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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«
»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries
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Wir warten. Warten auf den Wiederaufbau unserer Wohnung, warten in der überfüllten Übergangswohnung mit flappenden Nerven, wahrhaft miserablen sanierungsbedürftigen Bädern und ohne brauchbare Küche darauf, dass die Bauerarbeiten wieder aufgenommen werden. Unsere (gesunden) Gäste versichern mir im Chor, sie würden es schon sehr lange unglaublich unerträglich finden in unserer Situation und vergessen: Man kann sich nicht aussuchen ob man wartet, wenn es gebrannt hat. Nicht, wenn man ins Wohneigentum zurückmöchte, was wir nämlich wollen.
Lustig ist, dass gerade die größten Tröten der Sorte “ich kann nicht kacken, wenn der handgebrühte, aus einem bestimmten Dorf in Sizilien stammende Cappuccino nicht die richtige Temperatur hat und plärre auch gerne penetrant über solche Befindlichkeiten ab” uns recht gönnerhaft erläutern, wir hätten ja doch ein Dach über dem Kopf und damit seie die grundsätzliche Versorgung ja gesichert.
Stimmt. Wir haben ein Dach über dem Kopf, und wir sind jeden Tag dankbar dafür, dass unsere Vermieter uns nicht zum Auszug drängen - denn die Übergangswohnung soll verkauft werden (nicht gut möglich mit uns drin und ohne Auszugstermin).
Aber ich bin rastlos eingesperrt in diesem Raum mit Bett, Büro, Balkon, Essecke und Durchgang und möchte jetzt endlich gerne wieder so wohnen, wie auch ich es gut aushalte. Zum Beispiel vermisse ich ganz dringend die Option, das Zimmer zu wechseln, wenn der Husband das sterbende Walross gibt. Zusammengesperrt zu sein, wenn einer Magen-Darm hat, ist auch keine schöne Variante von Mensch-ärgere-dich-nicht und was beispielsweise ein Schwiegermutterbesuch mit Übernachtungsandrohung für Therapiebedarf auslöst, wollt ihr wahrscheinlich wissen, werdet es aber nicht erfahren.
Es wird alles wieder gut, es weiß nur keiner, wann.
Was ich eigentlich sagen wollte: Fünfzehn Jahre Muttertag-Homepage. In diesem Jahr mit zwei Dutzend Interviews, über die ich mich besonders freue, da es sich zu 99% um liebste Kolleginnen handelt - nur ein völliger Muttertags-Fan ist noch nicht aufgetaucht, aber das war ja auch nicht die Erwartungshaltung.
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