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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

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Unzureichender Arbeitsspeicher. « | » Erkenntnisse und Tagebuchgeblubber

Blog. So viel Zeit muss sein.

Keine oder wenig Zeit haben heißt nicht, dass man nicht zwischendurch noch bloggen könnte.

Genauer gesagt verändert sich die vorhandene Zeit, wenn man einen Blog-Eintrag schreibt: Sie entspannt sich, streckt und dehnt sich und bietet den Gedanken eine kurze Massage, die anderen Abläufen dann auch zugute kommt. So wie Zuneigungen und Freundlichkeiten sich vermehren, wenn man sie bedenkenlos und reichlich verteilt, hat auf einmal viel mehr Alltag in einem Tag Platz, der auch ein bisschen Raum fürs Blog findet - wenn man gerade einen Eintrag schreiben möchte, obwohl man eigentlich zurzeit keine Zeit fürs Blog hätte.

Der Effekt lässt sich auch umkehren.

Wenn jemand auf eine Information wartet und dabei zart durchblicken lässt, dass sich fürs Blog offensichtlich sehr wohl eine Gelegenheit findet, während er-sie-es selbst nicht noch ‘bedient’ worden ist … dann verhärtet sich die Zeit und schrumpft zu einem ekeligen kleinen Klumpen mit Kruste zusammen, dessen ganze Körperhaltung ausdrückt: Meine Zeit teile ich mir immer noch selbst ein.

Ist nicht schön, so verspannt zu sein. Ich nehme dann doch lieber die Massage ganz ohne den Nebeneffekt.

Dienstag, 06. Dezember 2005 um 04:31 PM
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Das hast du sehr treffend gesagt. Freiwillig. FREI. WILLIG.
Ohne Druck. Dann ist es schön :-)

Petra  am  06. Dezember 2005

Ja genau finde ich auch. Das einzige, dass einem dann beim bloggen nach Lust und Laune einen Strich durch die Rechnung macht, ist die Technik selbst. D.h. bei mir der PC oder Internet(beides nicht gerade auf dem neuesten Stand). Und dann war’s das leider auch schon mit der angenehmen kleinen Massage. :-)

stephie  am  07. Dezember 2005

Hmmm Stephie, weisste was ich seit 2 Tagen mache. Ichhabe mir ein Moleskine gekauft und mache es so wie Ernest Hemmingsway. Ich schreibe es auf Papier auf. Voll uncool. Nicht alles was ich reinschreibe kommt dann ins Netz. Aber so einiges.

:)

Luis  am  31. Dezember 2005

ach herje… du hast mein Mitleid. ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich schneller und besser am Computer arbeiten kann, als es handschriftlich zuerst auszuarbeiten. Andererseits hat es den Vorteil, dass es nicht plötzlich einfach gelöscht wird etc…
Viel Glück mit dem Papier… :-)

stephie  am  02. Januar 2006
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