Moving-Target.de

Dies ist ein privates Blog und dies istdie vermaledeite Datenschutzerklärung.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:



Letzte Kommentare:

Linn in Von Arschlöchern lernen: War das auf Facebook? Als ich den Anfang des Artikels las, wollte ich auch auf jeden Fall ...

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Kontakt

Impressum

Datenschutzerklärung

powered by ExpressionEngine






Have a nice weekend « | » Praktisch veranlagt

Glück gehabt mit dem Vorbereitungskurs

Der Crashkurs Geburtsvorbereitung war bisher zwar anstrengend, da naturgemäß sehr lang, aber die kursleitende Hebamme ist prima und erklärt sehr gut. Ein paar kleinere Tipps und Infos mittendrin sind es, die wir uns da noch mitnehmen können – zum Drumherum eher, als dass da jetzt großartig Neues oder Lebenswichtiges käme.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Kursleiterin auf die Frage nach alternativmedizinischen Hilfsmitteln exakt das Gleiche sagte wie mein ebenfalls von mir sehr geschätzter Gyn: Kann man machen, hilft sicher auch einigen gut, vor allem wenn sie dran glauben – aber man sollte grundsätzlich an nichts herumbehandeln, womit man noch gar kein Problem hat. Das sag ich ja sowieso. So weit wird es wohl nicht mehr kommen, dass ich irgendwas an mir anwenden lasse, von dessen Wirkung ich nicht überzeugt bin - in diesem Kurs wird man aber auch nicht bedrängt und das ist mir sehr wichtig.

Von Wunschkaiserschnitten hält die Dame nicht so viel, aber das ist wohl ein anderes Thema, unseres jedenfalls nicht, wer wünscht sich denn so was? Ich nicht. Wenn es leider nicht anders geht, muss es halt sein, so meine Einstellung - auch da gibt es nicht so richtig viel zu besprechen und dann diskutiere ich das auch nicht.

Atmen lernen mit dem Partner ist eine Sache, die sicher schnell in Regieanweisungen zur falschen Zeit am falschen Ort ausarten könnte. Ich habe Oliver jedenfalls sofort erklärt, dass er die Anleitung “dann drücken Sie (so und so) einfach auch mal auf den Bauch, damit die Partnerin den richtigen Rhythmus wieder findet” bitte umgehend wieder entsorgen soll, denn ich kann mir bildhaft vorstellen, was ich unter Schmerzen tun werde, wenn mich jemand bevormundend mal eben rhythmisch zusammendrückt.

Ebenso bin ich fast bekloppt geworden bei der Zwangskuschelei, als man sich für Ewigkeiten Halt suchend an den Mann hängen sollte, um sich festhalten zu lassen. Die anderen Frauen sahen auch nicht durchgehend sehr glücklich mit dem schwitzigen Gequetsche aus und ich kann ganz gut damit leben, dass ich als einzige schnell losgelassen habe. Irgendwas sagt mir, dass wir Festhalten und so auch ohne Trockenübung hinkriegen, sollte ich spontan dann darauf stehen, unter Schmerzen und durchgeschwitzt eng und innig umarmt zu werden.

Die Massageübung war dann wieder nett. Es ist doch fein, offiziell bestätigt zu bekommen, dass man jetzt rundum verwöhnt werden sollte und massiert werden ist ja fast immer OK.

Sehr schön fand ich es, wie innig alle anwesenden Paare miteinander umgingen. Es war zwar auch der eine oder andere werdende Papa dabei, der bisher an der Schwangerschaft aktiv eben nicht teilgenommen hatte und dies nun sportlich wettmachen wollte. Aber alle waren ganz bei der Sache, hielten bei jeder möglichen Gelegenheit die schwellenden Babybäuche mit fest und strahlten aus jeder Pore.

P.S. Oliver hatte viel Spaß an der gestreiften Strick-Gebärmutter, an der vorgeführt wurde, wie Babypuppen ohne Gesicht durch Geburtskanäle gedrückt werden.

Samstag, 28. Juli 2007 um 08:53 PM
On TargetLinkDrucken

Mein Arzt hatte schon vorsichtig angedeutet, dass man nicht wirklich einen Kurs machen MÜSSE, hat sich aber nicht weiter reingehängt. Na ja, so haken wir diese Erfahrung eben auch ab, was soll’s :-)

melody  am  28. Juli 2007

Nur mal so gefragt, habt ihr auch eine Übung gemacht die sich “kleine Achten” nennt? Hab ich gerade in einem anderen Blog gelesen, http://www.herzdamengeschichten.de/2007/07/04/kleine-liegende-achten/

Lumi  am  29. Juli 2007

Ich hatte ja leider nie die Möglichkeit, einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen, aber natürlich kenne ich das alles ganz genau aus dem Fernsehen. ;-)
Gemeinsames Hecheln hätte ich mir auch nett vorgestellt, aber in der Praxis kam dann alles ganz anders. Ich wollte von meinem Mann weder berührt, noch angeatmet werden. Für mich war nur mehr wichtig, dass er im Raum war und mir ab und zu den Wasserbecher gereicht hat. Was er auch sehr fürsorglich getan hat. :-)

Ich habe sowohl einen Kaiserschnitt (allerdings nicht auf Wunsch, sondern aufgrund der Gegebenheiten), als auch eine Spontangeburt (dafür habe ich dann gekämpft wie eine Löwin) - kein Vergleich. Und auch wenn ich mir meinen Bauch nie im Leben freiwillig aufschneiden lassen würde, respektiere ich die Entscheidung derjenigen Frauen, die sich das wünschen. Exakte Terminplanung hat schließlich auch was für sich. Da kann man das Geburtshorrorskop schon man im Vorhinein erstellen lassen. ;-)

Lydia  am  29. Juli 2007

Und noch ein PS, weil’s mir gerade auffällt:
Wo sind hier eigentlich die ganzen hübschen Schwangerschaftsticker, die das Netz so zu bieten hat?
Wir wissen weder, wieviele Tage Du noch zu brüten hast,  noch sonstwas. Kein Name, keine Babybauchfotos, keine Ultraschallbilder - merkst Du eigentlich, wie verschlossen Du bist? *böselach*

Lydia  am  29. Juli 2007

“gestreifte strick-gebärmutter” ? lol, klingt nach liebevoller kursvorbereitung. :-)

limone  am  29. Juli 2007

Ich persönlich stelle mir unheimlich anstrengend vor, wenn man neben den Wehen noch mit einem übermotivierten Gatten zu kämpfen hat. Oder wie der Mann einer Bekannten, als sie vor Schmerzen kaum noch geraudeaus schauen konnte? Blickt auf den Wehenschreiber und sagt: “Ach komm, DAS war doch nur eine Spaßwehe!”

Nein, mir würde gefallen, wenn mein Mann einfach wäre ist und ich ihm bei Bedarf das Handgelenk brechen könnte ;-) Beim Gedanken an schwitziges Zwangskuscheln und Partnerhecheln bekomme ich irgendwie Pickel :-)

Marion  am  29. Juli 2007

Der Satz sollte heißen: “Wenn mein Mann einfach da wäre…”

Marion  am  29. Juli 2007

Ich hab den Spaß zweimal hinter mir und hab auch jedesmal einen Kurs gemacht.

Beim ersten fand ich diese ganzen “Partnerübungen” auch eher doof, aber was man sonst noch so an Infos über eine Geburt mitgenommen hat, war nicht schlecht - ich wußte danach immerhin so halbwegs, was wann passiert und wie es so ungefähr abläuft.

Beim zweiten Kurs war vor allem das “Erstlings-Mütter” erschrecken der lustige Teil. :)

Beate  am  29. Juli 2007

Selber - :-)! Was für eine schöne Nachricht!

Lonari  am  29. Juli 2007

Letztendlich kommt ja dann doch alles anders, wie dieses Video beweist:

http://www.youtube.com/watch?v=arCITMfxvEc

:-P

Ute  am  31. Juli 2007
Seite 1 von 1 Seiten

Es hat keinen Sinn, hier in den Comments kommerzielle URLs abzulegen - SPAM-Adressen werden grundsätzlich entfernt.

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.