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Abwaschbar

Die unerreichbaren Füße unter dem Babybauch ließen mir nur noch die Wahl zwischen Birkenstocks und Schuhen, die ich in Gegenwart und mit Hilfe des Gatten an- und ausziehen kann. Eine Abhängigkeit, die ich mit zunehmendem Herbstwetter und dem Bedürfnis, mich jederzeit schuhelos hinlegen zu können, nicht mehr hinnehmen wollte.

Außerdem brauche ich im Krankenhaus Schuhwerk, das ich selbst bewältigen kann.

Erst kaufte ich nur Hausschuhe. Leider die wärmsten, die ich finden konnte: Flauschige stiefelartige Wolldinger, denen der Mann wohlwollend das Fell kraulte, bevor er sie zu füttern versuchte – mir wurde schnell klar, dass ich damit wirke, als wäre ich aus einem Aufbewahrungs-Camp für schwer erziehbare Eskimos geflüchtet.

Mit den passenden Schneeschuhen bin ich nun für alles gerüstet, nur nicht für den Krankenhausaufenthalt (jedenfalls nicht auf der Station).

Dann suchte ich ein Schuhgeschäft heim, das zufällig gegenüber der Arztpraxis liegt. Ich konnte mich quasi einfach reinkollern lassen, sonst hätte ich den Weg nicht auf mich und die Bauchkugel genommen. Man kann dem netten Verkäufer dort gute Nerven attestieren, er hat nicht mit der Wimper gezuckt, als ich uns hineintransportierte und anklagend auf die geschwollenen Füße zeigte.

Vielleicht wusste er auch bloß schon in dem Moment, was ich erst noch mühsam herausfinden musste: Dass sich meine Auswahl am Ende auf weitere Sandalen oder Plastikschuhe beschränken würde, ganz egal wo ich den großen Zeh hineinstopfen wollte.

Am Ende war ich so traumatisiert, dass ich die absurd teuren und irgendwie sehr scheusslichen Crocs-Plastikschuhe kaufte, die in diesem Jahr angeblich so in Mode waren oder sind. In einer Nummer größer als meine Normalfüße. Und ich war auch noch erschöpft genug, dass er mir kleine Plastikblumen draufstopfen konnte. Mitverkaufen gar.

Das war’s dann wohl.

Jetzt kann ich mir genau so gut auch Nichtsport-Leggins besorgen, die Haare

unordentlich

nachlässig auf dem Hinterkopf zusammennudeln, ein Dinkelbackbuch kaufen und das Make-up entfallen lassen.

Donnerstag, 27. September 2007 um 08:30 AM
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Jetzt sei nicht so gemein! *zungezeig*
Ich trage seit 2 Jahren beinahe rund um die Uhr und ausschliesslich Crocs! Verschiedene Farben und vor allem Modelle eben. Sie sind nicht nur superbequem, sondern auch waschbar und hübsch! Leggings und unordentliche Haare habe ich in meiner Familie trotz Crocs-Manie noch keine entedeckt. ;-)
Sei bloss froh, dass ich hier keine Bilder einfügen kann, denn sonst hätte ich Dir schon unsere augenfeindliche farbenfrohe Crocssammlung gezeigt!

Lydia  am  27. September 2007

*gröl*

Ich hab da noch einen ein Meter langen Plastikschuhanzieher, der mir gegen Ende wunderbare Dienste geleistet hat, damit ich noch in meine Schlupfschuhe mit Gummizug kam. Aber Gott sei Dank hatte ich auch kein Wasser in den Füßen.

Ich sag jetzt mal nicht, dass ich dieses Plastikkroketten für 10 Euro gesehen habe - ohne Plastikblümchen allerdings. ;-)

Aber Du scheinst noch drüber lachen zu können. Das ist ein guuutes Zeichen! Und welche Farbe trägt die modebewusste Hochschwangere von heute?

tanja  am  27. September 2007

Lydia: Das macht mir jetzt aber Angst. Es fängt also tatsächlich mit einem einzigen Paar an?
*g :-D

Tanja: Ich konnte mich nur zu schwarzen durchringen :-)))

melody  am  27. September 2007

P.S. ach du meine Güte. Es gibt einen FACHBEGRIFF für die Deko-Blumen und anderen Gegenstände, die man sich auf die Plastikschuhe stopfen kann.

Jibbitz.

Na dann.

melody  am  27. September 2007

Ich hab in Stockholm tonnenweise Zeug gesehen, das man sich in die Croc-Löcher stopfen kann… Verkehrsschilder, Blumen, und Elche natürlich. Hätt ich GEWUSST, dass du jetzt sowas hast…. *ggg* Keine Angst, ich scherze nur.
:-)

Petra  am  27. September 2007

Ich meine, die Crocs lassen sich ja schon gut an- und ausziehen und sind auch recht bequem (ja ich gestehe: ich habe quietschgelbe mit einigen Jibbitz *lol*), aber bei dem aktuellen Mistwetter wirst Du wohl doch auf die Hilfe des Mannes zurück greifen müssen. Es sei denn, Du verlässt das Haus nicht mehr oder hast kein Problem mit nassen Füßen.

Silke  am  27. September 2007

Ha, ha, ha…. Grööööl :-)) OK, wer sind Sie und was haben Sie mit Frau Heine gemacht? Die Frau, die ich kenne, würde freiwillig nichts anziehen, wo man Plastikblumen drantackern kann. Carola, ich seh’ dich schon mit Dinkel herumhantieren…

Köstliche Geschichte :-))))

Zum Thema “Namen, die die Welt nicht braucht” sind mir in den letzten Wochen folgende Exoten bei ca. zweijährigen Kindern begegnet: 1. Martino, 2. Matthias, 3. Mariannne. Man stelle sich bitte mal vor, wie man ein Kleinkind “Martino” oder “Marianne” ruft. LOL

Marion  am  27. September 2007

ich hab laut gelacht beim Lesen. Bis zum vorletzten Absatz.

Ich besitze auch Crocs. Zwei Paar. Aber ich hab ja auch zwei Kinder. ;)))

Biggi  am  27. September 2007

hihi, ich hab mir ein paar holies gekauft neulich (das ist wohl sowas ähnliches), aber nur aus verzweiflung, weil ich keine gummistiefel fand und hoffe, so für die nordsee gerüstet zu sein.

weiterhin alles gute !!!

limone  am  27. September 2007

also, mit Dinkel könnte ich dir gerade aushelfen…

*schnellwegrenn*

:)

Tina  am  27. September 2007

Ich mußte jetzt erstmal Bilder googeln gehen, um überhaupt in Erfahrung zu bringen, um welche Art von Schuhen es sich hier handelt.

Aua…

*ROTFL*

(Aber immerhin kannst Du die Teile auch gleich als Badeschuhe nutzen, wenn Dir die Dusche in der Klinik nicht sauber genug ist. *g*)

Ute  am  27. September 2007

*hüstel :-))

Liebe Crocs-Fans, sie sind sicherlich bequem. Sonst hätte ich ja nicht reingepasst. Aber es sind (meine zumindest) GUMMI-CLOGS. Mal ehrlich. Ganz ehrlich .. das sind doch zumindest seltsame Schuhe?!!

:-D

melody  am  28. September 2007

Was haben sie nur mit den guten alten Holzclocks gemacht?

creezy  am  28. September 2007

Clocks/Crocs sind eine Erfindung von Holländern (ja, die mit den Holzschuhen). Da erübrigt sich die Frage ob Clocks/Crocs seltsam sind. Sie sind seltsam.

BTW: Wie wäre es mal mit einem T-Shirt mit dem Aufdruck: “Vorsicht Kugelbauch! Nicht berühren!”

Oder: “Baby an Board”

Oder: “Nein, ich bin nicht schwanger. Ich habe eine Bombe versteckt…”

Ralf  am  28. September 2007

Das mit der Bombe könnte ich mir glatt noch überlegen. Danke für die Aufmunterung, kann ich gerade gut brauchen :-)

melody  am  28. September 2007

ich weiß nicht, wie das bei den crocs ist, aber die holeys sind aus federleichtem natur-kautschuk. sonst hätte ich sowas vermutlich auch nicht gekauft.

allerdings kann ich mir die auch eher weniger außerhalb eines schwimmbads oder strandes vorstellen… und gerade heute habe ich in der stadt ein junges pärchen mit knallbunten crocs gesehen (er grün, sie pink) und musste sofort an diesen eintrag denken… :-D

limone  am  28. September 2007
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