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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Samstag, 31. August 1996

Liebevoll wie einen Kräutergarten würde ich diese ...


Liebevoll wie einen Kräutergarten würde ich diese Homepage hegen und pflegen, sagte ein Stänkerer und meinte es gehässig und böse. Da muß er aber noch gewaltig dazulernen beim Beleidigen, denn genauso ist es. Es macht Spaß. Wenn es keinen Spaß mehr macht, tut sich hier gar nichts mehr - so bin ich: Darauf versessen, mich in meiner Freizeit sogar zu amüsieren. WAS tue ich? Nur vor dem Computer hängen? Ach Quatsch. Ich kann mich an mindestens drei Ereignisse der letzten 30 Jahre erinnern, wo ich das Haus verlassen habe (*grins*). Abgesehen davon ist mir längst aufgefallen, daß so ein “Vorwurf” meist von waschechten Online-Junkies kommt und wahrscheinlich genau deswegen hart treffen soll. Find’ ich irgendwie ganz witzig.

Faszinierend ist, was man in deutschen Buchhandlungen so als topaktuelles/wunderbar angemessenes Präsent angeboten bekommt, wenn man schlicht sagt “Ich suche ein besonderes Geschenk für eine sehr gute Freundin, die gerne und viel liest - und es sollte weder Rosamunde Pilcher noch der neueste Konsalik sein. Hunde mag sie auch, und gute Fantasy; und sie ist natürlich auch keine Hausfrau oder so.” Von psychologisch angehauchten Alltagshelfern bis hin zur “Stephen-King-Miniatur-Edition in 6 Bänden” war bei den Vorschlägen alles dabei. Asiatisch angehauchtes Schicksalsgesabbel scheint momentan ebenso in Mode zu sein wie vor zwei Jahren Bücher über tapfere Katzen (ich MAG Katzen, aber echte) und letztes Jahr hach so luschtig emanzipierte Superweiber (mag ich nicht, irgendwie nervtötend, es muss doch ein Mittelding zwischen Hardcore-Emanzenbuch, Hausfrauenvereinen und Hera Lind geben????). Ich habe dann der Versuchung widerstanden, mir für die spontan angelachte Migräne so ein Selbsthilfebuch zu kaufen und verliess die Buchhandlung mit ... Quatsch, das verrate ich doch jetzt noch nicht, schliesslich hat die gewisse Freundin erst nächste Woche Geburtstag.

# 31. August 1996 um 10:00 PM
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Dienstag, 20. August 1996

Heute hat meine Homepage einmonatigen Geburtstag und ...


Heute hat meine Homepage einmonatigen Geburtstag und heute waren genau 1.000

Leute hier! Wahnsinn…! Ich freue mich. Gerne wäre ich der tausendste Besucher gewesen, aber da war jemand schneller. Auch nicht schlimm!

# 20. August 1996 um 10:00 PM
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Samstag, 17. August 1996

Ich bin traurig. Eben erzählte XXX mir, ...


Ich bin traurig. Eben erzählte XXX mir, daß ein guter Freund von ihm sich heute umgebracht hat und ich war total geschockt. Aber bevor ich noch angemessen oder überhaupt irgendwie reagieren konnte, berichtete er schon von dem zu dem Zwischenfall passenden Gedicht, welches er direkt auf seine Homepage geknallt hat. Jeder hat eine unterschiedliche Art, so einen Vorfall zu verarbeiten. Aber DAS finde ich geschmacklos, direkt am selben Tag. Mir ist ganz elend. Es wäre wohl angemessener gewesen, wenigstens ein paar Tage zu warten, aber die neue Erlebniswelt WWW gibt wohl der Egozentrik Vorschub, wie es scheint - man stelle sich nur vor, man würde jemandem verbieten, sich auszuleben? Glücklicherweise ist die Chance nicht gerade groß, daß die Zurückgebliebenen auf diesen künstlerische Ausdruck von Gefühlen stossen, so was muß sehr verletzend sein.

# 17. August 1996 um 10:45 PM
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Donnerstag, 15. August 1996

Endlich Weekend! Als ob ich was davon ...


Endlich Weekend! Als ob ich was davon hätte - ich werde wahrscheinlich von der Firma aus direkt ins Bett gehen und 72 Stunden durchschlafen. Das hohläugige Wesen mit den grauen Augenschatten bin ich??? Und da fragen die Leute, warum ich kein aktuelleres Foto auf die Page packe? Scannen vor Lachen, ich war schon froh, daß ich das eine Bild von 1995 eingescannt bekam. Aber gut, bevor es ein Jahr alt wird, lasse ich mir was einfallen, versprochen… Als das Foto gemacht wurde, war ich ziemlich krank und der Fotograf hat mich recht stark geschminkt

# 15. August 1996 um 10:00 PM
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Montag, 12. August 1996

6.32 Uhr, ich konnte nicht schlafen…. Es ...


6.32 Uhr, ich konnte nicht schlafen…. Es ist viel zu aufregend gewesen gestern, die Bestätigung zu bekommen, daß mein Buch Liebe auf den ersten Klick bei ECON erscheinen wird. Etwas, das mir viel bedeutet, klar. Um 5.45 Uhr war ich wach. Eigentlich wollte ich unbedingt etwas schön ormuliertes freudestrahlendes hier hineinschreiben, aber ich kann nicht, ich sitze nämlich vor Lachen fast neben dem Stuhl. Gerade war ich kurz in einem Chat von AOL (das passiert mir selten länger als für ein paar Minuten) und ein Teilnehmer mit dem hochintellektuellen Namen “Schmusebla” oder so ähnlich jagte mir so ein wundervolles “Telegramm” nach, als ich schon längst im Internet war.

Das war ja nun leider keine Ausnahme, aber dieser Mensch degenerierte buchstäblich in zweieinhalb Minuten und ich habe schon fast Magenkrämpfe vor Lachen. Erst das übliche Blabla statt einer Begrüßung, dann die Frage, ob meine Homepage denn gut sei. Nach knapp einer Minute (?) kam er zurück und meinte, meine Homepage sei ja wohl Scheisse. Als ich etwas verblüfft nachfragte, wie er in so dermassen kurzer Zeit eine ganze Page voller Texte beurteilen könne, erwiderte er, seine sei halt besser. Das könne ja sein, habe ich dann zurückgeschrieben, aber ich würde wohl nicht nachschauen (grins), seine Art würde mir nicht gefallen. Daraufhin wollte er mich angreifen und warf mir “Masse statt Klasse, was????” vor und mir fiel dann ein, daß ich ja gestern meine Freude über die Veröffentlichung meines Buchs auf den Haupteingang der Page gesetzt hatte und dachte mir mein Teil. Er wiederholte dann noch einmal, seine Page sei besser und ich meinte, mir wäre Inhalt wichtiger als Layout und er habe doch noch gar nicht richtig lesen können. DOCH, schnauzte er zurück, er habe den Artikel über Cybersex gelesen!!! Jetzt habe ich einen blauen Fleck am Knie und mich eine Viertelstunde gröhlend über den Fussboden gewälzt, denn dieser Volltrottel auf der Suche nach Cybersex, der sich zweifellos erkannt vorkam, warf mir auch noch ein “Typisch Frau!” hinterher. GRÖÖÖÖÖÖÖÖÖHL !!!

# 12. August 1996 um 10:00 PM
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