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»Somebody said it takes about six weeks to get back to normal after you've had a baby. Somebody doesn't know that once you're a mother, normal is history.«

»There are times when parenthood seems nothing more than feeding the hand that bites you.« Peter de Vries

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Freitag, 09. Oktober 2009

Freitagstexter

Freitagstexter

Untertitel gesucht!

Ruhm und unendliche Ehre als Freitagstexter winken, vor allem aber darf der Sieger den nächsten Freitagstexter ausrichten und selbst ein Foto aussuchen, das eine Beschriftung verdient. Info :-). Bitte lest auch hier und dort nach, worum es geht!

Aus weiter unten erläuterten Gründen habe ich auf die Dienste von istockphoto.com zurückgegriffen und bitte trotz widriger Umstände (gna!) um rege und lustige Beteiligung:

Downhill
Hier könnte deine Bildunterschrift stehen :-)

*
Aufgrund eines gesundheitlichen Einbruchs erscheint dieser Eintrag erst nachmittags und nicht frühmorgens, ich bitte um Verzeihung!*

Ganz ehrlich, ich wollte mir mindestens so viel Mühe geben wie Ulf, der vor mir zum Freitagstexten geladen hat. Dann klappten heute morgen die Reste meiner quasi nicht vorhandenen Gesundheit über mir zusammen, ich verschwendete den halben Tag beim Arzt etc.  und jetzt versuche ich, den lustigen Wettbewerb wenigstens aufrechtzuerhalten, damit das Spiel zumindest halbwegs pünktlich weitergeht.

Es würde mich sehr, sehr freuen, wenn sich viele beteiligen! Schreibt eure Bildunterschrift doch bitte in die Comments, und am nächsten Dienstag werde ich aus hoffentlich vielen Beteiligungen den Sieger küren können, der nächste Woche ein Bild präsentieren darf.

# 09. Oktober 2009 um 12:00 PM
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Mittwoch, 30. September 2009

Erst denken, dann … noch mal denken.

In der Kita lernen unsere Kleinen wunderbare Sachen und machen enorme Entwicklungssprünge.

Morgens gibt man ein kleines rosa Mädchen dort ab, das alles Dargebotene mampft und stets höflich “danke” und “bitte” sagt, warum auch immer.

Mittags bekommt man dann ein kleines Monster wieder, das sich plötzlich zusammenhängend äußern kann und dies auch sofort mal tut. In Sachen Mittagessen nämlich: »Mag ich nicht! Weg! Voll ekkkelig! Das auch nicht! Lass es!«

Unser Kind findet jetzt viele Dinge »ekkkelig« mit mindestens 3 K und hat es gerne sauber. Den Popo, den Teller, den Tisch, den Stuhl und sowieso einfach alles.

Den neuen Sauberfimmel wollte ich nutzen, um endlich mal wieder im großen Bett zu schlafen, ohne mich mit einem Kuscheltierlager und dem quer liegenden Nachwuchs arrangieren zu müssen.

Also erklärte ich der Tochter, dass sie besser im kleinen Kinderbett schlafen solle, das sei nämlich schön sauber, also ganz doll geputzt und gewischt und neu bezogen worden und in jeder Ecke einfach “supersauber”. Nur das kleine Bett ist wirklich sauber. Erklärte ich ihr.

Wie blöd von mir.

Jetzt kann ich den ganzen Tag lang zuhören, wie das Mädchen allen, die es hören wollen (und noch einigen mehr) erzählt: »Mamas Papas großes Bett is’ voll ekkkelig, bah, mag ich nicht, dreckig großes Bett haben Mama Papa gemacht, iiieh.«

Seufz.

# 30. September 2009 um 11:26 AM
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Donnerstag, 17. September 2009

Gewissenhaft recherchiert.

Heute Morgen eine halbe Stunde mit dem Kind darüber diskutiert, welche Latzhose angezogen wird: Eine mit Kathy auf dem Latz nämlich, nicht mit Kitty.

Sicher, für Außenstehende mag es wie ein Sieg gewirkt haben, dass die Tochter schließlich mit dem Sanrio-Hasen auf der Brust abmarschierte, aber unter ihrem Arm klemmte wie immer in den letzten Tagen eine Hello Kitty, die Biggi, Tina und Birgit ihr geschenkt haben.

Im Kindergarten trafen wir prompt auf Lena, die eine Ganzkörperkitty oder zumindest ein großes Hello-Shirt mit Glitzerschleife auf der Katze trug. Meinen Blick muss die Lena-Mutter falsch gedeutet haben, denn sie meinte »Rund um Hello Kitty gibt es einfach alles, kaum vorstellbar, was man da alles kaufen kann, wussten Sie das?«

Ich war noch ziemlich müde. Sonst hätte ich besser aufgepasst.

Aber da ich nicht ausreichend über meine Außenwirkung nachdachte (in NoNerds-Land), habe ich geantwortet: »Stimmt. Und Kitty ist ja auch nicht alleine. Wussten Sie, dass Hello Kitty in die dritte Klasse geht und eine Zwillingsschwester namens Mimmy hat? Mimmy hat die Schleife aber auf der anderen Seite, sie trägt eher gelb als rosa, vielleicht hat sie sich deswegen nicht so verbreitet. Der kleine Hase heißt zwar Kathy, es gibt jedoch einen holländischen Nager, der so ähnlich aussieht. Deswegen nennen wir unseren Miffy wie die Zeichnung von Dirk Bruna, obwohl die Nase von der Miffy ja nur ein Kreuz ist, aber egal. Was ich ziemlich schräg finde: Der große Bruder von Hello Kitty heißt Dear Daniel, er hat Hello Kitty eine eigene Katze geschenkt – wie pervers ist das denn?? Jedenfalls heißt das Kätzchen von Hello Kitty Charmmy Kitty und hat eine eigene Merchandising Serie. Shirts und Unterwäsche mit Charmmy Kitty, die Katze von Hello Kitty ist ein eigener Star … aber es wird immer noch schlimmer. Man kann inzwischen Toaster kaufen, die Hello Kitty in jede Scheibe brennen und es gibt sogar Fellmützen für echte Katzen, damit diese wie Hello Kitty aussehen und für Hunde gibt es ganze Anzüge. Hello Kitty ist übrigens nicht immer rosa, es gibt auch eine Goth- und eine Punk-Edition.«

Lenas Mutter sagte daraufhin leicht verstört: »Eigentlich meinte ich Haarklammern.«

Irgendwie habe ich das Gefühl, diese Frau wird nie besonders in Versuchung geraten, mit mir spontan einen Kaffee trinken zu gehen.

# 17. September 2009 um 07:43 AM
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Sonntag, 13. September 2009

Schnappschuss

Um den sonntäglichen Frühstückstisch versammelt: Die geballte weibliche Verwandtschaft mit dem Ziel, das Kind zu erfreuen, zu füttern, zu unterhalten. Sich selbst natürlich auch, denn die Tochter reagiert erfreut auf die ihr bekannten Spiele und Lieder.

Dachten wir.

Bis sie aufstand und erklärte, jetzt ins Wohnzimmer zu gehen. In der Tür blieb sie nämlich stehen und schob uns alle mit der Handfläche zurück an den Tisch:

»OHNE Singen!«

# 13. September 2009 um 09:04 AM
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Dienstag, 25. August 2009

Die ersten Tage sind die ... was immer.

Wir gehen jetzt in die Kita, genauer gesagt fangen wir damit an. Diese erste Phase dient meiner Eingewöhnung, damit ich die Trennung tagsüber später besser verkrafte.

Das Vor- und Zubereiten von Mitnehmfrühstücken macht mich fertig. Mal habe ich Käsewürfel, Weintrauben, Apfel, Banane, kleine Brote und Würstchen dabei ... und einige der anderen ein Butterbrot in der Tüte. Wenn ich ein schlichtes Butterbrot in der Tüte mitnehme, begeistert von diesem Prinzip des einfachen Lebens (für Mütter), bekommen andere Kinder natürlich viergängige Gemüseplatten mit Joghurt und handgeklöppeltem Dinkelkeks serviert. Verdammt.

Heute morgen dann war ich so erschöpft, dass ich die verdammte Übergangs-Butterbrotdose* vom Kind mit Tesafilm versiegelt habe, nur damit das Ding endlich zublieb. Das klappte. Auf dem Weg zur Kita wollte ich mir überlegen, wann ich das Klebeband schnell und heimlich wieder abmache, zum Beispiel bevor ich die Dose auf den Rollwagen lege, der später zum gemeinsamen Frühstück gefahren wird.

Da das Kind aber schon um 7 Uhr früh im Nachthemd mit Rucksack von innen an der Wohnungstür kratzte und “Kita! Kita!“ brüllte, vergass ich die Mac-Guyver-Dose wieder und musste sie dann mitsamt der gründlichen Tesa-Versiegelung entsetzt anstarren, als die Erzieherin sie mir fröhlich aus der Hand nahm.

Waaa!

Glücklicherweise gab es mindestens eine noch weit verantwortungslosere Mutter als mich. Die hatte nämlich fünf Möhrenschnitze und drei Prinzenrollenkekse als Frühstück komponiert und warf mich also mit dem bisschen Klebeband mühelos aus dem Rennen, denn sofort begann eine ernst verhaltene Diskussion über Vitamine und wie man abwesenden Müttern von ihrer Existenz erzählt. Anwesende Mütter und Tesafilm waren kein Thema.

Puh.

Das Klebeband konnte ich abpulen und heimlich in die Rocktasche stecken. Natürlich war dann die Dose offen und später die ganze Kindstasche voller Dinkelbananennutellamuffinkrümel, aber das war die Kitaküche schließlich auch.

*Eine gut schließende richtige Kita-Butterbrotdose befindet sich bereits im Anflug. Ist sogar ein Bär drauf.

# 25. August 2009 um 09:17 PM
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