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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Saftnasen

Donnerstag, 01. Februar 2007

Augen zu und durch

So heißt ein Artikel aus der SZ, Zitat: »In einer Gesellschaft, die chronisch unausgeschlafen ist, in der Menschen, die genügend schlafen, als faul beschimpft werden, und solche, die ungesund leben, als engagiert gelten, hängen Gelingen und Scheitern einer Beziehung stark davon ab, ob es einem Paar glückt, sein Nacht- und sein Bettleben aufeinander abzustimmen. Jedes Liebespaar muss dabei einen Prozess durchlaufen, der niemals abgeschlossen ist. Ständig kommen neue Störfaktoren dazu, das können Kinder, Krankheiten oder sogar Haustiere sein.«

SOGAR Haustiere???

Der Text geht so weiter »So berichtet Rosenblatt von einem Mann, der sich beim Sex durch die Katzen seiner Frau gestört fühlt. Während sie angab, die Tiere kaum wahrzunehmen, war er überzeugt davon, dass die Tiere ihn beim Geschlechtsverkehr unablässig anstarrten.«

Dazu sagen wir jetzt mal nichts, wobei ich Anstarren wirklich für kein Problem halte, sondern spannungsgeladene Situationen solcher Art eher entstehen, wenn mehr als ein bis zwei der Anwesenden die Krallen ausfahren und an unpassenden Stellen ein bisschen herumkratzen.

»Sogar Haustiere«, daran kaue ich allerdings.

Seit The Kenzo Days für uns begonnen haben, sind die Nächte nur noch gestückelt zu haben, sehen Türen untenrum zerschreddert aus, Miss Peppermint ist überdurchschnittlich gut durchblutet und Dutzende Bekannte erklären uns ungefragt, ihnen wär so ein Kater ja doch ein bisschen too much, als könnten wir die Liebe zu dem Knödelvieh jetzt wieder abschalten und dann einfach ruhig durchschlafen.

Sogar Haustiere, jaha. Sogar.

# 01. Februar 2007 um 03:03 PM
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Freitag, 05. Januar 2007

Our house.

In diesem Haus wohnen Kinder von 5 bis 17 (insgesamt fünf), Erwachsene zwischen 30 und 50 Jahren (insgesamt 14), ein Vogel und ein Fisch, der alle anderen in seinem Aquarium gefressen hat, ein sehr großer schwarzer Hund, eine silberne Puschelprinzessin und ein nachtaktiver Waldkater.

Nach einer Nacht wie heute wünsche ich mir einen Tausch Kenzo gegen Kannibalenfisch. Der Fisch kratzt wenigstens nicht an Türen. Glaube ich.

# 05. Januar 2007 um 08:03 AM
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Donnerstag, 16. November 2006

Norwegisch lernen.

»Mröpf mrömpf möpf mröpf mröpf!« heißt auf norwegisch waldkaterisch: Setz mich aufs Fensterbrett, ich will Tauben fressen! (Auch wenn Britta in Norwegen das vermutlich anders aussprechen würde.)

Dieser Katerklops, der ständig mit Krallen und Zähnen seine Zärtlichkeiten und robuste Einstellung Menschen, Mitkatzen und Möbeln gegenüber beweist, ist ein Mimöschen, wenn es um ihn selbst geht und jammert ziemlich rum, wenn andere gestreichelt werden, er doch lieber vom Arm runter will oder ihm langweilig ist. Das Fensterbrett ist hoch und es ist gruselig, da hochzuspringen, wenn das Fenster offen ist, denn auf der anderen Seite geht es 12m abwärts in den Innenhof. Da hilft auch das katzensichere Fliegengitter nix, der Kater wird lieber angehoben. »Mröpf mrömpf möpf mröpf!«

Anschaffung einer Hühnerleiter für den Katerkasper wird erwogen, bezahlbare kleine sind aber gar nicht so einfach zu finden, wie man denken sollte. Zwischenzeitlich überlegen wir, uns das eine oder andere Weekend im Hotel zu leisten - es gibt da ja so Wellness-Specials, um auch Katzeneltern ein gelegentliches Durchschlafen zu ermöglichen.

Wenigstens guckt er gerne das Vollwaschprogramm.

# 16. November 2006 um 11:39 AM
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Dienstag, 26. September 2006

Pfotenfamilie.

Wie die Katzen sich eingewöhnt hätten, fragt man aller virtuellen- und offline-Orts und nur selten nach uns, weil wir können ja reden und es ggf. selbst mitteilen. Den Katzen geht es prima.

Seit ich Miss Peppermint kenne, also seit 1993, ist ein Umzug mit ihr keine große Sache und eine reine Freude. Sie steigt aus dem Transportkorb, läuft mit angehobenem Schwänzchen einmal aufgeregt durch alle Zimmer. Diesmal schnurrte sie das Parkett an, das fand sie sofort ganz toll. Dann geht sie gucken, ob man auch an ihr Klo und Futter gedacht hat, und dann wohnt sie da, wohin man sie mitgenommen hat. So war sie mit 9 Wochen, mit vier Jahren auch und mit 13 und einem nervigen Waldkater im Gepäck ist sie immer noch so.

Eine Viertelstunde, und Peppermint ist umgezogen.

Der Waldkaterklops dagegen flitzte in die dunkelste Ecke unterm Bett, nur um festzustellen, dass man dort ein Katzenkörbchen, Wasser und Futter hingestellt hatte. Ob er sich verkaspert vorkam, wissen wir nicht, aber ganz so schlimm kann das alles nicht gewesen sein, denn er hat dann relativ bald ein bisschen was gefuttert und kam auch immer mal ein bisschen Handkontakt abholen.

Nachts ging er auf die große Wohnungsbesichtigungstour, was mir unter anderem daran auffiel, dass er im Schlafzimmer aufs Fensterbrett gesprungen ist. Da gibt es nämlich noch gar keins und er fiel mir ins Gesicht.

Inzwischen brettert er tatsächlich mit Anlauf über die sehr hohe Seite des Betts und springt mit ‘Kabumm!’ darüber ohne Rücksicht auf die Landefläche, er hat sich bestens eingelebt und legt sich besonders gerne im schmalen Flur als Blockade hin. Man kann drüber steigen, beim nächsten Mal liegt er dann lang ausgestreckt diagonal … aber wehe, man schiebt einen Fuß unter den Speck, um ihn wegzuschubsen, dann schreit er böse und gibt die renitente Bleikugel.

Die Kinder im Haus haben am ersten Tag mal nach den beiden geguckt (ich zitiere Hagen, der sorgfältig den Satz formulierte »Ich sehe unter dem Bett ihre leuchtenden Augen!«), bei uns ist aber noch zu viel Kistenchaos, um sie miteinander spielen zu lassen.

Keine Probleme, kein Gepinkel, sie liegen schnurrend auf den Kistenbergen. Die Katzen wohnen jetzt auch hier.

# 26. September 2006 um 04:07 PM
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Sonntag, 03. September 2006

Saftnasen Update

Kenzo

Pepper

Action Shot:

Action Shot

# 03. September 2006 um 08:24 PM
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