Moving-Target.de

Ein Feuer, das ein Haus oder einen Teil davon vernichtet, dauert nur wenige Stunden. Aber es kostet Jahre.

Normalität ist etwas, das uns immer noch zu entgleiten droht in dieser Twilight Zone zwischen der Rückkehr in unsere Wohnung und der Verarbeitung des Traumas.

So viele von euch haben uns geholfen, das vergessen wir nicht.

Navigation

Aktuell | Rubriken | Archiv seit 1996

Blogosphärisches | Blogroll | Über ...

Aktuellste Einträge:

Abonnieren:



Letzte Kommentare:

Linn in Von Arschlöchern lernen: War das auf Facebook? Als ich den Anfang des Artikels las, wollte ich auch auf jeden Fall ...

Britta in Norwegen in Der vierte Wunsch: Vielen lieben Dank für die letzten Einträge - und den Elfen. Hmpf, ich weiß nicht wie ich es ...

Graugrüngelb in Es gibt da einen Haken. Jetzt.: Das ist ja ‘ne nette Idee. Ich fahre ja in den urlaub immer mit diesen Handtuchhaken, die man über ...

Thomas Arbs in Mittwochs im Düsseldorf: Das ist phantastisch. Es ist schwer zu schlucken, aber es soll ja auch nicht leicht sein. ...

melody in Mittwochs im Düsseldorf: (Ich weiß, dass der liebe echte Löwenherz gegen Muslime in den Krieg gezogen ist, aber die ...

Peripherie

Haupteingang
Notizblog
Webdesign CMS
Kurzgeschichten
Kuechenzeilen.de
Muttertag
Schutt & Asche
Notizblog | Akne Tarda
Lebkuchenhaus | Düsseldorf für Kinder

Kontakt

Impressum

powered by ExpressionEngine








dragonmaking

Freitag, 09. Juli 2004

Clowns are evil II

Nachtrag: Der Eintrag vor diesem ist nicht sonderlich ernst gemeint. Ich hab mich kurz geärgert, aber wirklich nicht sehr, denn die anderen Drachen sind heil und vor allem »Ernest« hat ein wunderbares Rauchblaugrau, das perfekt zum neuen Sofa passt. Außerdem sind meine Hände voller Drachen, wenn ich wirklich noch einen will, wird er sich schon herauslocken lassen ...

Ernest ist prächtig geworden. Auf dem Bild kann man das nicht sehen, weil die Wand (inzwischen) ebenfalls blau ist, da fehlt dann wohl der Kontrast:

image

Und noch was: Clowns gehen gar nicht. Sie sind immer schauderhaft, auf Bildern, auf Kacheln, aus Ton, einzig und allein lebendige Clowns kann man sich halten, alles andere ist einfach ... abgrundtief bäh. Der Tonklumpen da eben aber war wirklich obendrein auch noch sehr gestümpert und viel, viel zu groß. Der Herr vom Brennservice musste mir sogar erklären, dass es ein Clown werden sollte, sonst hätte ich gedacht, es sei ein Fußball mit Tumoren.

# 09. Juli 2004 um 03:42 PM
dragonmaking • 1x FeedbackDrucken





Clowns are evil

Gewiss, ich hätte ihn auch fotografieren können, den monströsen weißen Clown aus Ton, der nicht nur plump und hässlich war, sondern auch so ungeschickt angefertigt, dass er beim Brennen explodierte und das liegende Drachenmädchen zertrümmerte. Andererseits war das Scheissteil so abgrundtief geschmacklos und potthässlich, dass ich niemandes Persönlichkeitsrechte verletzen will und es daher nicht fotografiert habe, denn ich bestehe darauf zu behaupten: Ziemlich offensichtlich war dieser uninspirierte Clownklumpen in Fußballgröße mit dem kleinen Tennisballkopf und den widerlichen Keramikschleifen und, schlimmer noch, -knöpfen, das Werk einer Serientäterin, die vermutlich auch Pullover mit Strassteddybären strickt und auf jede Bringmit-Party der letzten 8 Jahre immer dasselbe fettige Vorzeigegericht mitgeschleppt hat, um von jenen Feiglingen dafür überschwenglich gelobt zu werden, denen es in Wirklichkeit längst zum Hals heraushing. Besessen von dem Gedanken, in der netten und nicht so netten Nachbarschaft ungemein kreativ zu erscheinen und rückhaltlos bewundert zu werden, patscht sie vermutlich in jeder freien Minute diese formlosen Klumpen zusammen, zweifellos ermutigt und beglückwünscht von anderen bastelnden Hausfrauen, denn auf diesem Kreativitätslevel hält man zusammen wie Pech und Schwefel, da kommt kein Kritiker dazwischen, geschweige denn jemand, der es wirklich kann und hilfreich anleiten könnte. Wahrscheinlich malt sie auch noch oder schreibt Romane, ich wäre kein bisschen erstaunt.

So stellt euch nun doch bitte einen weißen Riesenbappen Ton vor, dem jemand eine Faustvoll Gematsch aus Ton obendrauf gedrückt hat, auf dem ein an den Rändern schäbig wegbröckelnder, uninspirierter Ton-Schlapphut sitzt, der ungleichmäßige ‘lustige’ Knöpfe den Bauch lang hat wie ein Schneemann seine Kohlnarben und dem man eine schlecht geschnittene Keramikschleife zwischen Fuß- und Tennisball gewürgt hat und an dem das einzige Erträgliche ist, dass der Tennisball seitlich weggeplatzt und abgefallen ist ... leider auf das Drachenmädchen, aber wenn dafür diese Monströsitat ebenfalls sterben musste, so hatte ihr Tod wenigstens beinahe einen Sinn.

# 09. Juli 2004 um 03:22 PM
dragonmaking • 1x FeedbackDrucken





Donnerstag, 01. Juli 2004

Drachen machen II

Ernest ist aquamarin grundiert, anschließend setzte ich in aquagrün noch die Zacken und ein paar Akzente:

Ernest

Gesehen hat man die andere Farbe allerdings nur ein paar Minuten lang, denn Glasur zieht sofort ein und ist dann nur noch grau:

Dragonia

Auf diesem Bild kann man sehen, dass ich den Drachen die Nasenlöcher mit einem klaren dunklen Königsblau ausgemalt habe, während der Rest blaugrünschillernd glasiert wird. Hoffentlich. Ich hab ja noch keine Erfahrung mit dieser vom Händler abgefüllten Glasur. Die drei Farben harmonieren jedenfalls wunderschön, das grünblau und das blaugrün sowieso, also kann nicht viel schiefgehen.

Das grüne Alien in der Mitte ist ein Salzstreuer, kein Besucher.

Es ist schön, etwas in aller Ruhe zu erschaffen. Wesen aus Ton kosten Zeit. Mein übliches Tempo hilft mir dabei gar nichts, denn das Material lässt sich nicht zwingen, nur formen. Selbst wenn ich schnell fertig werde, was ich gar nicht will und was trotzdem natürlich immer wieder passiert, so muss die Figur doch trocknen, mindestens eine Woche, oft besser zwei. Dann zum Brennen gebracht werden, gebrannt zurückgeholt, glasiert und wieder hingebracht werden. Man wird ganz von selbst friedlich und entspannt sich, denn alle Hektik der Welt würde nichts bringen. Ob das nun unbedingt Drachen sein mussten, wo ich doch eigentlich ganz normale Kacheln ‘brauche’ ... scheinbar ja.

Kategorie DragonMaking

# 01. Juli 2004 um 11:18 AM
dragonmaking • 2x FeedbackDrucken





Drachen machen

Um 10 Uhr kann ich den ersten Schwung Kacheln und vor allem die Tondrachen abholen und bin entsprechend ‘nervös’: Werden sie den ersten Brand überstanden haben? Sind die abgefallenen Ohren noch da, damit ich sie später ankleben kann? Geöffnet hat der Brennservice nur freitags, aber da ich es jetzt zweimal nacheinander nicht rechtzeitig geschafft habe, kann ich ausnahmsweise heute kommen - und mit etwas Glück und Spucke

Glasurglück die Figuren morgen für den nächsten Brand dann gleich wieder hinbringen.

Stand 31. Mai (Drachen machen dauert, wie alles, das sich lohnt):

Drachen aus Ton

Ich fahr dann mal hin. Ihr könnt ja in der Zwischenzeit das Gedicht über den kleinen Drachen von Sanssouci lesen, das die Stattkatze für die weltbeste Potsdam-Stadtführerin geschrieben hat :-)

# 01. Juli 2004 um 07:44 AM
dragonmaking • 6x FeedbackDrucken





Donnerstag, 10. Juni 2004

Drachen

Hoffentlich überstehen sie heute den Transport zum Brennofen. Bis jetzt ist alles heil geblieben, bis auf ein Ohr des kleinsten Drachen, das fiel ab. Nicht ganz von selbst, aber egal.
http://www.moving-target.de/index/C0_26_1/

# 10. Juni 2004 um 10:54 PM
dragonmaking • 4x FeedbackDrucken





Seite 1 von 2 Seiten insgesamt.  1 2 >