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Ambitionen

hoch hinaus

»Ohje!« Meine Mutter gibt gern kreißsägenartige panische Töne von sich, wenn es um ihre Enkelin geht: »Darf deine Tochter das?!«

Kann man getrost übersetzen mit: ‘Warum waltest du nicht deiner Aufsichtspflicht, mein kleines Enkelkind klettert auf zweieinhalb Meter hohe Spieltürme!’

»Meine Tochter darf das, was sie kann.« antwortete ich prompt, wenn auch nicht ganz wahrheitsgemäß. Aber wozu die Feinheiten diskutieren, wenn es doch im Grunde nur darum geht, dass die Omas insgeheim die ganze Zeit denken, sie könnten es ja doch besser. Alles. Vor allem die Erziehung. Wenn sie denn bloß dürften.

Wenn ich meine Mutter bitte, dem Kind ein Brot zu machen, bekomme ich als Seitenhieb serviert » ... und wir haben dann auch noch abwechselnd immer ein Stückchen vom Apfel gegessen, denn Vitamine sind wichtig.«

Gut, das wusste ich noch nicht. Wir haben bisher Obst und Gemüse sorgfältig vermieden, ernähren uns von tiefgefrorenem und nicht aufgetautem Weißbrot und Marshmallows, ab und zu bringt der Mann ein Bison mit - das essen wir dann roh. Jetzt, da ich aus offizieller Quelle weiß, dass auch Vitamine irgendwie wichtig sind, besorge ich natürlich ein paar Pillen mit so Vitaminzeugs drin.

Vielleicht warte ich auch einfach ab, bis das Tochterkind sich artikulieren kann und sich nicht mehr so freundlich am Händchen mitziehen lässt. Vieles dürfte sich dann von selbst erledigen.

Mittwoch, 29. Juli 2009 um 06:15 AM
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Klar dürfen die das. Die das-Brot-muss-aber-kleingeschnitten-werden und ohne-Mütze-nicht-rausgehen-Fraktion soll sich nicht so anstellen…

Dentaku  am  29. Juli 2009

Gnihihihihiii Hier ist es HAARGENAUSO! Ächz! Naja bis auf die Tatsache, dass Liane noch nicht klettert ;). Feines Bild und geschickte H.!

@Dentaku: Das Bild ist fantastisch!!!

Silke  am  29. Juli 2009

Erinnert mich an meine Oma - für die waren alle Kinder niedlich, bis sie sprechen konnten und allmählich einen eigenen Kopf bekamen. Dann wurden sie alle “dönsch”. ;-)

Kirsten  am  29. Juli 2009

Nerven wie Drahtseile braucht man da, wenn man die Kleinkinder so hoch klettern sieht.

Meine Frage lautet da immer: Kann sie das?
Aber heißen soll es: Ich schließe lieber meine Augen, damit ich das Unglück nicht kommen sehe.

sammelmappe  am  29. Juli 2009

Dentaku, genau so sehe ich das auch :-)

Silke: Ist ja auch hart für die Omas, dass sie alles besser wissen, es aber nicht dürfen. Hehe. Und NEIN, man selbst muss nicht so werden, der Mensch ist ein lernfähiges Wesen.

Kirsten: Ganz so schlimm ist es nicht, aber warum ich in der Pubertät so mit meiner Mutter aneinandergerasselt bin und zwar für 25 Jahre am Stück, das kann ich verdammt gut nachvollziehen jetzt wieder.

“Sammelmappe”, deine Einstellung ist so merkwürdig negativ und der Kommentar ist auch irgendwie total mies, weißt du das eigentlich? Welches Unglück bitte? Auf diesem Foto klettert ein über alles geliebtes stolzes kleines Kind auf eine Rutsche. Das ist kein Unglück, sondern das exakte Gegenteil.

melody  am  30. Juli 2009

Huch! Natürlich ist es kein Unglück, wenn das kleine Kind die Rutsche hoch klettert.
Da ich aber nicht weiß, was Kinder schon können und was noch nicht, bekomme ich immer Herzklopfen, in solchen Situationen.

Daran ist nichts mies.

sammelmappe  am  30. Juli 2009

Sie geben dem Kind rohes Fleisch zu essen und tauen das Weißbrot nicht auf? Ich bin entsetzt ;-)

Ja Omas scheinen es wirklich schwer zu haben, meine Mutter berichtet mir auch immer sehr detailliert wie gut es ist, dass sie beim Enkel immer alles sehr genau macht (was immer das heißen mag) weil die jungen Mütter (meine Schwester ist 38, mein Neffe 5 Monate), ja alles immer so locker sehen.

Schönes Foto übrigens, sieht nach einer erfolgreichen Kletterpartie für die Tochter aus :-)

Perse.phon.e  am  30. Juli 2009

Nee, bei meiner Mutter ist es andersrum - sie hat irgendwann beim vierten Kind aufgehört zu erziehen (“das hat sowieso keinen Sinn, Ihr seid so geworden, wie Ihr werden wolltet, wir haben eingesehen, dass es Quatsch ist, da groß was erziehen zu wollen”). Und bei den Enkeln geht das so weiter.

Der Fairness sollte ich erwähnen, dass ich das erste Kind war, wo sehr wohl noch erzogen wurde…

DocTemplate  am  31. Juli 2009

ach ne?

ich habe 4 kids gross bekommen :)
und muss meine tochter immer daran erinnern, dass sie das kind (enkelkind) doch bitte machen (lernen) lassen soll.
eine übervorsichtige tochter ist fast schlimmer als ne übervorsichtige O M A *gg*.

lg. elvi

elvi  am  31. Juli 2009

Wenn ich einen Erziehungs"vorschlag” meiner Mutter ablehnte, maulte sie immer, sie hätten mich ja so schließlich auch groß gekriegt.
Meine Sicht: Ich habe es trotz allem überlebt ;-)
Dieses Häppchenschneiden bis zur Oberschule und Mützchen-auf-Gedöns mussten unsere vier von UNS jedenfalls nicht erdulden.
Und als Oma anfing zu nerven, wollten die Kinder nicht mehr hin, als sie alt genug waren das zu äußern.

Petra  am  15. August 2009
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