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das leben

Montag, 05. März 2001

Richtig erkannt: Es geht mir schlecht. Nicht ...

Richtig erkannt: Es geht mir schlecht. Nicht körperlich, sondern mental. Nicht selbstverschuldet, sondern durch Außeneinwirkung. Manche Zwischenfälle zerreissen dich einfach in der Mitte und du schaust hilflos zu, kannst nichts tun, niemandem helfen, schon gar nicht dir selbst. Diplomatie bleibt im Vorgang des Überlebens auf der Strecke, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass so viele von Euch hinter die abweisende Mauer schauen und aus einem gedankenlos dahingeschriebenen “organisatorischen” :-) Beitrag lesen, dass mich andere (offline) Dinge beschäftigen. Quälen. Nicht aus meinem eigenen Umfeld. Aber nah genug dran.

Ich bin auch gar nicht so ganz sicher, ob mir das gefällt, wenn Fremde so etwas bemerken. Sorry, hier lesen halt viele mir fremde Leute. Ob jemand mich aufgrund einer unverblümten Ausdrucksweise arrogant findet oder ob in China ein Reisverkäufer Blähungen hat, wen kratzt das schon. Erinnert mich an das stetige wiederkauende patzige Blöken von “es muss ja keiner lesen” und das von Leuten, die es natürlich doch immer weiter lesen, obwohl es doch so viel Gras gibt, das sie sich stattdessen einverleiben könnten *g* Doch von Unbekannten angesprochen zu werden, ob es mir schlecht geht, das kann ja nur zu einer Pause führen.

Pause nicht im Sinne einer Urteilsverkündung von “ich schreibe erst wieder, wenn” und auch nicht Pause als “wir lesen uns im Sommer”. Dieser Sender virtual Melody unterbricht die Übertragung. Vielleicht bis morgen, vielleicht bis? Jedenfalls muss ich keine Homepage mitschleppen, wenn das echte Programm woanders läuft.

# 05. März 2001 um 11:00 PM
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Donnerstag, 03. August 2000

Seit ein paar Jahren habe ich die ...


Seit ein paar Jahren habe ich die Webseite von Gudrun Koenen kostenlos bereitgestellt, um für ihre schönen Einzelstücke zu werben. In den letzten Monaten war ich zu krank und zu gestresst, um mich viel darum zu kümmern, jetzt wollte ich sie wieder in Angriff nehmen und Gudrun als erstes die Domain zu ihrem Markennamen schenken. Dabei durfte ich feststellen, dass Tatjana S. (eine Online-‘Bekannte’) sich schon vor Monaten!!! die Domain zum Markennamen unter den Nagel gerissen hat, um “eine bessere Seite” für Gudrun zu erstellen und “mit einer Fotografin bei ihr zuhause vorbeizukommen und tolle Fotos zu machen”.

Sie hat nicht abgesprochen, dass der Domain-Name gekauft werden durfte - Frau Koenen war genauso verblüfft wie ich. Ansonsten hat Gudrun wenig Ahnung vom Internet und konnte überhaupt nicht einschätzen, was für ein mieser Schachzug das war. Was soll ich dazu sagen? Es ist hinterhältig und schäbig, auf solchen Wegen zu versuchen, sich ein Projekt an Land zu ziehen, das jemand anderes schon hat. Herzlichen Glückwunsch, Du kannst ja richtig doll stolz auf Dich sein. Gudrun hat mich nach Rücksprache natürlich gebeten, den Domainnamen zurückzuholen und auf die echten Seiten umzuleiten. Auf meine Mails kam aber keine Antwort, das ist jedoch sicher nur ein ganz, ganz, ganz doofer Zufall :-(

Wie sieht die Welt eigentlich von hinterrücks aus? Einsam?

Der Rest der Welt spinnt auch. Erst hält mich jemand für den Support einer Software namens Melody2000 oder so, und dann verschreiben sich die Schweden ständig und schicken mir Mails, die an melody.se gehen sollten. Wenn jemand den schwedischen Internetmarkt erobern möchte, ich hätte da eine Exceltabelle, die mit der mir unbegreiflichen Botschaft “Hej hopp! Här kommer mina små noteringar ...” bei mir eintrudelte und verdächtig nach Kontaktadressen aussieht. Smörebröd, sag ich da nur. Na gut, ich lösch’s. Klick.

Mir hat jemand tückisch und bösartig erklärt, ich hätte ja allen Grund, mich bei der Arbeit zu anzustrengen, da ich noch keine reiche und versorgte Rentnerin wäre. Ach was :-) Stimmt auffällig genau. Ich gehöre zu denen, die jene Renten mitfinanzieren, und das hält mich übrigens richtig jung und knackig *grins*

Wie frustgebeult muss man eigentlich sein, um anderen einen so blöden Spruch zu drücken??? Klar sitze ich nicht wie eine feiste Zecke im gemachten Nest, ich bin 34 und nicht 84. Ich habe viel Zeit, um Dinge zu probieren, Häuser zu pflanzen und Bäume zu bauen und den ganzen Schrott, Ihr wisst schon, Bücher, Söhne, Pferdepfleger. Wenn ich mal eine Rente beziehen sollte, habe ich sie mir auch durch jahrzehntelange Einzahlungen verdient :-)

# 03. August 2000 um 10:00 PM
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