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Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

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daily dose

Donnerstag, 01. September 2005

Slörrrrp.

Ungefähr das Geräusch, das dieser Tag machte, als er gegen 7 Uhr früh ruckartig anzog und jetzt ist es schon wieder halb 10 und ich hatte noch nicht mal Kaffee. Außerdem bin ich erstaunt, dass schon wieder September ist. Irgendwie. Um den Sommer hat man uns wohl betrogen.

# 01. September 2005 um 06:33 AM
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Mittwoch, 31. August 2005

Bäh. Ich glaube, ich boote den Tag noch mal neu.

Menschen, die das Radio und den Fernseher mit den aktuellen Nachrichten laufen lassen und sich dann wundern, wenn ihre kleinen Kinder Angst haben vor dem Leben, dem Wetter und jedem stärkeren Wind.

Ein neues Schild über meinem Schreibtisch: TU ES NICHT! für die vielen Momente, in denen ich drauf und dran bin, mich für eine Aufgabe anzubieten, nur damit sie endlich mal erledigt wird. Ich arbeite jetzt erst mal ab, was ich mir aufgeladen habe. Und wenn ich mich irgendwie (und sei es auch nur ganz leicht) bedrängt fühle, wandert das Projekt nach ganz unten auf die Liste. Simple as that. Ach ja: Ich spreche nicht vom Broterwerb.

Gemüse und Obst vom Wochenmarkt sollte nicht nach einigen Stunden schon schwächeln oder schimmeln, richtig? Auch nicht am nächsten Morgen. So habe ich dann ein Pfund Pflaumen weggeworfen und noch vor 9 Uhr zwei Pfund Kartoffeln, drei Pfund Möhren und fünf Stangen Lauch zum Eintopf verarbeitet, das erschien mir sicherer.  Lebensmittel wegwerfen ist scheiße, und irgendwie hatte ich nicht den Eindruck, dass diese “Frischware” ihren Namen verdient hat. Aber noch mal muss ich mir die Hausfrauennummer nicht schon vor dem Frühstück geben.

Wartezimmer von Ärzten und der Drang, irgendwelchen Schrott zu Ende zu lesen, wenn man ‘aufgerufen’ wird. Menschen, die sich in ihrer täglichen Routine so eingekalkt haben, dass sie immer dieselben Sätze und Verhaltensweisen abspulen, weil alles andere als Störfaktor empfunden wird. Heimat finden in betonierten Strukturen, vielleicht auch ein trügerisches Gefühl von Macht, ich weiß es nicht. Abwehrmechanismen, die man nur mühsam durchbrechen kann. Viele Leute, die sich diese Mühe nicht mehr machen.

Und dann noch die (alte) Digitalkamera fallen lassen. Einmal zu oft wahrscheinlich.

# 31. August 2005 um 09:08 AM
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Dienstag, 30. August 2005

Competition everywhere

Das Wetter verlockte zum Frischkosteinkauf auf dem Wochenmarkt und so ist die Gemüsekiste randvoll mit knackigem Gemüse, Pflaumen und Kartoffeln. An der Straßenbahnhaltestelle haben mich dann einige Omas in eine Unterhaltung über die Features ihrer Einkaufstrolleys verwickelt und ich bin jetzt deprimiert.

Scheinbar sieht meine ziehbare Einkaufstasche nicht regenfest aus, und auch die Farbe (gewaschene Biomöhren-Orange) verschmutzt zu schnell. Wahrscheinlich ist sie praktischer als diese billige, die es mal beim ALDI gab, weil man sie zu einer kompakten kleinen Tasche zusammenlegen kann, wenn sie leer ist, aber ob das Material jetzt auch wirklich noch 20 Jahre hält, daran hatten die Damen ihre Zweifel.

Die eine hatte den Mercedes unter den Einkaufstrolleys, ein gewaltiges Ding mit mindestens drei Front- und Seitentaschen und richtig dicken Rädern. Die andere ein leichtes Nylon-Gemüsefahrzeug mit Stahlrahmen und schnittigen Außenrädern. Meine Tasche ist oben offen und wird nur von einem Knopf zugehalten.

Bis jetzt war ich damit sehr zufrieden, tragen könnte ich 12kg Gemüse nämlich nicht. Aber nachdem scheinbar selbst 85jährige Damen coolere Einkauftrolleys haben, bin ich nicht mehr so angetan. Vielleicht gibt es ja ein Modell von BMW oder Porsche, auf das ich upgraden kann.

# 30. August 2005 um 09:09 AM
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Montag, 29. August 2005

Ts. (Vib)

Eigentlich wollte ich Tina anrufen, dann hab ich lieber in Sat1 kontrolliert, ob Schnattchen-Zeit ist und prompt stelle ich fest, dass die graue Maus jetzt mit ihrem “besten Freund” rumknutscht, während sie sich heimlich immer noch nach Entenschnute

dem Boss sehnt. Was ist denn mit dem romantischen Aufsparen für die einzige wahre Liebe, gibt’s das etwa nicht mehr?

Und wo ich gerade dabei bin:

Super Newsletter-Betreff. Doch doch.

image

# 29. August 2005 um 04:32 PM
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Bizarres Zeugs

Ich mag die Brüder Klitschko nicht. Gar nicht mein Beuteschema, zu bullig, zu wenig fein geschnittene Gesichter, völlig falscher Beruf und essen kleinen Kindern die Milchschnitten weg.

Umso erstaunlicher, dass mich heute nun schon seit den Träumen der Morgendämmerung einige Abbildungen heimsuchen, die ich vor Monaten (!) irgendwo online gesehen und sofort weggeklickt habe.

Beide Klitschkos. Nackt. Der eine lässig an die weiße Wand gelehnt, der andere schräg davor mit einem Arm im Nacken, beide leicht angeschwitzt wie nach dem Aufwärmen (doch vor dem Training). Haarlos, definiert muskelglänzend, wilde Tiere kurz vor dem Sprung.

Liebes Hirn. Bitte spiel mir doch nicht solche Streiche. Und wenn doch, dann ...

... dann lass mich bitte eine Paarung zwischen Keanu und irgendwas Blondem sehen (den würde ich dann noch aussuchen, den Blonden).

# 29. August 2005 um 10:32 AM
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