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Ein Verein, eine Jahressitzung. Obwohl ich schon ... « | » Intimitäten. Folgender Dialog möchte nicht vergessen werden ...

EIGENTLICH ist heute ein schöner Tag. EIGENTLICH ...

EIGENTLICH ist heute ein schöner Tag. EIGENTLICH bin ich gut gelaunt und werde auch alles schaffen, was anliegt. Das steigert meine Laune nämlich noch mehr, normaler Weise :-) ABER. Aber. Aber ich verstehe manche Leute einfach nicht.

Die eine schickt mir trotz wiederholter freundlicher Aufklärung unerbittlich immer weiter irgendwelche blöden Hoaxes, riesige Bildschirmschoner und “neckische” Sprüche, der andere ruft mich stumpf bis an die Grenze des Erträglichen ständig während der Arbeit an, obwohl ich bereits vor Monaten davon so angenervt war, dass ich jedes Mal spontan kotzen könnte, das auch durchaus nicht verberge - und übrigens, ich habe keinen Bock mehr auf Leute, die sich immer nur melden, wenn sie was wollen und dabei so einfache Bitten wie Respekt vor einigen Tageszeiten ignorieren.

Eine schreibt mir fast jeden Tag sehr hartnäckig und sehr fordernd, wann wir uns denn endlich mal träfen, sie wolle doch so vieles von mir haben, wissen, gemacht bekommen, lernen (ich will aber nicht) und wieder einer hat die unglaublich beschissene Angewohnheit, das Telefon wieder ... und wieder ... und wieder ... und wieder durchklingeln zu lassen. Weil wenn ich nicht drangehe, dann kann es ja nicht sein, dass ich auf dem Klo bin oder auf der anderen Leitung spreche oder es mir zu schlecht geht zum Telefonieren (oder ich gar nicht da bin). Oh nein, das kann nicht sein, also lebe die dumpfe Hartnäckigkeit hoch, hoch, dreimal hoch: Stumpfsinn rulez.

Jawohl hab ich gute Laune, ich mag nur manche Leute eben nicht ertragen müssen. Da geht man aus dem Haus und wird am Arm gegrabscht und zur Seite gezerrt und bekommt mitgeteilt, dass die Tochter von der Kusine der Freundin der Tante der Nachbarin sich jetzt einen Laptop kaufen wolle und ob ich nicht .... Und ob ich nicht was? Naja, bei der Auswahl helfen. OK, natürlich bin ich schon achtmal so blöd gewesen, mich auf sowas einzulassen und daher weiß ich auch, dass ich darauf vollfruchtig verzichten kann. Der eigene Bekanntenkreis ist nah genug. Aber ich habe jetzt eine Strategie. Ich frage also zurück “Ja, haben die denn wenig Geld?!” und suggeriere, dass ich nur wissen will, ob es ein gebrauchter sein soll oder ein Neugerät sein darf. Oh nein, das muss schon was Nettes sein, oh ja, die Kohle haben sie, denen gehört doch dieser Häuserblock und jene Sklavenkolonie und überhaupt hat Papi ihr doch neulich die Eigentumswohnung geschenkt ... “Prima.” strahle ich und freue mich: “Dann kann sie sich ja eine professionelle Beratung beim Fachhändler leisten, das ist sehr gut.” Versichere noch dreimal, dass es wirklich besser ist, wenn man sich beraten lässt, lasse die Namen von zwei Fachhändlern fallen und entschwinde so wenig eilig, wie es sich unauffällig machen lässt.

Denn wirklich, zeit- und nervenintensiv fernen Bekannten von fremden Verwandten helfen, damit so eine hauptberufliche Tochter 100 Mark spart - irgendwo hört’s auch mal auf. Oder ich mache einfach was falsch. Jetzt fahre ich zum Beispiel zum Optiker, dabei könnte ich doch einfach bei den Nachbarn klingeln und fragen “Sie haben doch auch eine Brille - könnten Sie mir meine nicht eben mal in der Innenstadt abholen und dabei schauen, ob das auch alles richtig so ist? Ich meine, Sie tragen Ihre doch viel öfter als ich die meine und die beim Fielmann reden sicher lieber mit erfahrenen Brillenträgern. Ja klar weiß ich, dass die mir passen muss, aber ich bin halt so ... ach Sie wissen schon ... und stehle Ihnen lieber die Zeit, weil Brillen kosten ja MEIN Geld, Sie verstehen ... und überhaupt weiß ich gar nicht, warum Sie sich jetzt nicht geehrt fühlen, wo ich mich doch vertrauensvoll an Sie wende, um Ihnen zuzumuten, dass Sie Fahrtzeit und ein paar Stunden opfern! Schließlich kennen wir uns kaum, ich habe noch nie was für Sie getan und irgendwie muss man ja wohl mal anfangen, sich besser kennen zu lernen ...”

Mittwoch, 28. März 2001 um 10:00 PM
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