computer. Aber als meine Mutter verblüfft das Buch bekam (äh ... ich hatte vergessen, davon zu erzählen), hat er nur gemeint, das Cover sei ja sehr schön. Da er Grafikdesign studiert, war das wahrscheinlich sogar ein sehr rares Kompliment. Andererseits frage ich mich, wie man heutzutage ohne PC ... nun gut, ich halte mich da raus :-) ein kleiner Bruder von schätzungsweise 2,04 m wird schon selbst wissen, wie er sein Studium absolviert. Mir gehen die unaufhörlichen unerwiderten unaufgefordert erteilten Ratschläge der lieben Mitmenschen schliesslich auch auf den Keks.

Abgesehen davon finde ich das Cover auch sehr schön :-) obwohl ich es selbst gemacht habe und normaler Weise nie nicht zufrieden bin. Und wenn all die mir bekannten und unbekannten Leute, die mir das mitgeteilt haben, wirklich das Buch gekauft haben, dann werde ich Millionärin und leiste mir für das Diary einen Ghostwriter. Nun gut, nicht wirklich. Oder?

Freitag, 23. Juni 2000 um 10:00 PM
LinkDrucken

Es hat keinen Sinn, hier in den Comments kommerzielle URLs abzulegen - SPAM-Adressen werden grundsätzlich entfernt.

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.