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Aufräumeritis. Lebensgefährliche Attacken, die harmlos beginnen. Erst ...

Aufräumeritis. Lebensgefährliche Attacken, die harmlos beginnen. Erst räumst du ein paar Dinge in eine Flohmarktkiste. Dann denkst du, eigentlich kannst du ja mal die herumliegenden Bücherstapel ins Regal räumen, dazu müssen nur so 40 bis 50 schrottige Bücher von ebendiesem ausgetrödelt werden. Dann wandern drei oder vier große, gestreifte oder neonfarbene (aber nicht mehr funktionierende) Thermoskannen mit in die Kiste, weil das nur konsequent ist. Daraufhin ist im Schrank Platz für rote (viel Tee), weiße (zusätzlicher Kaffee), kleine und sehr kleine Thermoskannen in grün (Grüntee), lila (Schwarztee) und blau (warme Milch für den Kaffee). Wo die vorher gestanden haben, ist jetzt Raum für das japanische Geschirr, das jadegrüne viereckige. Oder doch lieber in den Schrank damit? Dort ist mehr frei als vorher, weil Schrauben, Glühbirnen, Haushaltssilikon (?) und so anderes vom männlichen Insassen gekauftes Zeugs nun in einer Plastikkiste ordentlich verstaut ist und weniger Platz wegnimmt als vorher.

Die Plastikkiste gehörte vorher Oliver, aber nun hat er einen Karton mit Deckel. Der staubt nämlich nicht ein und außerdem ist er orange und das ist schöner als hellblau. Ich habe auch so einen Karton und da sind nun die anderen Bücherstapel, die von meinen Büchern, Belegexemplare und so weiter. Wo die vorher lagen ... seid Ihr sicher, dass Ihr das wissen wollt? *g*

Seit ich endlich die ätzenden Vorhänge weggeschafft habe, geht das immer so weiter. Es wird - und das weiß ich aus Erfahrung - erst aufhören, wenn ich einmal durch die ganze Wohnung bin. Solche Anfälle hatte ich schon immer, aber noch niemals half mir jemand, der so eine unendliche Geduld mit mir hat. Stellt Euch einfach mal vor, euer liebster Mensch wird von euch angerufen und am Donnerstag nach der Arbeit zu Ikea und am Freitag nach der Arbeit in den Baumarkt geschleift. Jeweils anschließend muss er montieren, was ihr gekauft habt - oder umräumen, oder wegpacken. Am Samstagmorgen dann hilft er euch, ein bis oben vollgepacktes Auto zu einer Freundin zu fahren, die Flohmärkte veranstalten lässt - und anschließend marschiert ihr fröhlich und übergangslos in einen Laden mit Räumungsverkauf, um ein bisschen nachzurüsten. Oliver muss ein zusätzliches Geduld-Gen haben.

Als ein kleines Dankeschön von hoffentlich gar nicht so wenigen hat er gestern eine Ganzkörpermassage zuhause von meiner Zehnerkarte geschenkt bekommen. Übrigens bin ich auch geduldig andersrum, jawoll. Ich werde die kostbaren Dinge im Leben nicht durch Alltagszickigkeiten ankratzen lassen - ein ewiger Schwur. Wir haben zB wegen abweichender Wasservorlieben zwei völlig unterschiedliche Duschköpfe und wer duscht, schraubt eben den bevorzugten auf. An manchen Tagen macht mich das irre. Dann halte ich mich an und sage zu dem ungeputzten Spiegel “Halt’s Maul. Du hast die beste Beziehung, die jemand haben darf und die täglichen Banalitäten werden nicht daran kratzen.” Dann weiß ich wieder, dass alles - aber auch wirklich alles - auf der Welt wichtiger ist als so banales Zeugs und dass ich mich damit nicht aufhalten werde. So gesehen ist das mit den beiden Duschköpfen eigentlich eine feine Sache und daran liegt es wohl auch, dass ich bei der Suche nach dem perfekten Aufsatz gerade mal wieder eine Pause mache. Eigentlich bin ich nämlich verdammt hartnäckig im haushältlichen Wettrüstkampf, unerbittlich, gnadenlos und immer am Ball *g* was ich meine haben zu müssen, kommt recht schnell ins Haus. Bis auf diesen Duschkopf.

Samstag, 24. März 2001 um 11:00 PM
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