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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«

»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries

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Erkenntnis, nicht neu

Ego kills anything. Es ist unglaublich mühsam, wenn jeder die Welt nur aus dem eigenen Blickwinkel in Angriff nimmt, noch viel mühsamer allerdings ist das Bestreben, eben gerade dies bewusst nicht zu tun. Die Lösung läge in der Normalität, doch wer hat auf die schon immer Zugriff?

Einmal versucht, aus einem vollen öffentlichen Verkehrsmittel auf einen Bahnhof mit ungeduldig wartenden Menschen auszusteigen, und du weißt alles und doch auch wieder nichts über die Menschheit. Besonders, wenn die obligatorische Schmallippenhippe im urbanen GhettoQueen-Look schön laut ihr »Wenn ich erst mal aussteigen dürfte BITTE sehr« über das Gleis zischt und sich dann applausheischend umsieht. Schon gut, möchte man sagen, du erziehst ganz sicher auch keinen, aber wer erklärt dir das? Man sagt aber nichts, sondern drängt sich einen Weg hinaus und freut sich dann über die Freiheit.

Noch was.

Eine Empfehlung: Wenn jemand mit dir darüber reden möchte, dass er bei Ebay erst dann Bewertungen vergibt, wenn er eine (positive) erhalten hat und langwierige Begründungen dazu auszupacken anfängt, genau dann ist eigentlich ein guter Moment zum Gehen. Weggehen, um es unmissverständlich niederzubloggen. Gerne auch kommentarlos.

Mittwoch, 17. Januar 2007 um 11:23 AM
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meine bessere Hälfte behauptet, dies wäre ein typisch deutsches Problem. Als Australier benimmt er sich tatsächlich anders, dies hilft aber auch nicht wirklich weiter, denn auf irgendwelchen Festivitäten mit Buden, wo der Mob dann drängelt, wartet er dann immer, bis er aufgefordert wird, etwas zu bestellen. Mittlerweile bin ich dann fast immer verdurstet…

lg gudrun

Gudrun  am  17. Januar 2007
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