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Ariana hat mich beinahe, aber nur beinahe ...


Ariana hat mich beinahe, aber nur beinahe reingelegt. Erst schreibt sie immer schön als Ariana und nennt mich Melody, und dann kommt eine Mail von einer Nicole, die mich Carola nennt. Haha - FAST reingefallen in meinem ganzen Trubel-Trouble, aber nicht ganz! ;-))) Ein flammendes Plädoyer für Wolfsburg - man lese meinen Eintrag vom 16.02. - das ich Euch nicht vorenthalten will *g*

[Ariana] schreibt: “.....fast bin ich ein bisschen beleidigt wegen Deiner Wolfsburger Erfahrungen, schließlich bin ich in Fallersleben (Wolfsburg-Stadteil seit 1972) aufgewachsen. Aber es ist wohl was anderes, wenn man dort lebt oder nur mal vorbeischaut. Dennoch möchte ich eine kurze, aber flammende Rede für meine Heimat halten (bei Desinteresse bitte diesen Absatz überspringen *grins*):

Wolfsburg gibt’s ja erst seit 1938, und “das Werk” war vor der Stadt da. Du wirst also kaum alte Häuser finden. Vieles ist konstruiert und als Hitler-Stadt geplant (an den Fensterklappen an den Häusern kannst Du durchaus die älteren Häuser und Hitlers österreichischen Wurzeln erkennen, kein Witz). Die Porschestraße, jetzt Fuzo, war als Prunkstraße zum Wolfsburger Schloss angelegt. Das Werk ist dementsprechend genauso alt. Es hat keinen Keller, die Lager sind im Erdgeschoss, die Produktion im ersten. Die Fassaden des Werks mit den Büros stehen unter Denkmalschutz (die Hakenkreuze sind entfernt worden). Dahinter liegen die Produktionshallen.

Als ich dort gearbeitet habe, waren ca 65.000 Leute dort beschäftigt, und da in ganz Wolfsburg incl. Eingemeindungen nur knapp 130.000 Leute wohnen ist klar, warum es “das Werk” ist. Die Stadt ist zweitgrößter Arbeitgeber. Wenn Du in Wolfsburg irgendwo im Stadtgebiet bist, musst Du höchstens fünf bis 10 Minuten laufen, und Du bist im Grünen. Wolfsburg ist (oder war zumindest) die grünste Stadt Europas. Will sagen, die mit den meisten Waldecken im Stadtgebiet. Es gibt einige künstliche Seen, der Schillerteich z.B. mitten in der Stadt, oder der Allersee. Das Badeland war eines der ersten in Deutschland mit “Seegang”, und dann haben wir VW-gesponsored noch das Planetarium zu bieten (ganz in der Nähe vom Holiday Inn). Das große und schon ziemlich bekannte Kunstmuseum (in dem ich aber noch nicht war) ist ein Geschenk an die Stadt von der ehemaligen Eignerin des VVD. Und natürlich meine Heimatstadt Fallersleben, der Geburtsort des Dichters des Deutschland- und vieler Kinderlieder. Alt und klein, ehrwürdig mit Fachwerkhäusern. So, fertig.

Wenn Du aber Deinen Spaß mit den Schichtnasen haben willst, dann gibt es nur zwei Dinge, die Du unbedingt tun solltest: Gehe zum Werkers Glöck’l (Fuzo halbe Höhe, am Imperial-Kino, schräg gegenüber von C&A) und iss dort die original Wolfsburger Currywurst. Alternativ gibt’s die auch in der VW-Kantine (Schichtkantine, aber nur zum Frühstück). Und zweitens abends in den Kaufhof, zum Beispiel ins Wobke, Altbierbowle trinken. Macht besonders Spaß im Sommer, wenn die ganzen Schichtnasen ihre getunten Golfs (Gölfe?) spazierenfahren. Herrlich dämlich. Übrigens bin ich vor 8 Jahren da weggezogen und habe noch keine tiefschürfende Sehnsucht. Aber so schlimm ist’s nun auch wieder nicht. Meine Eltern berichten mir, dass zur Zeit wahnsinnig viel gebaut würde, vor allem die VW-City mit diesem Auto-Turm und Hotels.”

Gölfe? ;-) Nun gut, ich hab mir schon gedacht, dass es nicht nur “das Werk” gibt. Aber da ich nicht mehr dort bin, beschäftigt es mich naturgemäss nicht mehr allzusehr :-))) vielen Dank für die äh Richtigstellung? oder besser wohl Ergänzung des Wolfsburg Experience Textes.

Irgendwo hab ich schlagartig irre viel zu tun. Trotzdem habe ich angefangen, ein paar meiner Webseiten etwas aufzufrischen, die Buchseite etwas ordentlicher zu gestalten und endlich mal eine kleine Publikationsliste anzufangen. Besser jetzt, wo es noch nicht soviel Arbeit ist *g* :-) und ich hab sogar fast alle Texte im Original wiedergefunden. Dabei bin ich eigentlich ziemlich strukturiert und ordentlich, ich verwahr nur nicht so sehr viel. Am besten kann ich arbeiten, wenn mein Tisch so gut wie leer ist und die Arbeit vor mir auf dem Schirm - alles andere ordentlich archiviert auf Papier oder digital. Keine Ahnung, wann das genau passiert ist, ich weiss noch, dass ich früher oft in einer Art Dschungel hauste, weil es mir echt so schnuppe war, ob Dinge weggeräumt waren oder nicht. Dinge, nun ja. Wäsche, Pizzakartons und Tonnen von Büchern und Bekannten, wenn ich mich recht erinnere :-) aber irgendwann reorganisierte ich mich wohl, rationalisierte das Chaos weg und fand zu einer klaren Linie.

Ja, auch im Büro. Annäherung an das papierlose Büro :-) nur dass es hier in meinem Privatbüro keiner sieht. Seltsam ist es schon, so ohne Kollegen. Hmpf. Ohne Chef lässt sich klasse aushalten *g* aber ohne die ‘Jungs’, so beschäftigt sie auch immer waren, das ist schon irgendwie manchmal ein bisschen komisch. Den gnadenlos überheizten Raum vermisse ich allerdings nicht. Ausserdem sollte ich mich jetzt ziemlich schnell auf die virtuellen Socken machen, denn ich muss bis morgen mittag einen Artikel eingemailt haben. Leider gehöre ich zu denen, die Zeitdruck brauchen, um loslegen zu können ;-) nun gut, den hab ich jetzt allerdings.
Bye!
Melody

*eilig davonhastend und den Laptop am Modemkabel hinter sich herschleifend*

Dienstag, 22. Februar 2000 um 11:00 PM
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