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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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Dienstag, 20. Dezember 2005

Endspurt-Gefühle, entspannt.

Die Zeit glitscht mir in atemberaubender Geschwindigkeit durch die Finger, ich verbringe meine Tage tief und glücklich konzentriert in wundernetten Projekten und bin nebenbei damit beschäftigt, die Dinge loszuwerden und zu erledigen, die sonst zu guten Vorsätzen mutieren würden.

Das Blog wird schlimm vernachlässigt, dann ist das eben mal so – allerdings tut es mir leid, dass ich da irgendeinen Murks mit den Comments und den Archiven gebaut habe. Das hätte ich vor drei, vier oder fünf Jahren auch nicht gedacht, wie egal es mir doch sein kann, ob die private Site reibungslos läuft, aber tatsächlich habe ich eben viel anderes zu tun zurzeit und verbringe dann die freie Zeit doch lieber mit dem Liebsten und den Katzen. Repariert wird irgendwann. Nicht jetzt.

Der Waldkatz wiegt zwar erst knapp über 3 kg, benimmt sich aber bereits wie ein ausgewachsenes Rindvieh. Zärtlich ist er ja (besonders wenn man gerade Käse isst) und ich nehme an, man könnte ihn als Geschirrspülmaschine einsetzen, wenn er noch ein bisschen trainiert. Ein charmanter bis aufdringlicher und bildhübscher Kerl, der keine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lässt, das dicke kleine Katzenmädchen in den Hintern zu zwacken.

Gefaucht wird also viel, aber geschnurrt noch mehr. Wenn die kleine Quäke angeschmust kommt, lege ich ihn mir glatt und weich in die Armbeuge und erzähle ihm Geschichten von goldenen kleinen Hauslöwen, die mit ihrem Brömmen ein ganzes sonnendurchflutetes Zimmer füllen konnten. Er hört aufmerksam zu und probiert zwischendurch aus, ob man mit der Pfote zuschlagen kann oder ob es netter ist, sich so lang auszustrecken, dass der Bauch eine pralle Kugel bildet.

Wenn man vergisst, abends eine gute Stunde mit ihm zu spielen bis er hechelt, steht er nachts um vier Uhr zwischen den Kopfkissen (wo kein Platz ist, denn wir schlafen in einem Knäuel irgendwie) und gräbt und quietscht und will diskutieren. Außerdem hat er schnell herausgefunden, dass ich aufstehe, wenn er hinter dem PC am Hub herumrutschelt und am Kabel für den Drucker zieht. Er macht das auch eindeutig nur, wenn er abgeholt werden will.

Fotos gibt es auch mal wieder,

fast fest versprochen.

action shot

hö?

30 cm

# 20. Dezember 2005 um 12:24 AM
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Dienstag, 13. Dezember 2005

Nervensäge, vierpfotig.

Kenzo hat eine enorm kurze Aufmerksamkeitsspanne, außer es geht um Essen. Er hat große Probleme, Anweisungen und Instruktionen zuzuhören oder diese für sich zu akzeptieren, verschleppt ständig irgendwelche Gegenstände, kümmert sich im Grunde nur um seinen eigenen Mist und ist komplett rastlos, zappelig und springt ständig impulsiv irgendwohin, weil ihm irgendwas anderes in den Sinn kommt.

Das Vieh hat ADD. Ob man den noch umtauschen kann?

Nur ein Scherz, nur ein Scherz.

Ich würde doch kein Katerkind umtauschen, das an seinem Fünfmonatigen schon 3,1 kg wiegt, denn dann würde ich ja nie herausfinden, ob er irgendwann ein Zwanzigpfünder wird.

# 13. Dezember 2005 um 12:40 PM
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Donnerstag, 08. Dezember 2005

Die Geister, die man rief ...

Der neue Azubi wurde allmählich zum Problem, seit er begriffen hatte, wie spannend ein digitales Umfeld sein konnte.

image

# 08. Dezember 2005 um 05:33 PM
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Samstag, 03. Dezember 2005

Es war einmal ein Katerkind

image  Es war einmal ein Katerkind, das in kalten Winternächten Langeweile hatte und stundenlang über Tisch und Bänke sprang. Und Betten, und Menschen, und andere Katzen. Wenn es mal anhielt, biss es einfach rein und bekam eine gescheuert. Manchmal bekam es von den eher kleineren Mitbewohnern mit Pfoten auch eine gescheuert, wenn es nicht reingebissen hatte, aber die Menschen gerieten auch langsam in Versuchung (nicht alle), wenn sie ihre Hände und Füße unter der Bettdecke verstecken mussten und trotzdem noch gezwackt und gekratzt wurden.

Der kleine Kater sprang und sprang und sprang, vom Stuhl aufs Bett auf den Tisch überm Bett und wieder auf den Stuhl. Zirkeltraining nennt man das wohl. Manchmal hatte er eine angekaute Fellmaus dabei, manchmal eine lange Stange mit feuchtgespielten Federpuscheln an einem Ende, oft roch er nach Pups oder Käsebällchen, vor allem aber war er eins: Unermüdlich und irre schnell. Und »BOING« einen ganz guten Aufprall hat er auch. Körpermittig, meistens.

Jetzt liegt in der Ecke ein Schnarchkater mit der Plauzbeule nach oben und der Mann sagt auf die Erziehungsfrage hin milde:

»Wenn er erst mal dreimal so viel wiegt ...«

Ich: »Ja bitte, was dann?«

Er: »Dann kann der das gar nicht mehr so schnell, keine Sorge.«

(Katerbild von JohannaVoss.de)

# 03. Dezember 2005 um 12:17 PM
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Montag, 28. November 2005

Kater junior.

»Wir müssen ihm seinen Namen beibringen. Bis jetzt hat er sicher nicht begriffen, dass mit ‘Kenzo’ er gemeint ist.«
...
»Wahrscheinlich denkt er, sein Name ist Nein!

(Das könnte gut sein.)

# 28. November 2005 um 08:56 AM
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